Ruby Soho ist längst wieder bereit für AEW – Will Ospreay zeigt seinen schweren Weg zurück

Ruby Soho steht lachend auf der Stage und blickt von dort aus ins Publikum
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Bei AEW stehen derzeit zwei bekannte Namen aus ganz unterschiedlichen Gründen im Mittelpunkt. Während sich bei Ruby Soho die Frage nach dem Zeitpunkt ihrer Rückkehr stellt, gewährt eine neue Dokumentation ungewöhnlich persönliche und emotionale Einblicke in den beschwerlichen Weg von Will Ospreay zurück in den Ring.

Ruby Soho ist offenbar bereits seit Monaten wieder einsatzbereit

Ruby Soho könnte ihrem ersten Wrestling-Match seit mehr als zweieinhalb Jahren inzwischen deutlich näher sein als bislang angenommen. Nach Informationen von Fightful Select wurde die 35-Jährige bereits vor einigen Monaten medizinisch für eine Rückkehr in den Ring freigegeben.

Soho war im Juni bei den AEW-Tapings in Cincinnati vor Ort und absolvierte dort Untersuchungen beim medizinischen Team. Verschiedene kreative Ideen für eine mögliche Rückkehr sollen intern bereits zur Sprache gekommen sein. Zu konkreten Plänen hat dies bislang allerdings nicht geführt.

In den vergangenen Monaten war Soho offenbar auch nicht regelmäßig backstage bei AEW-Veranstaltungen anzutreffen. Wann das Unternehmen sie tatsächlich wieder in eine Storyline einbauen möchte, bleibt daher weiterhin offen.

Ihr letztes Match liegt mittlerweile mehr als zwei Jahre zurück

Soho bestritt ihr bislang letztes Match am 9. Februar 2024 bei AEW Rampage. Gemeinsam mit Saraya trat sie gegen Kris Statlander und Willow Nightingale an. Die Begegnung endete mit einer Niederlage für Soho und Saraya und gehörte zugleich zur damaligen Geschichte um Sohos Trennung von den Outcasts.

Ihre anschließende Auszeit hatte zunächst einen erfreulichen privaten Hintergrund. Soho und AEW-Wrestler Angelo Parker erwarteten ihr erstes gemeinsames Kind. Tochter Evie kam am 31. Oktober 2024 zur Welt.

Im Sommer 2025 gab es schließlich die ersten deutlichen Anzeichen für eine mögliche Rückkehr zum Wrestling. Soho nahm das In-Ring-Training wieder auf und arbeitete dabei unter anderem mit Zoey Skye zusammen. Seitdem blieb jedoch offen, wann daraus ein tatsächliches Match bei AEW entstehen würde.

Die nun bekannt gewordene medizinische Freigabe zeigt zumindest, dass gesundheitliche Gründe einer Rückkehr derzeit offenbar nicht mehr im Weg stehen. Entscheidend dürfte vielmehr sein, wann AEW eine passende kreative Möglichkeit für die ehemalige WWE-Wrestlerin findet.

Siehe auch  Wie groß ist MJFs tatsächlicher Einfluss bei AEW und wo liegen seine Grenzen?

Will Ospreays Weg zurück wird in neuer AEW-Doku begleitet

Während Soho weiterhin auf ihren nächsten Einsatz wartet, blickt AEW bei Will Ospreay auf einen bereits erfolgreich absolvierten Weg zurück. Das Unternehmen hat auf YouTube eine neue siebenteilige Dokumentationsreihe gestartet, die den Briten auf seinem Weg zu AEW All In London begleitet.

Die erste rund sechsminütige Episode beschäftigt sich vor allem mit Ospreays schwerer Nackenverletzung und der Operation, der er sich am 17. September 2025 unterziehen musste. Dabei wurden zwei Bereiche seiner Halswirbelsäule versteift.

In der Dokumentation macht Ospreay deutlich, wie groß seine Angst vor dem Eingriff gewesen sei. Da es sich um seine erste Operation handelte und die Folgen seine weitere Karriere ebenso wie sein alltägliches Leben hätten beeinflussen können, ging er mit erheblichen Sorgen in den Eingriff. Auch seine Ehefrau Alex Windsor kommt in der Episode zu Wort und gibt einen persönlichen Einblick in die belastende Zeit rund um die Operation.

Tony Khan übernahm die kompletten Kosten der Operation

Ospreay spricht in der Dokumentation erneut über die Unterstützung, die er während dieser Phase von Tony Khan erhielt. Der AEW-Präsident übernahm nach Angaben des Briten die vollständigen Kosten der Operation.

Die Rechnung soll sogar höher ausgefallen sein als der Wert von Ospreays Haus in England. Für den Wrestler hatte diese Unterstützung entsprechend große Bedeutung. Er machte deutlich, dass eine derartige Investition in seine Gesundheit seine Loyalität gegenüber Khan nachhaltig geprägt habe.

Diese Geschichte ist allerdings nicht vollständig neu. Bereits im Mai 2026 hatte Ospreay öffentlich darüber gesprochen, dass Khan die Kosten übernommen hatte. Die neue Dokumentation zeigt nun jedoch erstmals die persönlichen Umstände rund um den Eingriff und die emotionale Belastung unmittelbar davor ausführlicher.

Siehe auch  AEW All In London 2026: Matchcard, Startzeiten & Übertragung

Ospreay hatte monatelang mit erheblichen Nackenproblemen gewrestlet

Ospreay hatte seine Verletzung über längere Zeit mit sich herumgetragen. Mehrere Bandscheibenprobleme drückten auf sein Rückenmark, während er nach eigener Darstellung ungefähr zehn Monate trotz der Beschwerden weiter wrestlete.

Im Verlauf des Jahres 2025 verschlechterte sich sein Zustand zunehmend, bis eine Operation schließlich unumgänglich wurde. Die anschließende Rehabilitation verlief erfolgreich genug, dass Ospreay im Februar 2026 wieder medizinisch freigegeben werden konnte und im März in den Ring zurückkehrte.

Komplett folgenlos blieb der Eingriff dennoch nicht. Ospreay hat erklärt, dass die Beweglichkeit seines Nackens dauerhaft eingeschränkt sei und er bestimmte Aktionen aus seinem früheren Repertoire nicht mehr zeigen wolle. Dazu gehört insbesondere der Shooting Star Press, da die dafür notwendige Bewegung seines Kopfes nach der Operation nicht mehr sicher genug sei.

Mehrere AEW-Kollegen unterstützten Ospreay während der Rehabilitation

Während der schwierigen Phase suchte Ospreay auch Rat bei Wrestlern, die selbst Erfahrungen mit schweren Nackenverletzungen und Operationen gesammelt hatten. Besonders Adam Copeland stand ihm zur Seite. Der frühere WWE-Star gab Ospreay seine Telefonnummer und bot ihm an, sich jederzeit zu melden, wenn die psychische Belastung während der Rehabilitation zu groß werden sollte. Auch Kyle O’Reilly, Roderick Strong und Bryan Danielson gehörten zu den Wrestlern, mit denen sich Ospreay über seine Situation austauschte.

Die ersten Trainingseinheiten nach der Operation machten ihm zugleich deutlich, wie sehr sich sein Körper verändert hatte. Selbst grundlegende Bewegungen im Ring fühlten sich zunächst ungewohnt an, da seine Nackenmuskulatur nach der langen Pause erst wieder aufgebaut werden musste.

Die Doku führt Ospreays Geschichte bis zu AEW All In London

Die siebenteilige Reihe soll Ospreays Weg bis zu AEW All In London am 30. August im Wembley Stadion begleiten. Dort steht für ihn eines der größten Matches seiner bisherigen Karriere an, wenn er Kenny Omega um die AEW World Championship herausfordert.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*