Road Dogg packt über seine letzte WWE-Zeit aus: „Ich fühlte mich nicht mehr gebraucht“

Road Dogg sitzt am Mikrofon und äußert sich
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Road Dogg hat in einem Interview bei Busted Open Radio offen erklärt, warum er im März 2026 seine Arbeit im WWE-Kreativteam beendet hat. Dabei sprach der WWE Hall of Famer über das Gefühl, bei WWE nicht mehr wirklich gebraucht zu werden, seine zunehmende Unzufriedenheit mit der aktuellen Ausrichtung des Produkts und ein emotionales Gespräch mit seiner Frau, das letztlich den Ausschlag gab.

Road Dogg fühlte sich bei WWE nicht mehr gebraucht

Road Dogg erklärte, dass seine Liebe zum Wrestling bis heute ungebrochen sei. Er wolle weiterhin in der Branche arbeiten. Allerdings wolle er seine Arbeit für Menschen machen, die ihn wirklich brauchen und schätzen. Genau dieses Gefühl habe er bei WWE zuletzt nicht mehr gehabt. Die Company sei wirtschaftlich erfolgreicher denn je, breche Rekorde und laufe auf Hochtouren.

Gerade deshalb habe er sich irgendwann wie jemand gefühlt, der zwar weiterhin seinen Gehaltsscheck bekomme, ihn aber eigentlich nicht mehr verdiene. Zusätzlich sei die Arbeit für ihn zunehmend belastend geworden. Der Spaß an der Tätigkeit habe immer weiter nachgelassen.

Bereits im März 2026 wurde berichtet, dass Road Dogg intern unzufrieden gewesen sei und schließlich selbst gekündigt habe. Nun sprach er erstmals ausführlicher über die Hintergründe. Dabei gab er zu, dass er eigentlich schon deutlich früher gehen wollte. Er habe sich diesen Schritt lange Zeit jedoch nicht getraut.

Road Dogg fremdelte mit der aktuellen WWE-Ausrichtung

Im Interview sprach Road Dogg außerdem offen darüber, wie sich seine Sicht auf das WWE-Produkt im Laufe der Jahre verändert habe. Früher habe er geglaubt, dass sich beim Booking alles hauptsächlich um Wrestling drehe. Mittlerweile sehe er das anders. Seiner Meinung nach habe es letztlich schon immer vor allem ums Geld gegangen, nur habe er das zwischenzeitlich verdrängt.

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Das aktuelle WWE-Produkt fühle sich für ihn inzwischen zu sehr wie ein reiner wirtschaftlicher Ansatz an. Genau dieses Gefühl habe bei ihm zunehmend Unbehagen ausgelöst. Er betonte allerdings auch, dass seine Aussagen nicht als genereller Angriff gegen WWE verstanden werden sollten.

Vielmehr beschreibe er damit seine ganz persönlichen Gefühle während seiner letzten Zeit im Kreativteam. Der große wirtschaftliche Erfolg der Company habe ihn nicht motiviert, sondern eher entfremdet.

Finanzielle Angst hielt ihn lange bei WWE

Road Dogg sprach zusätzlich sehr offen über seine persönlichen Probleme und Ängste. Er bezeichnete sich selbst als ehemaligen Drogenabhängigen und trockenen Alkoholiker. Außerdem gab er zu, nie besonders gut mit Geld umgegangen zu sein. Gerade deshalb sei der Gedanke an einen sicheren WWE-Gehaltsscheck für ihn besonders wichtig gewesen. Die Angst vor finanzieller Unsicherheit und vor dem Unbekannten habe ihn länger im Job gehalten, als er eigentlich wollte.

Den entscheidenden Moment beschrieb er ebenfalls sehr emotional. Kurz vor einem Meeting telefonierte er mit seiner Frau. Sie sagte ihm, dass sie notfalls sogar gemeinsam mit ihm in einem Zelt leben würde. Allein diese Aussage habe ihm letztlich die Angst genommen. Road Dogg erklärte, dass er danach sofort nach Hause gefahren sei.

Liebe zum Wrestling bleibt bestehen

Trotz seines WWE-Abgangs machte Road Dogg deutlich, dass er dem Wrestling weiterhin verbunden bleiben möchte. Sein Problem sei nicht die Branche selbst gewesen. Er wolle weiterhin kreativ arbeiten und Teil des Wrestlings bleiben. Wichtig sei für ihn künftig jedoch, dass er dort arbeite, wo er wirklich gebraucht werde und eine echte Aufgabe habe. Genau dieses Gefühl habe ihm in seiner letzten WWE-Zeit zunehmend gefehlt.

2 Kommentare

  1. Road Doggs Frau hat absolute Klasse!! Er hätte wohl eher das Vertrauen in sie setzen und mit ihr reden sollen. 🙂 Hoffe nun geht`s seelisch wieder bergauf.

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