Roman Reigns: „Es gibt für uns keine echte Konkurrenz“

Roman Reigns mit angespanntem Gesichtsausdruck
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Roman Reigns hat in einem ausführlichen Interview deutlich gemacht, dass für ihn nur die WWE den höchsten Maßstab im Wrestling-Geschäft setzt. Im Gespräch mit Nico Leonard sprach der langjährige Headliner über Konkurrenz in der Branche, seine eigene Motivation, die Bedeutung von Titeln und den prägenden Einfluss seiner Familie auf das gesamte Wrestling-Business.

WWE als alleiniger Maßstab der Branche

Auf die Frage nach der aktuellen Konkurrenzsituation im Wrestling stellte Reigns klar, dass es zwar verschiedene Promotions und Beschäftigungsmöglichkeiten für Wrestler gebe, die absolute Spitze aber nur an einem einzigen Ort zu finden sei. Damit positionierte er die WWE erneut als dominierende Kraft und bezog sich indirekt auf die häufigen Vergleiche, die Fans zwischen den verschiedenen Verbänden anstellen: „Es gibt für uns keine echte Konkurrenz. Es gibt zwar andere Promotions und andere Möglichkeiten, im Wrestling zu arbeiten, aber wenn man bei der Top-Liga dabei sein will, wenn man als einer der Allerbesten gelten will, muss man bei der WWE sein.“

Noch nicht am Ziel angekommen

Trotz einer Karriere, die ihn über mehr als ein Jahrzehnt an die Spitze der WWE geführt hat, sieht Reigns sich selbst noch nicht am Ende seiner sportlichen Reise. Er blickte auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück, betonte jedoch, dass er sich darauf nicht ausruhen wolle. Stattdessen wolle er sich weiterentwickeln und auf höchstem Niveau relevant bleiben: „Ich habe das Gefühl, dass ich noch mehr zu bieten habe. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich in den letzten Jahren erreicht habe, und könnte mich darauf ausruhen, aber ich weiß, dass ich noch mehr zu bieten habe.“

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Fans als Antrieb statt Kritiker

Bemerkenswert war Reigns‘ Aussage zum Umgang mit Kritik. Anders als viele Athleten, die sich daran orientieren, Zweifler zum Schweigen zu bringen, gab er an, eine entgegengesetzte Motivation zu verfolgen. Sein Antrieb liege ausschließlich darin, das Vertrauen seiner Fans zu bestätigen: „Nein, ich habe keine Lust, Zweifler eines Besseren zu belehren. Es stört mich nicht, wenn es Zweifler oder Hasser gibt. Die sind auch toll. Aber ich versuche nicht, ihnen das Gegenteil zu beweisen. Ich versuche vielmehr, meinen Fans zu beweisen, dass sie recht haben. Das ist sozusagen das Gegenteil.“

Titel als Statement, nicht als Sammlerstück

Auch seinen Blick auf Championships hat Reigns im Laufe der Jahre verändert. Waren Titel früher Meilensteine, betrachtet er sie heute als Mittel, den Stellenwert eines Belts insgesamt zu steigern. Seine Regentschaften galten in der Vergangenheit häufig als prägende Epochen. Es gebe im Wrestling keine Auszeichnung mehr, die er gewinnen könne, erklärte Reigns. Sein Ziel sei es vielmehr, sichtbar zu machen, welchen Unterschied es ausmache, ob ein Megastar einen Titel trage oder jemand anderes.

Anoa’i-Dynastie als Fundament des modernen Wrestlings

Einen großen Teil des Gesprächs widmete Reigns der Geschichte seiner Familie. Er verwies auf den außergewöhnlichen Stammbaum der Anoa’is, der mit seinem Vater und seinem Onkel begann und sich über mehrere Generationen mit zahlreichen Cousins bis hin zu seiner eigenen Generation erstreckt.

Die familiäre Verbindung zu Dwayne Johnson, besser bekannt als The Rock, reicht laut Reigns weit über die offizielle Wrestling-Verwandtschaft hinaus. Bereits vor dem Aufstieg beider Familien im Geschäft seien die Großväter sowie einer seiner Onkel eng befreundet gewesen, sodass die Beziehung schon lange vor der gemeinsamen Wrestling-Geschichte bestanden habe.

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Eine Schlüsselrolle schreibt Reigns dabei dem „High Chief“ Peter Maivia zu, dem Großvater von Dwayne Johnson. Dieser habe seinen Vater und seinen Onkel unter seine Fittiche genommen und ihnen die Feinheiten des Geschäfts beigebracht, wodurch beide Familien endgültig miteinander verbunden wurden. Auf die Frage, wie das Wrestling ohne diesen Einfluss heute aussehen würde, räumte Reigns ein, dass die Branche grundsätzlich weiter existieren würde. Es gäbe jedoch spürbare Lücken, da Personen fehlen würden, die seine Familie und auch Dwayne Johnson selbst ersetzen müssten. Diese Lücken zu füllen, wäre seiner Einschätzung nach mit erheblichem Aufwand verbunden.

The Rock als unwiederholbares Phänomen

Reigns fand zudem besondere Worte für den Werdegang von Dwayne Johnson. Er bezeichnete den Übergang vom Wrestling-Superstar zum globalen Filmstar als einzigartig und in dieser Form nicht wiederholbar: „Vor allem das, was er geleistet hat, ist unbeschreiblich. Niemand hat jemals einen derart krachenden Einstieg hingelegt wie Dwayne und konnte dann einfach zum nächsten Projekt übergehen. Dieses Niveau so lange halten zu können, war perfekt. Drei oder vier Jahre lang war er auf diesem Niveau, und dann gelang ihm der nahtlose Übergang zur Kinoleinwand. Das wird niemand jemals wieder schaffen. So etwas wird es nie wieder geben.“

6 Kommentare

  1. Also wenn es um die inRing Action geht, dann ist WWE schon lange nicht mehr der die das Beste.

  2. Also wenn man sich die Entwicklung des WWE rosters der letzen Jahre anschaut, muss man schon sehr sehr weit weg von der Erde leben wenn man denkt das man bei der WWE zu den allerbesten gehört 🤦

  3. Naja, Roman Reigns hat recht … Und dabei spielt es auch keine Rolle, was ich persönlich besser finde, sondern was die Mehrheit besser findet. Die Mehrheit definiert, was besser ist und wer zu den Allerbesten gehört.

    NXT ca. 580.000 Zuschauer
    AEW ca. 750.000 Zuschauer
    SmackDown ca. 1.300.000 Zuschauer
    Raw ca. 3.000.000 Zuschauer
    Das sind die Zahlen von den aktuellen Shows

    Ob man persönlich die Matches aufgrund der herausragenden In-Ring-Fähigkeit von AEW besser findet, ist Geschmackssache. Wo man persönlich die Storys besser findet, ist Geschmackssache. Ich kenne Leute die sagen, AEW ist besser als AEW, die Matches seien nicht zu vergleichen mit AEW. Ich kenne aber auch Leute, die sagen, sie haben keine Lust auf auf das Rumgehüpfe bei AEW und finden WWE besser.

    Zahlen lügen nicht, obs einem gefällt -> Geschmackssache. Dahingehend hat Roman Reigns schon recht, WWE ist die Top Liga. Vielleicht gleicht sich das irgendwann aus, aber ich persönlich sehe das die nächsten Jahre nicht als realistisch an. Dafür ist der Vorsprung von WWE gegenüber AEW einfach noch zu groß.

    Ums anders zu beschreiben: Wenn 3.000.000 Leute sagen, dass Roman Reigns der Goat ist und Rollins und Rhodes zu den Besten gehören, und 750.000 Leute sagen, Will Ospreay ist der Goat und Omega und Moxley gehören zu den Besten … Wer hat jetzt recht und wer sind die Allerbesten?

    • Reigns ist nicht mal annähernd auf der gleichen Stufe wie ein Omega, Ospreay, Fletcher usw. Da liegen Welten dazwischen und da kommt ein Reigns auch niemals hin, keine Ahnung wie der so groß werden konnte

    • Die WWE ist natürlich die Nr.1 …. aber das Bsp. mit den 3.000.000 Leuten, frag mal in China nach , uff einmal nennen 10.000.000 Chinesen eine Chinese Wrestling Liga, zack sind uff einmal die besten. Also wenn dann bitte in der ganzen Welt nachfragen und nicht nur auf der Westlichen Seite.

  4. Deine Zahlen sind doch ebenso unwahr. AEW hat genau wie Raw ebenso Streamingzahlen, die wir halt nicht kennen. Raw und Dynamite. Dazu fraglich, mit welchen Kosten WWE und mit welchen AEW diese Ratings erreicht. Unabhängig davon, WWE ist seit etwa 1999 unbeschreiblich gefallen, waren es damals noch Ratings von 6 bis einzeln über 8. Man muss sich als WWE mal fragen, wie man es geschafft hat, trotz Geld ohne Ende und ohne der WCW Konkurrenz so zu fallen!

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