Zwei aktuelle Berichte beschäftigen sich mit der Zukunft bekannter Lucha-Libre-Namen bei WWE. Dabei geht es um mögliche Veränderungen für Rey Mysterio und um Überlegungen zu einer Figur, die seit mehreren Jahren nicht mehr im WWE-TV zu sehen war.
WWE soll über Rey Mysterios Abschied im Jahr 2027 nachdenken
Innerhalb von WWE gibt es offenbar Überlegungen zu einem möglichen Karriereende von Rey Mysterio im kommenden Jahr. Wie WrestleVotes Radio bei Fightful Select berichtete, drehten sich jüngste Gespräche hinter den Kulissen um einen Abschied des Hall of Famers vom aktiven Wrestling im Jahr 2027.
Die im Bericht angeführte Quelle hatte allerdings keine unmittelbare Kenntnis davon, wann oder bei welcher Veranstaltung ein letztes Match stattfinden könnte. Vielmehr hätten Gespräche bei den TV-Produktionen darauf hingedeutet, dass Mysterios aktive Laufbahn im nächsten Jahr enden könnte. Darüber hinaus soll WWE bereits Ideen dafür besprochen haben, wie sich sein Abschied präsentieren ließe.
Eine weitere Rolle bei WWE und AAA wäre denkbar
Ein Ende seiner aktiven Karriere müsste nach Einschätzung von Personen innerhalb des Unternehmens nicht bedeuten, dass Mysterio WWE vollständig verlässt. Dem Bericht zufolge besteht die Erwartung, dass er auch danach an der Entwicklung jüngerer Talente bei WWE und AAA mitwirken könnte.
Bereits im September hatte Mysterio selbst gegenüber BANG Showbiz erklärt, dass er sich eine weitere Tätigkeit im Wrestling vorstellen könne. Schon vor seiner Rolle als General Manager bei AAA sei ihm die Unterstützung jüngerer Wrestler wichtig gewesen. Zugleich wünsche er sich mehr Zeit mit seiner Frau und die Möglichkeit, unabhängig von beruflichen Verpflichtungen zu reisen.
Mysterio selbst wollte keinen neuen Abschiedstermin festlegen
Seine damaligen Aussagen zur aktiven Karriere fielen weiterhin offen aus. Nachdem er früher seinen 50. Geburtstag als mögliche Grenze genannt hatte, wollte Mysterio inzwischen keinen neuen Zeitpunkt festlegen. Stattdessen beschrieb er, wie viel Freude ihm seine verschiedenen Aufgaben weiterhin bereiteten: „Ich denke, ich werde es einfach auf mich zukommen lassen und schauen, wohin mich dieser Weg führt“, erklärte er gegenüber BANG Showbiz.
Dabei verwies er auf seinen veränderten Arbeitsrhythmus. Früher sei er häufig vier oder fünf Tage pro Woche im Einsatz gewesen. Die Mischung aus Matches bei Raw und seiner Tätigkeit bei AAA empfinde er inzwischen als angenehm. Er könne weiterhin selbst antreten und gleichzeitig auf einer anderen Ebene dazulernen.
Zum Zeitpunkt des Interviews fühlte er sich auch körperlich ausgezeichnet, wie er selbst sagte. Eine Entscheidung für ein Karriereende kündigte er damals jedoch nicht an.
Erste Vorschläge für eine Rückkehr von Sin Cara
Unabhängig davon soll WWE über eine Wiederbelebung der Sin-Cara-Figur nachdenken. PWInsider berichtete von ersten kreativen Vorschlägen, die intern im Umlauf seien. Fightful griff die Meldung auf und hob hervor, dass bei einer Umsetzung ein neuer Wrestler unter der Maske auftreten solle.
Damit wäre die Idee nicht automatisch mit der Rückkehr eines früheren Darstellers verbunden. Wer die Rolle übernehmen könnte, wurde in den geprüften Berichten nicht genannt.
Sin Cara wurde bei WWE bereits von unterschiedlichen Wrestlern dargestellt. Ursprünglich trat Místico unter diesem Namen auf. Später übernahm der zuvor als Hunico bekannte Wrestler die Rolle, der heute als Cinta de Oro antritt. Dessen WWE-Zeit endete im Dezember 2019, nachdem er im November öffentlich um seine Entlassung gebeten hatte.
Cinta de Oro zeigte zuletzt Interesse an einem weiteren WWE-Anlauf
Erst im September hatte Sin Cara bei „TMZ’s Inside the Ring“ erklärt, dass er sich eine Rückkehr in diese Rolle vorstellen könne. Sollte die WWE ihn darauf ansprechen, würde er der Figur gerne eine weitere Chance geben: „Wenn sie mich fragen würden: ‚Möchtest du Sin Cara noch einmal darstellen?‘, würde ich das definitiv gerne wieder machen und einen weiteren Versuch wagen.“
Er beschrieb außerdem, dass sich seine Haltung seit seinem früheren WWE-Aufenthalt verändert habe. Mit zunehmendem Alter und mehr Abstand blicke er anders auf Entscheidungen zurück, die damals stärker von Emotionen beeinflusst gewesen seien.
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