Rhea Ripley gehört seit Jahren zu den körperlich präsentesten Stars im WWE-Roster und ist für ihren intensiven Wrestling-Stil bekannt. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt nun jedoch, wie viel Aufwand inzwischen nötig ist, damit die frühere Women’s World-Championesse ihren Körper auf diesem Niveau belasten kann.
Rhea Ripley schildert die körperlichen Spuren ihrer Wrestling-Karriere
In Aufnahmen aus einem gemeinsamen Training mit Fitness-YouTuber Jesse James West sprach Ripley ungewöhnlich konkret darüber, wie sich beinahe 14 Jahre im Wrestling auf ihren Körper ausgewirkt haben. Während einer Tour durch ihr privates Home Gym erklärte sie, warum sie bei ihrem Beintraining inzwischen auf einen Pendulum Squat zurückgreift und klassische Kniebeugen mit einer Langhantel vermeidet.
Dabei gehe es nicht lediglich um persönliche Vorlieben beim Training. Ripley erklärte, dass ihr unterer Rücken, ihre Hüften und ihre Knie durch die jahrelangen Belastungen bereits stark mitgenommen seien. Normale Squats mit einer Hantel würden ihrem Körper derzeit nicht guttun. Der Pendulum Squat sei dagegen eine der Varianten, mit denen sie momentan noch gut zurechtkomme.
Auf die Frage, ob sie sich nach einer typischen Wrestling-Woche körperlich regelrecht angeschlagen fühle, antwortete Ripley ohne große Umschweife, dass dies im Grunde regelmäßig der Fall sei. Nicht nur die Matches selbst setzen ihr dabei zu. Auch der umfangreiche WWE-Reiseplan hinterlässt seine Spuren.
Besonders lange Flugreisen bereiten Ripley Probleme mit den Hüften. Nach Flügen an die Westküste ist sie teilweise so steif und angeschlagen, dass sie anschließend erst einmal nicht richtig laufen kann. Damit verdeutlichte die 29-Jährige, dass die körperliche Belastung einer WWE-Karriere weit über die Zeit im Ring hinausgeht.
Rückenprobleme begleiten Ripley schon seit Jahren
Dass Ripley bereits länger mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hat, ist nicht neu. Schon in einem früheren Interview mit Chris Van Vliet hatte sie ausführlich über ihre Probleme mit dem unteren Rücken gesprochen. Diese führt sie auf einen missglückten Spot aus ihrer Zeit bei NXT zurück. Bei einem Match gegen Raquel Rodriguez landete Ripley nach einem Back Body Drop unglücklich mit dem unteren Rücken an der Kante des Kommentatorenpults. Nach eigener Aussage fühlte sich ihr Rücken seit diesem Moment nie wieder vollständig normal an.
Wie ernst die Beschwerden zeitweise waren, zeigte sich noch vor WrestleMania 41. Ripley erklärte später, dass sie damals zeitweise nicht sicher gewesen sei, ob sie überhaupt antreten könne. Ihr Körper musste unmittelbar vor dem Event intensiv behandelt werden, damit sie sich ausreichend bewegen und ihr Match bestreiten konnte.
Die nun aufgegriffenen Aussagen über ihre Hüften und Knie zeichnen deshalb ein umfassenderes Bild. Es handelt sich nicht nur um die Folgen einer einzelnen aktuellen Verletzung. Ripley beschreibt vielmehr eine Vielzahl an Beschwerden, die sich über Jahre hinweg angesammelt haben und inzwischen auch die Gestaltung ihres täglichen Trainings beeinflussen.
Umfangreicher Recovery-Bereich gehört zu Ripleys Home Gym
Passend dazu ist Ripleys privates Fitnessstudio nicht ausschließlich auf Krafttraining ausgelegt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Buddy Matthews hat sie zu Hause einen umfangreichen Trainings- und Regenerationsbereich eingerichtet. Das Gym verfügt unter anderem über einen eigenen Wrestling-Ring, zahlreiche professionelle Kraftgeräte, schwere Kurzhanteln sowie Geräte wie Leg Press und Hack Squat. Einen großen Teil der Planung und Zusammenstellung soll Matthews übernommen haben.
Für Ripley dürfte inzwischen jedoch vor allem der Recovery-Bereich von großer Bedeutung sein. Dazu gehören unter anderem ein Pool, ein Whirlpool, eine Sauna, ein Cold Plunge und ein eigener Bereich für körperliche Behandlungen. Gerade vor dem Hintergrund ihrer Aussagen über Rücken, Hüften und Knie wird deutlich, weshalb Regeneration einen so großen Stellenwert in ihrem Alltag einnimmt.
Das aktuell verbreitete Material sollte allerdings mit etwas Vorsicht zeitlich eingeordnet werden. Jesse James West besuchte Ripley im Juni 2026 für ein gemeinsames Training in ihrem Haus. Anfang September wurde erneut Material aus ihrem Home Gym veröffentlicht. Es spricht daher vieles dafür, dass zumindest Teile der jetzt erneut aufgegriffenen Aussagen vor ihrer Knieoperation aufgenommen wurden.
Knieoperation zwingt Rhea Ripley derzeit zur WWE-Pause
Aktuell kann Ripley ohnehin nicht in den Ring steigen. Anfang August musste sie sich einer Operation am rechten Knie unterziehen, nachdem ein Meniskusriss nicht wie erhofft ohne chirurgischen Eingriff verheilt war. Ripley erklärte nach der Operation selbst, dass sich die Belastungen aus fast 14 Jahren Wrestling und einer insgesamt sehr sportlichen Vergangenheit inzwischen bemerkbar machten. Eine Operation sei für sie zunächst nicht die bevorzugte Lösung gewesen. Letztlich habe sich der Eingriff jedoch nicht mehr vermeiden lassen.
Nach der Operation wurde Ripley mit einer großen Knieschiene und Krücken gesehen. Bislang ist nicht öffentlich bekannt, ob der beschädigte Meniskus vollständig repariert oder ein Teil davon entfernt wurde. Diese Unterscheidung kann für die Länge der Rehabilitation eine wichtige Rolle spielen, weshalb weiterhin kein verbindlicher Termin für ihr WWE-Comeback genannt wurde.
Innerhalb der WWE besteht allerdings die Hoffnung, Ripley rechtzeitig zum Royal Rumble 2027 wieder einsetzen zu können. Sie wird zudem bereits für die europäische „Road to Royal Rumble”-Tour im Januar beworben. Dies stellt jedoch noch keine Garantie für ihre tatsächliche Teilnahme dar.

Gefühlt ist sie schon ewig dabei, ganz vergessen das sie gerade mal 29 ist…
Sie war so oft verletzt und ist schon wieder, und dann auch oft sehr lange ausgefallen… Sieht nicht so aus als würde ihre Karriere noch sehr lange gehen. Hoffe für sie das sie finanziell alles richtig gemacht hat damit sie nicht mit leeren Händen dasteht wenns zu Ende ist mit dem Wrestling.
Und ganz ehrlich… wenn man mit 29 schon solche Dauerschmerzen hat das man nicht mal mehr laufen kann nachdem man irgendwo hin geflogen ist, sollte man anfangen auf den Körper zu hören wenn man mit 40 nicht im Rollstuhl landen will oder schlimmeres.
Manche Körper streiken einfach früher und heftiger als andere… ist leider so.