Royal Rumble-Szene mit Brock Lesnar und Ilja Dragunov sorgt intern für Gespräche – Undertaker prägt AAA Produktion

Brock Lesnar fixiert Ilja Dragunov mit seinem grimmigen Blick

Der Royal Rumble 2026 hat nicht nur im Ring für Gesprächsstoff gesorgt, sondern auch im Backstagebereich für unterschiedliche Meinungen. Ein kurzer Moment zwischen Brock Lesnar und Ilja Dragunov entwickelte sich nach der Show zu einem viel diskutierten Thema, sowohl unter Fans als auch innerhalb der WWE.

Während viele Zuschauer die Szene als dominante Darstellung Lesnars wahrnahmen, wurde der Ablauf intern offenbar differenzierter bewertet. Besonders die Art und Weise, wie Dragunovs Offensive dargestellt wurde, stand dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.

Kurzer Rumble Moment sorgt für große Aufmerksamkeit

Beim Royal Rumble Match der Männer kam es zu einer direkten Konfrontation zwischen Ilja Dragunov und Brock Lesnar. Dragunov ging auf Lesnar zu und traf ihn mit seinen bekannten harten Schlägen. Lesnar zeigte dabei kaum eine sichtbare Reaktion. Stattdessen schrie er Dragunov ins Gesicht, schüttelte die Treffer scheinbar problemlos ab und beförderte ihn schließlich über das oberste Ringseil aus dem Match.

Die Eliminierung erfolgte sehr schnell und stellte Lesnar klar dominant dar. Für das Publikum in der Arena wirkte dieser Moment wie eine typische Darstellung von Lesnars physischer Überlegenheit, was zu einer überwiegend positiven Fanreaktion führte.

Unterschiedliche Meinungen im Backstagebereich

Während die Zuschauer den Spot größtenteils positiv aufnahmen, fiel die interne Reaktion laut einem Bericht von Fightful Select gemischt aus. Mehrere Wrestler sollen privat auf die Fanreaktionen reagiert haben, indem sie Emojis mit rollenden Augen verschickten.

Hinter den Kulissen wurde vor allem darüber diskutiert, dass ein technisch starker und physisch harter Wrestler wie Ilja Dragunov in dieser Szene so schnell ausgeschaltet wurde. Besonders die Tatsache, dass Lesnar Dragunovs Angriffe kaum sichtbar „verkaufte”, wurde von einigen kritisch gesehen. Obwohl dieser Moment nur kurz war und sich über das gesamte Match erstreckte, zeigte die Reaktion hinter den Kulissen, dass nicht alle Beteiligten mit der Darstellung zufrieden waren.

Offene Zukunft für Brock Lesnar nach dem Royal Rumble

Aktuell gibt es keine bestätigten Informationen über die nächsten WWE-Pläne für Brock Lesnar. In der Gerüchteküche wurde zwar über ein mögliches Match gegen Oba Femi gesprochen, konkrete Entscheidungen oder offizielle Planungen sind jedoch bislang nicht bekannt geworden.

Der kurze Rumble-Spot zwischen Lesnar und Dragunov hat dennoch gereicht, um sowohl Fans als auch den Backstagebereich zum Diskutieren zu bringen. Damit gehört dieser Moment zu den Szenen des Royal Rumble 2026, die über das eigentliche Match hinaus Wirkung gezeigt haben.

WWE-Übernahme von AAA: The Undertaker soll zentrale Rolle in der Produktion spielen

Nach der offiziellen Übernahme der Lucha-Libre-Promotion AAA durch die WWE sind neue Details zur internen Struktur der TV-Produktion bekannt geworden. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle von The Undertaker, der aktuellen Berichten zufolge aktiv an der kreativen Umsetzung beteiligt sein soll.

Die Übernahme von AAA wurde im Rahmen der Countdown-Show zu WrestleMania 41 öffentlich gemacht. Seit diesem Zeitpunkt fanden mehrere gemeinsame Veranstaltungen statt, bei denen Talente beider Promotions eingesetzt wurden. Zusätzlich produziert AAA inzwischen regelmäßig wöchentliche TV-Shows.

Drei Executive Producer in den TV-Credits aufgeführt

In den Abspännen einer AAA-Sendung wurden drei Executive Producer genannt: Mark Calaway, Lee Fitting und Paul Levesque. Mark Calaway ist besser bekannt als The Undertaker. Paul Levesque ist Chief Content Officer der WWE. Lee Fitting arbeitet als Senior Vice President of Production bei ESPN und ist dort hauptsächlich für Football-Produktionen zuständig.

Diese Auflistung sorgte für Aufmerksamkeit, da sie auf eine Zusammenarbeit verschiedener Branchenbereiche hindeutet. Gleichzeitig zeigen aktuelle Berichte, dass die praktische Rollenverteilung klarer strukturiert ist, als es die Credits zunächst vermuten lassen.

The Undertaker laut Bericht direkt in Produktion eingebunden

Nach Informationen aus dem Wrestling Observer Newsletter ist The Undertaker aktuell die einzige der drei genannten Personen, die direkt an der Produktion der AAA-Shows arbeitet. Paul Levesque besitzt zwar formal die finale Entscheidungsgewalt über kreative Fragen, nutzt diese Möglichkeit laut Bericht derzeit jedoch nicht aktiv.

Lee Fitting soll ebenfalls nicht aktiv in den Produktionsprozess eingebunden sein. Sein Hauptfokus liegt weiterhin auf seinen Aufgaben im Bereich Sportproduktion bei ESPN.

Fokus auf eigenständige Identität von AAA

Intern soll The Undertaker deutlich gemacht haben, dass AAA trotz der WWE-Übernahme eine eigenständige Promotion bleiben soll. Ziel ist es demnach nicht, AAA in eine Kopie der WWE umzuwandeln.

Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Erzählstruktur der Shows klarer und verständlicher zu gestalten. Damit soll AAA weiterhin seine eigene Identität behalten, während gleichzeitig bestimmte Produktionsstandards optimiert werden.

Die Entwicklung zeigt, dass WWE offenbar versucht, AAA strukturell weiterzuentwickeln, ohne den bisherigen Stil und die Eigenständigkeit der Promotion vollständig zu verändern.

8 Kommentare

  1. Taker macht das schon. Habt mal keine Sorge. 🙂

    Ich fand die Szene zwischen Ilja und Brock total lächerlich. Brock wird viel zu mächtig dargestellt.

    Wenn das wahre Beast from the East Bam Bam Bigelow noch leben würde, der hätte Brock zu seiner Zeit ungespitzt in den Boden gerammt.

    • Ähm, ich habe Big Daddy Cool (Big) Bam Bam Bigelow ja noch selbst miterlebt (mit 51 bin ich auch schon etwas älter, also in den besten Jahren). Aber meine erste Reaktion auf den Post war: „Der weiß schon, dass das alles Fake ist?” Aber okay, ich gehe mal davon aus, dass das jeder weiß, dass Wrestling nur gescriptet ist. Denn nein, ein Bam Bam wäre in der UFC hundertprozentig genauso untergegangen wie ein CM Punk. Brock indes war UFC-Champ, das kann man schon lassen. Für mich ist das Ganze nicht der Rede wert, denn Ilja spielt nun mal nicht in derselben Liga wie Brock. Da dürften schon ein paar Millionen Dollar Unterschied beim Gehalt eine deutliche Sprache sprechen. Meiner Meinung nach zeigt sich hier eher ein Problem der WWE im Hinblick auf die sozialen Netzwerke. Ginge es nach den sozialen Medien, gäbe es nur noch Main Eventer, keine Midcarder bzw. Lower Carder und keine Worker. Ich sehe in Dargunov einen aufstrebenden Midcarder, mehr aber auch nicht. Und es würde auf den Matchcards ziemlich eng werden, wenn die WWE, wie anscheinend von manchen erwünscht, 127 Maineventer im Kader hätte, weil dann deutlich mehr „Mainevents” pro Show gebraucht würden als bisher logischerweise Main- und Co-Mainevents. Brock steht auf der Gehaltsliste ziemlich weit oben. Daher ist es nur logisch, dass ein Maineventer wie Brock gegenüber einem Midcarder wie Dragunov so stark dargestellt wurde, wie es eben auch war. Zudem, wenn es stimmt, dass Brock demnächst zurücktreten wird – die Gerüchte mehren sich ja schon seit Wochen – dann wird man ihn noch einmal als absolutes Monster darstellen, damit er sich in seinem letzten Match für Gunther oder Oba Femi hinlegen kann und einem dieser beiden einen Mega-Push gibt.

  2. Ich werde nicht müde zu sagen: Lesnar ist heute deutlich älter als Ric Flair und Hulk Hogan es in der Senioren-WCW von 2000. Jajaja er sei in super Verfassung blabala.
    Er ist ein Wrestling Opa und zerstört einen Top mann der nun einen krassen Gesichtsverlust hinter sich hat und wahrscheinlich bald gefeuert wird. Ilja bei AEW wäre cool.

  3. Sorry aber Ilja ist einfach stink langweilig. Weiss nicht was alle an dem finden. Hat für mich 0 Ausstrahlung. Charakter passt 0 und wenn man ehrlich ist, gegen lesnar sieht er aus wie ein Lauch. Die Szene passte somit perfekt. Soll Lesnar ernsthaft von ihm verhauen werden? Absolut unrealistisch und hätte Ilja noch lächerlicher gemacht als er eh schon ist.

    • Absolut richtig dein Kommentar, Rene. Das habe ich mir beim Durchlesen des Artikels und der Kommentare auch gedacht!

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