Nick Khan bleibt der WWE bis 2030 erhalten und kassiert plötzlich deutlich mehr als zuvor

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WWE-Präsident Nick Khan bleibt der WWE und ihrem Mutterkonzern TKO Group Holdings langfristig erhalten. Eine neue Vereinbarung bindet den Manager bis zum 31. Dezember 2030 an seinen Posten und sieht eine deutlich höhere Vergütung sowie ein umfangreiches Aktienpaket vor. Der Vertrag wurde am 4. Mai 2026 wirksam und ersetzt Khans bisherige Vereinbarung.

Vertrag bindet Khan bis Ende 2030

Den Hinweis auf die neue Vereinbarung lieferten Quartalsunterlagen, die TKO bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Demnach trat der Vertrag am 4. Mai 2026 in Kraft und reicht bis zum 31. Dezember 2030. Khan, der seit August 2020 für die WWE arbeitet, behält seinen Posten als Präsident und führt seine Geschäfte weiterhin von Los Angeles aus, wo er auch seinen Wohnsitz hat. Konzernintern berichtet Khan an TKO-Präsident und COO Mark Shapiro.

Grundgehalt steigt 2027 deutlich

Im Mittelpunkt der finanziellen Konditionen steht eine kräftige Gehaltserhöhung. Bis Ende 2026 bleibt Khans jährliches Grundgehalt bei zwei Millionen Dollar, ab dem 1. Januar 2027 steigt der Betrag auf drei Millionen Dollar pro Jahr und gilt in dieser Höhe bis zum Vertragsende. Im offiziellen Wortlaut der Vereinbarung heißt es: „Khans Grundgehalt beträgt 2.000.000 Dollar pro Jahr bis zum 31. Dezember 2026 und beläuft sich für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum Ende der Laufzeit auf 3.000.000 Dollar pro Jahr.“

Anpassungen am Gehalt sind möglich, sofern sie vom TKO-Vorstand oder einem von diesem ermächtigten Gremium genehmigt werden.

Bonus-System mit klaren Leistungszielen

Zusätzlich zum Grundgehalt hat Khan Anspruch auf einen leistungsabhängigen Jahresbonus. Für 2026 liegt der Zielbonus bei 150 Prozent des Grundgehalts und damit bei rund drei Millionen Dollar. Von 2027 bis zum Ende der Laufzeit steigt der Zielbonus auf 200 Prozent des Grundgehalts, was umgerechnet jährlich rund sechs Millionen Dollar ergeben kann. Im Vertragstext heißt es: „Khans Zielbonus beträgt 150 Prozent des Grundgehalts für das Kalenderjahr 2026 und 200 Prozent des Grundgehalts für jedes verbleibende Kalenderjahr der Laufzeit.“

Die Prämien sind an Leistungskennzahlen geknüpft, darunter EBITDA-Ziele und weitere von der TKO-Führung festgelegte Benchmarks. Die Auszahlung erfolgt jeweils bis spätestens 15. März des Folgejahres und setzt voraus, dass Khan zu diesem Zeitpunkt weiterhin ohne Beanstandungen im Unternehmen tätig ist.

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Aktien-Paket und einmalige Sonderprämie

Über die Gehalts- und Bonusstruktur hinaus enthält der neue Vertrag ein umfangreiches Aktien-Paket. Khan erhält ein Signing-Equity-Award in Höhe von elf Millionen Dollar in Form von Restricted Stock Units, das in gleichen Tranchen über vier Jahre verteilt frei verfügbar wird. Hinzu kommt eine einmalige Sonderprämie als sogenannter Special Performance Incentive in Höhe von fünf Millionen Dollar.

Werden alle Leistungsziele erreicht, kann Khan ab 2027 allein aus Grundgehalt und Bonus jährlich rund neun Millionen Dollar verdienen. Bereits 2025 lag seine Gesamtvergütung laut Konzernunterlagen bei rund 24,3 Millionen Dollar, getragen vor allem durch Aktien-Awards und Bonuszahlungen.

Khans Rolle innerhalb der TKO-Struktur

Mit dem neuen Vertrag festigt Khan seine Position als einer der einflussreichsten Manager der Sportunterhaltungsbranche. Seit seinem Eintritt bei der WWE im August 2020 hat er entscheidende Rollen bei Verhandlungen über Medienrechte, der internationalen Expansion, dem Ausbau des Sponsorings und bei Verträgen rund um Premium-Live-Events übernommen. Sein Einfluss innerhalb der TKO Group Holdings ist seit der Zusammenführung mit der UFC weiter gewachsen, mit der die Struktur des Mutterkonzerns offiziell neu aufgestellt wurde. Endet der Vertrag regulär, ist eine schriftliche Kündigungsfrist von mindestens 60 Tagen vorgesehen.

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