Natalya hat in ihrer langen WWE-Karriere mit zahlreichen Wrestlerinnen zusammengearbeitet. Im Interview mit The West Sport spricht sie über eine Gegnerin, mit der sie besonders gern erneut in den Ring steigen würde, und über neue Freiheiten, die ihre eigene Karriere zuletzt bereichert haben.
Natalya wünscht sich eine größere Fehde mit Rhea Ripley
Für Natalya gehört Rhea Ripley zu den besonderen Begegnungen ihrer Laufbahn. Die frühere Championesse würde nach Ripleys Rückkehr gern eine größere Fehde mit ihr austragen. Dabei verwies sie auf die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit bei ihren bisherigen Matches.
Wie aus dem Interview hervorgeht, gehört Ripley zu den drei liebsten Gegnerinnen Natalyas überhaupt. Sie schätzt es besonders, mit der Australierin im Ring zu stehen, und beschreibt die Chemie zwischen ihnen als außergewöhnlich.
Dabei sei auch eine Eigenschaft entscheidend, die den Zuschauern möglicherweise nicht unmittelbar auffällt. Ripley arbeitet ausgesprochen uneigennützig und gibt ihren Gegnerinnen viel Raum. Natalya würdigt damit vor allem das Zusammenspiel während eines Matches.
Zuversicht für Ripleys Rückkehr
Auch hinsichtlich Ripleys Comeback äußert sich Natalya optimistisch. Sie erwartet, dass ihre Kollegin sowohl körperlich in hervorragender Verfassung als auch mental erholt zurückkehren werde.
Dass sich die beiden auch privat gut verstehen, verdeutlicht eine persönliche Geschichte. Natalya erzählte von einem Besuch bei Ripley und deren Hunden. Obwohl sie sich eigentlich als Katzenmensch betrachtet, hätten die Tiere sie begeistert. Besonders aufgefallen sei ihr, wie liebevoll Ripley und ihr Ehemann mit ihnen umgehen.
Natalya dankt Nick Khan für Auftritte außerhalb von WWE
Neben ihrem Wunsch nach einer erneuten Rivalität mit Ripley spricht Natalya auch über die Veränderungen in ihrer eigenen Karriere. Dabei hebt sie WWE-Präsident Nick Khan hervor, der es ihr ermöglicht habe, bei anderen Wrestling-Unternehmen aufzutreten.
Demzufolge hatte sie während ihrer ersten 18 Jahre bei der WWE keine Shows außerhalb des Unternehmens bestritten. Die neuen Möglichkeiten hätten ihr deshalb Erfahrungen eröffnet, die sie persönlich und sportlich als besonders erfüllend empfindet.
Den Anstoß für einen dieser Auftritte gab ihr Freund Josh Barnett. Als er sie für Bloodsport gewinnen wollte, war sie sofort begeistert. Das Konzept passe zu ihren eigenen Vorlieben und ihrer familiären Herkunft. Als Enkelin von Stu Hart fühlt sie sich dem Grappling und Submission Wrestling eng verbunden.
In diesem Zusammenhang beschreibt sie den berühmten Hart Dungeon als einen Ort, an dem der Geist von Bloodsport bereits existierte, lange bevor es die Veranstaltungsreihe gab. Für Natalya bot sich damit die Gelegenheit, diese Seite ihres Könnens in einem passenden Umfeld zu zeigen.
Neue Erfahrungen haben ihre Begeisterung gestärkt
Bloodsport blieb nach Natalyas Schilderung keine einzelne Ausnahme. Sie nennt außerdem NWA, Reality of Wrestling, GCW und AAA als Stationen, bei denen Khan ihr Auftritte ermöglicht habe.
Diese Freiheiten hätten ihr ein befreiendes Gefühl gegeben und ihre Begeisterung für die eigene Arbeit neu entfacht. Gerade im vergangenen Jahr habe sie dadurch viel persönliche Erfüllung gefunden. Entsprechend positiv beurteilt sie ihre aktuelle Verfassung: Sie fühle sich in der besten Form ihres Lebens und sei überzeugt, derzeit starke Leistungen abzuliefern.
Gedanken an einen selbstbestimmten Abschied
Trotz ihrer neuen Motivation beschäftigt sich Natalya auch mit der Frage, wann der richtige Zeitpunkt für ein Karriereende gekommen sein könnte. Sie betonte, nicht für immer im Ring stehen zu wollen.
Aus ihrer Sicht erfordert es besonderen Mut, aufzuhören, solange man noch auf hohem Niveau arbeitet. Sie möchte den passenden Moment für den eigenen Abschied nicht verpassen. In diesem Zusammenhang nannte sie AJ Styles und John Cena als Vorbilder, deren Umgang mit dem letzten Abschnitt ihrer Laufbahn sie bewundert.
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