Royce Keys reagiert auf Kritik: Was nach seinem WWE-Debüt wirklich geschah

Royce Keys blickt ernst
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Nach seinem überraschenden Debüt beim Royal Rumble verschwand Royce Keys zunächst weitgehend aus den wöchentlichen WWE-Shows. Während einige Fans bereits über fehlende Pläne oder eine mögliche Degradierung spekulierten, arbeitete der frühere Powerhouse Hobbs nach eigener Darstellung kontinuierlich hinter den Kulissen an seiner Entwicklung.

Nun hat Keys erklärt, weshalb er mehrere Monate kaum im Fernsehen zu sehen war und welche besondere Bitte er direkt nach seiner Vertragsunterzeichnung an Paul „Triple H“ Levesque richtete.

Im Interview mit dem Radiosender 107.7 The Bone stellte Keys klar, dass er nach seinem Royal-Rumble-Auftritt keineswegs zu Hause gesessen oder auf neue kreative Pläne gewartet habe. Stattdessen sei er jede Woche mit WWE unterwegs gewesen und habe regelmäßig Dark Matches vor den Ausgaben von Raw und SmackDown bestritten.

Royce Keys bat Triple H um zusätzliche Matches

Als Keys seinen WWE-Vertrag unterschrieb, wusste er zunächst noch nicht, welcher Show er dauerhaft zugeteilt werden würde. Für ihn habe zu diesem Zeitpunkt lediglich festgestanden, dass er nun ein WWE-Superstar sei und sich möglichst schnell an die Arbeitsweise des Unternehmens gewöhnen müsse.

Aus diesem Grund wandte er sich selbst an Triple H und bat darum, bei möglichst vielen TV-Aufzeichnungen in Dark Matches eingesetzt zu werden. Levesque habe diesen Wunsch sofort unterstützt. In den folgenden knapp drei Monaten trat Keys nach eigener Aussage nahezu jede Woche vor Raw und SmackDown an.

Diese Matches fanden vor dem Beginn der eigentlichen Fernsehübertragungen statt und waren daher nur für die Zuschauer in den jeweiligen Arenen zu sehen. Für das breite TV-Publikum entstand dadurch der Eindruck, Keys sei nach seinem viel beachteten Royal-Rumble-Debüt plötzlich aus dem WWE-TV verschwunden.

Siehe auch  Solo Sikoa zeigt eine neue Seite: WWE denkt über ursprüngliche Pläne nach

Tatsächlich habe er jedoch Woche für Woche vor wechselnden Zuschauern im Ring gestanden, Feedback erhalten und versucht, sich kontinuierlich zu verbessern. Keys betrachtete diese Phase nicht als Rückschritt, sondern als gezielte Vorbereitung auf eine größere Rolle im Fernsehen.

Keine Bestrafung, sondern praktische Ausbildung

Keys reagierte zugleich auf Behauptungen aus den sozialen Medien, wonach WWE ihn nach seinem Debüt bereits fallen gelassen oder begraben habe. Diese Darstellung wies er deutlich zurück. Seine fehlende TV-Präsenz sei weder eine Bestrafung noch ein Zeichen dafür gewesen, dass die Verantwortlichen das Vertrauen in ihn verloren hätten.

Vielmehr habe er sich bewusst für eine Art praktische Ausbildung entschieden. Keys sei erklärt worden, dass Wrestler den WWE-Stil am besten durch regelmäßige Einsätze vor einem Livepublikum erlernen könnten. Durch die Auftritte vor zwei unterschiedlichen Zuschauergruppen pro Woche habe er die Möglichkeit erhalten, verschiedene Reaktionen unmittelbar zu erleben und seine Arbeit entsprechend anzupassen.

Obwohl Keys bereits über langjährige Erfahrung im Wrestling verfügte, unterscheidet sich die Produktionsweise bei WWE in mehreren Bereichen von anderen Promotions. Dazu gehören unter anderem feste Abläufe bei TV-Shows, die Zusammenarbeit mit Kameras und Produzenten sowie die genaue zeitliche Abstimmung der Matches. Die Dark Matches ermöglichten es Keys, sich mit diesen Anforderungen vertraut zu machen, ohne sofort unter dem vollständigen Druck einer regelmäßig übertragenen Storyline zu stehen.

Keys setzt bewusst auf Geduld und Eigeninitiative

Seine Schilderungen zeigen zugleich, dass Keys bei seinem WWE-Start nicht ausschließlich auf Entscheidungen der Verantwortlichen wartete. Die Bitte um zusätzliche Matches ging von ihm selbst aus. Damit wollte er sicherstellen, dass er auch außerhalb der Fernsehshows möglichst viel Ringpraxis sammeln und sich für kommende Aufgaben empfehlen konnte.

Siehe auch  WWE bestätigt Rückkehr von Big Cass – Neue Matches für Saturday Night's Main Event – NXT Vorschau

Keys machte deutlich, dass er seine bisherige Karriere stets mit der Einstellung verfolgt habe, vollständig auf die eigenen Fähigkeiten zu setzen. Diese Haltung habe nicht nur bei seiner Entscheidung für einen Wechsel von AEW zu WWE eine Rolle gespielt, sondern auch bei der Frage, wie er seine ersten Monate im neuen Unternehmen gestalten wollte.

Statt sich nach dem Royal Rumble auf der Aufmerksamkeit seines Debüts auszuruhen, habe er die nicht übertragenen Auftritte genutzt, um an Details zu arbeiten. Dass diese Entwicklung für die meisten Zuschauer unsichtbar blieb, habe zwangsläufig zu Spekulationen geführt. Intern sei seine Situation jedoch deutlich anders gewesen, als es die Diskussionen im Internet vermuten ließen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*