Neue Details zum WWE-Flaggenvorfall: Vince McMahon ignorierte frühzeitige Warnungen

Vince McMahon vor dem WWE Flaggenvorfall in Stamford
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Zwei neue Informationen liefern weitere Hintergründe zum Flaggen-Vorfall am WWE-Hauptsitz in Stamford. Laut TC von WrestleVotes gab es bereits vor der Installation deutliche Warnungen wegen möglicher Probleme. Außerdem werden die tatsächlichen Auswirkungen des Stromausfalls offenbar deutlich kleiner eingeschätzt als zunächst angenommen.

WWE wurde vor der Installation der riesigen Flagge gewarnt

Wie TC von WrestleVotes berichtet, soll die Firma, die für die Installation der riesigen Flagge am neuen WWE-Hauptsitz zuständig war, der WWE ursprünglich von dem Projekt abgeraten haben.

Nach Angaben von TC erklärte die Firma damals, dass die Windverhältnisse in der Region nicht ausreichend seien, um eine Flagge dieser Größe dauerhaft sicher zu tragen. Die Flagge sei zu groß, stelle ein mögliches Risiko dar und würde zudem hohe zusätzliche Kosten verursachen.

Vince McMahon soll auf diese Warnung jedoch nicht mit einem Rückzug aus dem Projekt reagiert haben. Laut TC habe McMahon stattdessen lediglich gefragt, wie viel die notwendigen Anpassungen kosten würden.

Daraufhin investierte die WWE nach Angaben von WrestleVotes rund 330.000 Dollar in zusätzliche Verstärkungen am Dach des neuen Hauptsitzes am 707 Washington Boulevard. Ziel war es, den Fahnenmast statisch so abzusichern, dass er auch bei schwierigen Wetterbedingungen stabil bleibt.

Die zuständige Firma habe ihre Arbeit daraufhin durchgeführt und den Mast entsprechend abgesichert. Laut TC galt die Flagge selbst allerdings von Anfang an als der deutlich anfälligere Teil der gesamten Konstruktion.

Die Geschichte passt zu dem Bild, das viele Fans seit Jahren von Vince McMahon haben. Hohe Kosten seien für ihn offenbar kein Grund gewesen, die Idee aufzugeben.

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Beim Sturm riss die Flagge, nicht der Mast

Während des Sturms am Samstagabend kam es schließlich zu dem Vorfall. Die Flagge riss, verfing sich in Stromleitungen und löste dadurch ein Feuer sowie lokale Stromausfälle aus.

Der Fahnenmast selbst blieb laut TC jedoch völlig stabil und hielt dem Sturm stand. Das eigentliche Problem sei ausschließlich die beschädigte Flagge gewesen.

Nach Angaben von TC habe die zuständige Firma nie erwartet, dass die Flagge selbst reißen würde. Der Schwerpunkt der Sicherheitsmaßnahmen habe vor allem darauf gelegen, den Mast ausreichend zu sichern.

Der große Mast am WWE-Hauptsitz stehe weiterhin unbeschädigt am 707 Washington Boulevard. Sollte die WWE die riesige Flagge erneut installieren wollen, wird vermutlich eine deutlich robustere Version benötigt.

WrestleVotes relativiert Berichte über größere Auswirkungen

TC von WrestleVotes äußerte sich außerdem zu Berichten, wonach der Vorfall massive Probleme für Stamford und die umliegenden Anwohner verursacht habe.

Seiner Darstellung zufolge waren die tatsächlichen Auswirkungen deutlich geringer als teilweise berichtet. Der Stromausfall habe nur einen kleinen, isolierten Bereich in Stamford betroffen.

Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung der Stadt sei die Zahl der betroffenen Haushalte sehr gering gewesen. Einige Bewohner hätten laut TC sogar gar nicht bemerkt, dass es überhaupt einen Stromausfall gegeben habe.

Auch die Darstellung, die Einwohner von Connecticut seien wegen des Vorfalls verärgert über die WWE oder würden den neuen Hauptsitz als Problem für die Nachbarschaft betrachten, hält TC für stark übertrieben.

Aus seiner Sicht sei aus einem vergleichsweise begrenzten Zwischenfall eine deutlich größere Geschichte gemacht worden. Für die WWE bleibt der Vorfall damit zwar spektakulär und öffentlich sichtbar, die tatsächlichen Folgen sollen jedoch wesentlich kleiner gewesen sein als zunächst angenommen.

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