Rey Mysterio denkt noch nicht an ein Karriereende & blickt auf eine unvergessene Fehde zurück

Einmal mehr sprach Rey Mysterio über seine Zukunft als Wrestler und wie lange er diese Tätigkeit noch ausüben möchte. Die Lucha-Libre-Legende hatte seinen Rücktritt schon mehrfach angedeutet. Im Gespräch mit Ariel Helwani für BT Sport verriet der mittlerweile 47-Jährige, dass er sich immer gesagt hat, dass er mit 50 Jahren in den Ruhestand gehen würde. Über frühere Verletzungen und Operationen sagte der mexikanische Superstar folgendes:

„Ich bin manchmal überrascht, wie gut ich mich insgesamt fühle, wenn man bedenkt, wie viele Schläge ich während meiner Karriere eingesteckt und wie viele Operationen ich schon hinter mir habe. Es sind etwas mehr als zwölf Operationen an meinem linken Knie. Das rechte ist gut und intakt. Etwas mehr als zwölf Operationen, wenn man die Endoskopie und die Säuberung des Knies sowie eine Dehnung des MCL/PCL berücksichtigt.

Mit einem gerissenen Bizeps hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht. Sie mussten mich noch zwei weitere Male aufschneiden. Aber meinem Rücken geht es soweit gut. Mein Rücken hat viel abbekommen, vor allem bei meiner Größe. Ich habe viel einstecken müssen, aber aus irgendeinem Grund ist Gott gut zu mir und hat sich um meinen Rücken und meinen Nacken gekümmert. Nur mein Knie war mein größtes Problem.

Beim Wrestling habe ich immer von anderen gehört, dass sie einfach weitermachen, bis sie nicht mehr können. Es gibt eigentlich kein Anfangs- oder Enddatum. Man macht einfach weiter, bis man nicht mehr kann oder bis man aufhört, um etwas anderes zu machen.

Jetzt, wo ich auf die Fünfzig zugehe und meinen Sohn wrestlen sehe, sage ich mir, dass ich noch drei Jahre weitermache und nicht über fünfzig hinausgehen möchte. Aber dann denke ich mir: Was ist, wenn ich mich gut fühle? Kannst du noch ein Jahr weitermachen? Im Moment war mein Ziel immer, nicht die fünfzig zu überschreiten.“

Im Interview bei Fox News blickte Rey Mysterio auf eine Storyline zurück, die für viele Fans unvergessen bleibt. Gemeint ist die Fehde zwischen Eddie Guerrero und Rey Mysterio aus dem Jahr 2005. Beide kämpften zu jener Zeit um das Sorgerecht für Dominik Mysterio, der somit schon als kleines Kind die Chance bekam, im WWE TV aufzutreten. Rey enthüllte, wie zu jener Zeit Außenstehende darauf reagiert haben.

„Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem seiner Lehrer und ich weiß, dass Dominik ständig belästigt wurde“, sagte Rey gegenüber Fox News. „Sie waren ein wenig besorgt über die Situation, darüber, dass er sich inmitten einer unangenehmen Situation befand. Eine Lehrerin ging auf ihm zu und fragte: ‚Ist zu Hause alles in Ordnung? Bist du sicher, Dominik? Gibt es irgendetwas, was wir tun können, um zu helfen?'“

Nachdem Dom mir das gesagt hatte, bin ich auf die Lehrerin zugegangen und habe ihr gesagt: „Sie wissen doch, dass das alles Teil des Unterhaltungsgeschäfts ist. Nichts von dem, was im TV passiert, ist echt. Es ist also alles in Ordnung, niemand muss sich Sorgen machen. Das Einzige, worüber wir uns zu jener Zeit Sorgen machen mussten war, dass wenn Dom die Schule verpasst, er seine Hausaufgaben mitnehmen und sie unterwegs machen konnte. Aber ansonsten war alles in Ordnung.“

Der junge Dominik war während dieser Storyline in viele verschiedene Angles verwickelt, da Eddie behauptete, sein Vater zu sein. Entsprechende Segmente fanden nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb statt. Diese Rivalität führte zu einem Match beim SummerSlam 2005, wo Rey Eddie besiegte, um das Sorgerecht für seinen eigenen Sohn zu bekommen. Es war ein Match, was es so zuvor noch nie gab und seitdem auch nie wieder umgesetzt wurde und woran sich viele Fans noch heute erinnern können.

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