PAC riet den Young Bucks von WWE ab – AEWs Medienpartner bekommt einen neuen Namen

The Young Bucks, Matt und Nick Jackson, stehen gemeinsam in der Arena, während einer von beiden mit einem Mikrofon spricht und der andere ernst danebensteht.

Matt und Nick Jackson haben in „Being The Elite“ eine Erinnerung geteilt, die einen früheren möglichen Karriereweg der Young Bucks betrifft. Unterdessen steht beim US-Medienpartner von AEW ein weiterer Schritt an, über den inzwischen auch der künftige Konzernchef Auskunft gegeben hat.

PAC gab den Young Bucks einen deutlichen Rat

In der aktuellen BTE-Folge erinnerten sich die Young Bucks an ihre langjährige Freundschaft mit PAC. Die gemeinsame Vergangenheit reichte bis zu ihren frühen Reisen nach Japan zurück. Als PAC später für WWE arbeitete, verloren sie zeitweise etwas den Kontakt. Während eines WrestleMania-Wochenendes trafen sie sich jedoch wieder und nutzten die Gelegenheit, um ihn nach seiner Einschätzung zu ihrer beruflichen Zukunft zu fragen.

Matt und Nick wollten wissen, ob sie ebenfalls zu WWE gehen sollten. Dabei ging es auch um die Möglichkeit, wieder gemeinsam mit ihrem Freund zu arbeiten. Nick erinnerte sich an eine eindeutige Antwort: „Nein, Kumpel.“ Matt ergänzte, PAC habe ihnen ausdrücklich davon abgeraten und erklärt, dass dieser Weg nicht zu ihnen passe. Die Brüder schilderten die Begegnung als ein Gespräch, bei dem sie seinen persönlichen Rat gesucht hatten.

Der damalige WWE-Terminplan war ausschlaggebend

Nach Veröffentlichung des Ausschnitts erläuterten die Young Bucks den Hintergrund auf ihrem gemeinsamen X-Account. Der WWE-Terminplan sei damals ausgesprochen intensiv gewesen. PAC habe gewusst, dass dieser Alltag nichts für sie wäre, und als Freund auf sie aufgepasst. Mit dieser Ergänzung machten sie deutlich, worauf sich seine Empfehlung bezogen hatte: auf die Anforderungen, die ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt mit sich gebracht hätte.

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Ein genaues Datum für das Gespräch nannten Matt und Nick nicht. Ihre Erinnerung sollte deshalb nicht unmittelbar mit den späteren Verhandlungen vor der AEW-Gründung gleichgesetzt werden. Ende 2018 standen die Young Bucks erneut vor einer beruflichen Entscheidung. Als anschließend AEW entstand, hatte PAC WWE allerdings bereits verlassen. Sein Rat stammt nach ihrer Schilderung aus der Zeit, in der er noch dort arbeitete.

Paramount und Warner Bros. Discovery erhalten ein gemeinsames Konzerndach

Beim Medienpartner von AEW soll unterdessen am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance abgeschlossen werden. Diesen erwarteten Termin haben beide Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung genannt. Der Vollzug steht weiterhin unter den üblichen Abschlussbedingungen. Bis dahin handelt es sich um eine geplante Übernahme.

Neu ist die angekündigte Bezeichnung des zusammengeführten Unternehmens. David Ellison erklärte am 2. Oktober, dass der gemeinsame Dachkonzern künftig Skydance heißen werde. Laut Reuters ist für den 6. Oktober auch die Änderung des rechtlichen Unternehmensnamens in Skydance Corporation vorgesehen. Die börsengehandelten Aktien der Klasse B sollen am selben Tag von der Nasdaq an die New Yorker Börse wechseln und dort unter dem Kürzel „SKYD“ geführt werden.

Die bekannten Marken sollen ihre eigenen Namen behalten

Ellison begründete die Entscheidung damit, dass Paramount und Warner Bros. ihre eigenen Identitäten behalten sollen. Der neue Konzernname soll den Zusammenschluss sichtbar machen, ohne die traditionsreichen Studios zu überdecken. Unter dem gemeinsamen Dach werden unter anderem Paramount, Warner Bros. Discovery, HBO Max, CNN, Nickelodeon, CBS, DC und Paramount+ geführt.

Für Zuschauer bedeutet die Ankündigung zunächst, dass sich der Name des übergeordneten Unternehmens ändert. Die genannten Marken werden dadurch nicht automatisch umbenannt. Auch die Veröffentlichung eines gemeinsamen Konzernnamens ist keine Ankündigung, dass sämtliche Streamingangebote unmittelbar zu einem einzigen Dienst zusammengelegt werden.

AEWs bestehender Medienvertrag reicht bis Ende 2027

Für AEW ist die Entwicklung relevant, weil Warner Bros. Discovery die US-Programme der Promotion über TBS, TNT und HBO Max verbreitet. Nach Angaben von F4W läuft der bestehende Medienrechtevertrag bis Ende 2027. Hinzu kommt eine Option, mit der der Medienpartner die Vereinbarung um ein weiteres Jahr bis Ende 2028 verlängern kann.

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Nach Abschluss der Übernahme soll zudem die bisherige WBD-Beteiligung an AEW unter das neue Konzerndach fallen. Laut F4W beträgt dieser Anteil weniger als zehn Prozent. Skydance würde somit sowohl die bestehende Medienpartnerschaft als auch die Minderheitsbeteiligung übernehmen. Über den erwarteten Abschlusstermin und die erforderliche gerichtliche Zustimmung zur Übernahme war bereits zuvor berichtet worden.

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