Nick Aldis hat mit seinem WWE-In-Ring-Debüt beim SummerSlam offenbar mehr ausgelöst als zunächst angenommen. Bereits unmittelbar nach seinem Match gegen GUNTHER zeichnete sich ab, dass der Auftritt nicht zwingend eine einmalige Angelegenheit bleiben muss.
Neue Informationen deuten nun darauf hin, dass einige Personen hinter den Kulissen sogar deutlich weitergehen und sich für den SmackDown General Manager eine größere Rolle als aktiver Wrestler vorstellen können.
WWE rechnet weiterhin mit weiteren Matches von Nick Aldis
Wie bereits berichtet, gingen Personen innerhalb von WWE nach dem SummerSlam davon aus, dass Nick Aldis künftig erneut in den Ring steigen wird. Konkrete kreative Pläne, einen möglichen Gegner oder einen Zeitpunkt für ein weiteres Match gab es zunächst allerdings nicht.
WrestleVotes Radio auf Fightful Select liefert nun zusätzliche Details. Demnach besteht intern weiterhin die Erwartung, dass Aldis noch einmal für WWE wrestlen wird. Eine Quelle habe allerdings darauf hingewiesen, dass sich der nächste Einsatz möglicherweise bis ins Jahr 2027 verzögern könnte.
Damit scheint WWE derzeit keinen schnellen Übergang von seiner Rolle als SmackDown General Manager zu einer regelmäßigen In-Ring-Karriere vorzubereiten. Gleichzeitig soll sein Auftritt beim SummerSlam intern so gut angekommen sein, dass einige Verantwortliche offenbar wesentlich mehr Potenzial sehen als lediglich gelegentliche Sondermatches.
Backstage soll Unterstützung für größere In-Ring-Rolle bestehen
Der neue Bericht geht damit über die bislang bekannten Informationen hinaus. Mehrere Personen hinter den Kulissen sollen Aldis für mindestens ebenso talentiert halten wie einige Wrestler, die regelmäßig im WWE-TV eingesetzt werden. Entsprechend soll es Stimmen geben, die den 39-Jährigen gerne in einer bedeutenderen In-Ring-Rolle sehen würden.
Von einem beschlossenen Vollzeit-Comeback kann dabei allerdings keine Rede sein. Ebenso gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass Aldis seinen Posten als SmackDown General Manager aufgeben soll. Vielmehr scheint innerhalb des Unternehmens die Ansicht entstanden zu sein, dass WWE seine Fähigkeiten als Wrestler künftig stärker nutzen könnte, wenn sich eine passende Storyline ergibt.
Gerade dieser Punkt stellt eine interessante Entwicklung dar. Vor dem SummerSlam war noch völlig unklar, wie die WWE Aldis nach seinem ersten Match für das Unternehmen einschätzen würde. Sein Auftritt gegen GUNTHER war gewissermaßen ein Test, ob er nach seiner langen Pause noch auf dem erforderlichen Niveau mithalten kann. Die Reaktionen darauf scheinen diese Frage intern eindeutig beantwortet zu haben.
SummerSlam-Auftritt soll Erwartungen übertroffen haben
Joey Votes erklärte bei WrestleVotes Radio, Aldis habe beim SummerSlam die Erwartungen übertroffen. Besonders seine Präsentation, seine körperliche Verfassung und die Reaktionen des Publikums hätten einen positiven Eindruck hinterlassen.
Bereits während und nach dem Match war deutlich geworden, dass die Zuschauer Aldis als aktiven Wrestler akzeptierten. Trotz seiner Niederlage gegen GUNTHER erhielt der frühere NWA Worlds Heavyweight Champion viel Anerkennung.
Auch TC von WrestleVotes hob hervor, dass Aldis über zahlreiche Fähigkeiten verfüge, die WWE bei einem aktiven Performer benötige. Neben seiner Erfahrung im Ring bringe er die körperliche Präsenz, das Auftreten und die schauspielerischen Fähigkeiten mit, die er in seiner bisherigen GM-Rolle regelmäßig unter Beweis stellt.
Die umfangreichen Bewertungen der WrestleVotes-Moderatoren stellen allerdings persönliche Einschätzungen dar. Entscheidend ist vielmehr die zugrunde liegende Backstage-Information, wonach Aldis offenbar tatsächlich Unterstützer innerhalb des Unternehmens besitzt, die ihn künftig häufiger wrestlen sehen möchten.
Nick Aldis drängt selbst nicht auf regelmäßige Matches
Bemerkenswert ist dabei, dass der Impuls für eine größere In-Ring-Rolle offenbar nicht von Aldis selbst ausgeht. Schon vor dem SummerSlam hatte er deutlich gemacht, dass er bei WWE nicht mit der Erwartung unterschrieben habe, unmittelbar wieder eine regelmäßige Wrestling-Karriere aufzunehmen. Für ihn sei entscheidend gewesen, eine sinnvolle Rolle innerhalb des Unternehmens zu übernehmen.
Seit seinem Debüt bei der WWE im Jahr 2023 hat er sich als General Manager von SmackDown zu einer festen Größe der Freitagsshow entwickelt. Allerdings hat Aldis nicht ausgeschlossen, wieder in den Ring zu steigen. Nach dem SummerSlam stellte er klar, dass er weiteren Matches offen gegenüberstehe, sofern sich die richtige Gelegenheit und eine passende Geschichte böten.
Diese Haltung würde grundsätzlich zu den aktuellen Backstage-Informationen passen. WWE müsste ihn nicht dauerhaft aus seiner GM-Rolle entfernen, sondern könnte ihn gezielt für bedeutende Storylines einsetzen.

warum sollte er jetzt regelmäßig Matches haben, er ist doch wieder GM, soll er sich jetzt jede Woche mit jemandem anlegen und dann beim nächsten PPV in den Ring steigen ?
Einmal oder zweimal im Jahr kann auch regelmäßig bedeuten.