Randy Orton und Kevin Owens könnten schon sehr bald wieder im WWE-TV auftauchen. Während Ortons Rückkehr bereits seit einigen Wochen rund um den SummerSlam erwartet wurde, kommt die Entwicklung bei Owens deutlich überraschender. Gleichzeitig gibt es neue Details dazu, weshalb WWE offenbar einen ursprünglich geplanten großen WrestleMania-Moment mit Orton und Cody Rhodes verwarf.
Randy Ortons WWE-Rückkehr könnte unmittelbar bevorstehen
Laut Dave Meltzer im aktuellen Wrestling Observer Newsletter sollen sowohl Randy Orton als auch Kevin Owens nicht mehr weit von einer Rückkehr entfernt sein. Bei Orton könne es möglicherweise bereits innerhalb der kommenden Woche so weit sein.
Damit verdichten sich die Hinweise auf ein zeitnahes Comeback des 14-fachen World Champions. Bereits im Juni hatte WrestleVotes Radio über Fightful Select berichtet, dass WWE intern mit einer Rückkehr Ortons rund um den SummerSlam rechne. Auch Drew McIntyre war damals in entsprechenden internen Planungen für diesen Zeitraum aufgeführt worden.
Orton verschwand nach WrestleMania 42 aus dem WWE-TV. Öffentlich hatte der 46-Jährige die Berichte über eine Verletzung zunächst heruntergespielt und erklärt, dass er lediglich seinen Sommer genieße, bevor er zurückkehren und Jagd auf seinen 15. World Title machen wolle.
Nach Meltzers Darstellung steckte hinter der längeren Pause jedoch tatsächlich ein körperliches Problem. Demnach habe Ortons Rücken WWE größere Sorgen bereitet, als dessen öffentliche Aussagen vermuten ließen.
WWE soll ursprünglich einen Sieg über Cody Rhodes geplant haben
Besonders interessant sind neue Details zu Ortons Match gegen Cody Rhodes bei WrestleMania 42. Laut Meltzer war ursprünglich vorgesehen, dass Orton Rhodes besiegt. Dieser Plan sei jedoch davon abhängig gewesen, ob WWE davon überzeugt gewesen wäre, dass Ortons Rücken die anschließenden Belastungen zulassen würde.
Als intern deutlich geworden sei, dass dies nicht gewährleistet werden könne, habe WWE verschiedene Pläne ändern müssen.
Berichte über einen ursprünglich vorgesehenen Titelgewinn Ortons hatte es bereits kurz nach WrestleMania gegeben. Damals war allerdings noch stärker die Rolle von Pat McAfee thematisiert worden. Meltzer hatte berichtet, dass McAfee ursprünglich Teil der Geschichte sein sollte und dessen Rückzug aus weiteren WWE-Plänen Änderungen ausgelöst habe.
Spätere Berichte rückten zusätzlich Ortons Rückenprobleme in den Mittelpunkt. Die aktuelle Darstellung zeichnet nun ein klareres Bild: WWE soll grundsätzlich mit einem Sieg Ortons über Rhodes geplant haben, solange eine anschließende regelmäßige Belastung des langjährigen WWE-Stars medizinisch vertretbar erschienen wäre.
Die bei WrestleMania erzählte Geschichte ließ gleichzeitig bewusst Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen. Obwohl Rhodes das Match gewann, attackierte Orton seinen Gegner nach der Entscheidung und setzte damit einen weiteren Akzent in ihrer Rivalität.
Neue Fehde mit Cody Rhodes erscheint möglich
Genau dieser Punkt könnte nach Ortons Rückkehr wieder aufgegriffen werden. Cody Rhodes befindet sich aktuell erneut im Zentrum des WWE-Titelgeschehens und trifft beim SummerSlam auf CM Punk um die Undisputed WWE Championship.
Meltzer hält es deshalb für möglich, dass WWE Orton direkt wieder mit einem der beiden Topstars verbindet. Denkbar wäre etwa ein Eingriff in das Titelprogramm, durch den eine neue Rivalität mit Rhodes oder Punk entstehen könnte.
Dabei handelt es sich bislang ausdrücklich um eine Einschätzung und nicht um einen bestätigten WWE-Plan. Aufgrund der offenen Geschichte nach WrestleMania erscheint Cody Rhodes jedoch als der deutlich naheliegendere Gegner.
Auch der Zeitpunkt würde zu früheren Berichten passen. WWE hatte Orton bereits seit Wochen rund um den SummerSlam wieder auf dem internen Radar. Eine Rückkehr unmittelbar während oder kurz nach der Großveranstaltung wäre damit keine kurzfristige Entwicklung.
Kevin Owens offenbar deutlich näher an WWE-Comeback
Noch bemerkenswerter fällt das aktuelle Update zu Kevin Owens aus. Der frühere Universal Champion bestritt seit März 2025 kein Match mehr und musste sich im vergangenen Jahr einer Nackenoperation unterziehen.
Die ursprünglichen Prognosen waren entsprechend vorsichtig. Noch im Frühjahr hieß es, Owens solle im Sommer erneut medizinisch untersucht werden. WWE habe zu diesem Zeitpunkt gehofft, dass eine Rückkehr irgendwann im Verlauf des Jahres 2026 möglich sein könnte.
Seitdem verdichteten sich allerdings die positiven Anzeichen. Owens war während seiner Auszeit wieder stärker in WWE-Produktionen eingebunden und arbeitete unter anderem als Coach bei WWE LFG. Außerdem nahm er Ende Juni am NXT Great American Bash teil und war dort auch während der Übertragung zu sehen.
Anfang Juli sorgte Owens zusätzlich mit einem rätselhaften Beitrag auf X für Spekulationen. Er veröffentlichte ein Bild des Boogeyman in Verbindung mit einer Uhr, was von mehreren US-Medien als möglicher Hinweis auf eine näher rückende Rückkehr interpretiert wurde. Einen konkreten Termin bestätigte WWE damals allerdings nicht.
Der aktuelle Observer-Bericht stellt deshalb einen deutlichen Fortschritt gegenüber den bisherigen Meldungen dar. Während zuvor lediglich eine Rückkehr irgendwann im Jahr 2026 als realistische Möglichkeit galt, soll Owens nun ebenfalls nicht mehr weit von seinem Comeback entfernt sein.

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