„Niemand versteht es wirklich“: AJ Styles reagiert auf die jüngste Entlassungswelle

AJ Styles blickt direkt ins Publikum
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AJ Styles hat im aktuellen Phenomenally-Retro-Podcast gleich mehrere Themen angesprochen, die in der Wrestling-Branche derzeit für Aufsehen sorgen. Im Mittelpunkt steht seine Reaktion auf Kairi Sanes überraschenden WWE-Abgang im Rahmen der jüngsten Entlassungswelle. Darüber hinaus richtete er eine bemerkenswerte Botschaft an alle entlassenen Talente.

Kairi Sanes Abgang traf auch Styles unvorbereitet

Den größten Aufmerksamkeits-Akzent setzt Styles‘ Aussage zur Entlassung von Kairi Sane. Die japanische Akteurin gehörte zu den 23 Talenten, die im Rahmen der Entlassungswelle der WWE am 24. April aus dem Roster genommen wurden. Anders als bei vielen anderen Trennungen war Sane in einer aktiven TV-Storyline mit Asuka und Iyo Sky verankert, was den Abgang besonders überraschend machte:

„Ich glaube, alle sind ein bisschen verwirrt. Asuka und sie waren ein Tag Team. Auch mich hat das überrascht, weil es eine großartige Sache war. Ich habe das Gefühl, dass Kairi gerade ihre beste Leistung gezeigt hat.“

Zudem räumte Styles ausdrücklich ein, dass er keine konkreten Hintergründe kenne: „Ich wünschte, ich hätte Antworten. Ich habe diese Antworten nicht für euch. Ich weiß nicht, was das für sie bedeutet. Ich meine, ist sie mit dem Wrestling fertig? Wird sie zu Stardom zurückkehren? Was kommt als Nächstes für Kairi Sane? Aber ich weiß, dass sie geliebt wurde und großartig war. Ja, ich hasse das einfach.“

Heimkehr-Spekulation in Richtung Japan

Bemerkenswert ist eine zusätzliche Aussage, die Styles im Verlauf der Folge zur möglichen Heimkehr von Sane traf. Damit nahm er eine Spekulation auf, die in der Wrestling-Community seit Bekanntwerden ihrer Entlassung kursiert. Sane hatte bereits 2021 ihre erste WWE-Phase beendet und war damals in ihre japanische Heimat zurückgekehrt, ehe sie 2023 zur WWE zurückkam:

„Beim ersten Mal, als sie ging, ist sie nach Hause nach Japan gegangen. Ich weiß nicht, ob das damit zu tun hatte. Ich bezweifle, dass es ihre eigene Entscheidung war, denn ich hatte das Gefühl, dass es wirklich gut lief. Aber ich weiß es nicht. Ich sage nur, dass sie beim letzten Mal, als sie gegangen ist, nach Japan zurückgekehrt ist. Ich glaube, sie wollte nach Hause.“

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Damit deutet Styles eine mögliche Heimat-Motivation als Begleitfaktor an, ohne ihr eine eigene Karriere-Entscheidung in den Mund zu legen. Er selbst kann das menschlich nachvollziehen: „Wenn die Gelegenheit gegeben wäre, in einem anderen Land zu leben, würde ich auch immer nach Hause wollen.“

Botschaft an alle entlassenen Talente

In derselben Podcast-Folge richtete Styles eine bemerkenswerte Botschaft an alle Talente, die im Rahmen der Entlassungswelle die WWE verlassen mussten. Diese Aussage knüpft direkt an seine eigene Karriere-Reflexion an und liefert einen ungewöhnlich offenen Mut-Macher-Moment. Styles erinnerte daran, dass es zu seinen größten persönlichen Sorgen über die Jahre gehört habe, seine Karriere nicht selbst beenden zu können. Genau diese Angst sei für viele der jetzt entlassenen Talente traurige Realität geworden, weil sie ihre Verträge nicht zu Ende führen konnten. Er könne nachvollziehen, wie sehr das die Betroffenen belasten dürfte. Styles spricht hier aus eigener Erfahrung. Sein Karriereende war im Januar 2026 nach der Niederlage gegen Gunther beim Royal Rumble selbst gewählt, was ihm den Schlussakkord verschaffte, den viele andere nicht erhalten haben.

Die zentrale Botschaft setzte er mit klaren Worten. Die Betroffenen sollten sich von der Situation nicht herunterziehen lassen und das Geschäft nicht über ihre Persönlichkeit bestimmen lassen. Allein die Tatsache, dass sie es zu einer der größten Wrestling-Promotionen der Welt geschafft haben, sei ein eindeutiger Beleg ihrer Klasse, daran gebe es nichts zu rütteln.

Abschließend lieferte Styles einen Ausblick, der über die WWE hinausweist: „Wir haben keine Ahnung, unter welchen Umständen ihr aus der WWE ausscheiden musstet. Aber das bedeutet nicht, dass es für euch vorbei ist. Behaltet das im Hinterkopf, lasst den Kopf nicht hängen und schaut, wohin es euch als Nächstes führt. Vielleicht Wrestling, vielleicht nicht, aber lasst es einfach nicht zu, dass es euch zerstört.“

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