WrestleMania 42 liegt inzwischen mehrere Monate zurück, doch neue Daten werfen noch einmal einen genaueren Blick auf das zweite WWE-Gastspiel in Folge in Las Vegas.
Gleichzeitig sorgt auch Dwayne „The Rock“ Johnson abseits des Rings für Schlagzeilen, nachdem eines seiner größten Hollywood-Projekte deutlich hinter den Erwartungen geblieben ist.
Neue Zahlen zu WrestleMania 42 liegen vor
Die Las Vegas Stadium Authority hat neue Besucherzahlen für WrestleMania 42 im Allegiant Stadium veröffentlicht. Für den Samstag werden 47.093 Zuschauer ausgewiesen, während am Sonntag 50.033 Personen gezählt wurden. Zusammengenommen ergibt das 97.126 Besucher über beide Veranstaltungstage.
Diese Zahl liegt deutlich unter den 106.072 Zuschauern, die WWE unmittelbar nach WrestleMania offiziell bekannt gegeben hatte. Daraus lässt sich allerdings nicht automatisch ableiten, dass die WWE-Angabe falsch war. Bislang ist nicht eindeutig geklärt, nach welcher Methode die Stadium Authority ihre Werte ermittelt und ob etwa tatsächlich anwesende Besucher, verwendete Tickets oder eine andere statistische Größe berücksichtigt werden.
Wesentlich aussagekräftiger ist deshalb der direkte Vergleich mit WrestleMania 41, für die dieselbe Behörde ebenfalls Zahlen veröffentlicht hatte.
Im Vergleich zum Vorjahr fällt der Rückgang deutlich aus
Für WrestleMania 41 im Jahr 2025 wurden von der Las Vegas Stadium Authority 58.538 Besucher am Samstag und 60.103 am Sonntag ausgewiesen. Insgesamt waren es damit 118.641. Zwischen den beiden Veranstaltungen ergibt sich nach dieser Statistik ein Rückgang von 21.515 Personen. Das entspricht etwas mehr als 18 Prozent.
Auch andere Erhebungen zeigen ein ähnliches Bild. WrestleTix kam für WrestleMania 42 auf etwas mehr als 100.000 verteilte Tickets und lag damit ebenfalls deutlich unter den Werten des Vorjahres. Selbst WWEs eigene bekannt gegebene Zuschauerzahlen sanken von 124.693 bei WrestleMania 41 auf etwas mehr als 106.000 bei WrestleMania 42.
Die verschiedenen Messmethoden liefern damit zwar unterschiedliche Gesamtwerte, zeigen aber in dieselbe Richtung: Das zweite WrestleMania-Wochenende in Folge in Las Vegas erreichte beim Ticketgeschäft nicht das Niveau des Vorjahres.
TKO bestätigt deutlichen Rückgang bei den Live-Event-Einnahmen
Der Unterschied schlägt sich auch in den offiziellen Geschäftszahlen von TKO nieder. Im zweiten Quartal 2026 erzielte WWE mit Live Events und Hospitality Einnahmen von 152 Millionen US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch 185,7 Millionen US-Dollar. Damit gingen die Einnahmen in diesem Bereich um 33,7 Millionen US-Dollar zurück. TKO führte diese Differenz nahezu vollständig auf geringere Ticketerlöse bei WrestleMania 42 zurück.
Das bedeutet jedoch nicht, dass WWE insgesamt ein schwaches Quartal verzeichnete. Die WWE-Sparte steigerte ihren Gesamtumsatz im zweiten Quartal auf 620,9 Millionen US-Dollar. Vor allem höhere Einnahmen aus Medienrechten sorgten dafür, dass das Gesamtgeschäft trotz der niedrigeren WrestleMania-Ticketerlöse weiter wuchs.
WWE bezeichnete WrestleMania 42 nach der Veranstaltung zudem als eines der umsatzstärksten Events der Unternehmensgeschichte und verwies unter anderem auf starke digitale Reichweiten, zahlreiche Marketingpartner und hohe wirtschaftliche Aktivitäten rund um das gesamte Wochenende.
Nick Khan hatte die zweite WrestleMania in Las Vegas selbst verantwortet
WWE-Präsident Nick Khan hatte bereits nach der Veranstaltung offen darüber gesprochen, dass die Entscheidung für Las Vegas als WrestleMania-Gastgeber in zwei aufeinanderfolgenden Jahren letztlich auf ihn zurückging.
Khan bezeichnete die Veranstaltung weiterhin als Erfolg, deutete jedoch zugleich an, dass WWE eine solche Vorgehensweise künftig möglicherweise nicht noch einmal wählen werde. Die Zahlen der Stadium Authority und die später veröffentlichten TKO-Ergebnisse verleihen dieser Aussage rückblickend zusätzliches Gewicht.
WWE profitierte bei WrestleMania 42 zudem von erheblichen finanziellen Anreizen in Las Vegas. Neben einer Site Fee in Höhe von sechs Millionen US-Dollar belief sich die gesamte Unterstützung inklusive weiterer Vergünstigungen Berichten zufolge auf rund zehn Millionen US-Dollar.
The Rocks „Vaiana“ bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück
Während WWE die wirtschaftlichen Folgen des zweiten Las-Vegas-Jahres auswertet, musste auch Dwayne „The Rock“ Johnson zuletzt einen Rückschlag außerhalb des Wrestlings hinnehmen. Die Live-Action-Version von Disneys „Vaiana“, in der Johnson erneut Maui verkörpert, startete weltweit mit rund 95 Millionen US-Dollar. Davon entfielen ungefähr 43 Millionen auf den nordamerikanischen Markt und weitere 52 Millionen auf internationale Kinos.
Für ein Projekt mit einem gemeldeten Produktionsbudget von rund 250 Millionen US-Dollar fiel dieser Start erheblich schwächer aus als erwartet. Branchenprognosen hatten zuvor mit einem weltweiten Auftakt von etwa 130 Millionen US-Dollar gerechnet.
Das Ergebnis fällt auch deshalb besonders auf, weil die Marke zuvor enorme Erfolge gefeiert hatte. „Vaiana 2“ überschritt weltweit die Marke von einer Milliarde US-Dollar, während bereits der erste Trailer des Live-Action-Films enorme Reichweiten erzielte.
Bericht: Johnson soll seine nächsten Hollywood-Schritte neu bewerten
Wie RadarOnline unter Berufung auf nicht genannte Personen aus dem Hollywood-Umfeld berichtet, nehme Johnson den schwachen Kinostart persönlich und hinterfrage seine kommenden Projekte genauer. Er soll derzeit überprüfen, welche Entscheidungen für die nächste Phase seiner Filmkarriere sinnvoll sind.

Es ist nun mal was komplett Anderes ob ein Film animiert ist oder nicht. Nur weil es bei einigen Filmen von Disney geklappt hat, muss es nicht automatisch für jeden gelten.
Und sry, aber Dwayne Johnson sieht auch wirklich kacke aus in der Rolle. Diese Perücke 😂 Das sieht eher nach einem schlechtem Halloween Kostüm aus.
Der animierte Maui hat viel mehr Seele und Mimik, die sich nur schwer Eins-zu-Eins auf einen echten Menschen übertragen lässt und in diesem schlechten Kostüm macht es das Wirklich nicht besser.