Nach Kreativ-Reset: LA Knight ist zurück im WWE-TV

LA Knight steht mit einem WWE-Raw-Mikrofon in der Hand im Ring und hält seine Rede
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Die wochenlange TV-Abwesenheit von LA Knight nahm eine doppelte Wendung. Zuvor veröffentlichte Fightful Select einen Bericht von Sean Ross Sapp, in dem mehrere WWE-Quellen die Pause von Knight als „Nicht-Story“ bezeichneten und einen schlichten Kreativ-Reset nach WrestleMania 42 als Hintergrund nannten. Am selben Abend kehrte Knight in der RAW-Ausgabe im First Horizon Coliseum in Greensboro, North Carolina, tatsächlich im WWE-TV zurück. Mit zwei prägnanten Backstage-Auftritten setzte er neue Storyline-Akzente gegenüber den Usos und Seth Rollins.

Was Fightful Select zur Abwesenheit berichtete

Sean Ross Sapp hatte sich bei mehreren WWE-Insidern und Personen mit Einblick in Knights Situation umgehört. Die Antwort sei eindeutig gewesen. Die Pause sei keine bedeutende Story, sondern Knight aktuell schlicht aus dem TV-Programm heraus. Konkret schließt der Bericht mehrere mögliche Hintergründe explizit aus.

Beim Six-Man-Tag-Match anlässlich von WrestleMania 42 habe sich Knight an der Seite von Jimmy und Jey Uso nicht verletzt. Auch eine Vertragsauseinandersetzung oder ein Gehaltskürzungsstreit, wie ihn Bryan Alvarez für mehrere andere Wrestler berichtete, sei nicht der Grund. Zudem taucht Knights Name nicht auf der Liste der über 20 Wrestler auf, die WWE nach WrestleMania 42 entlassen hat.

Die einzige bestätigte Ursache sei eine schnelle Kreativ-Anpassung nach WrestleMania, die mehrere Talente betroffen habe. Fightful kündigte zudem an, weiter zu recherchieren, welche Wrestler konkret von diesen Booking-Änderungen betroffen waren.

Die ursprüngliche Gunther-Fehde und die schnelle Neuausrichtung des Bookings

Knights letzter TV-Auftritt vor der Pause war die RAW-Ausgabe vom 20. April 2026, also die RAW direkt nach WrestleMania 42. Dort konfrontierte er Gunther in einem Backstage-Segment, gratulierte zum Sieg über Seth Rollins und erinnerte daran, dass Gunther dafür drei Männer gebraucht habe. Außerdem meldete Knight selbst Ansprüche auf die World Heavyweight Championship an. Damit schien alles für eine direkte Gunther-Knight-Fehde gesetzt.

Allerdings änderte die WWE die Booking-Richtung. Gunther wurde zu SmackDown transferiert, wo er aktuell eine Fehde mit Cody Rhodes um die Undisputed WWE Championship austrägt. Das Match ist für „WWE Clash at the Castle” am 31. Mai 2026 offiziell bestätigt. Dadurch verlor Knight seine vorgesehene Storyline und blieb ohne klare Aufgabe. Dies erklärt somit seine Abwesenheit in den drei RAW-Ausgaben am 27. April, 4. Mai und 11. Mai.

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Die überraschende Rückkehr bei RAW am 18. Mai

Genau einen Tag, nachdem der Fightful-Bericht erschienen war, kehrte Knight bei der RAW-Ausgabe in Greensboro tatsächlich zurück. Die Show stand ohnehin im Zeichen von Bloodline-Spannungen rund um Roman Reigns und Jacob Fatu, der Reigns zu einem Tribal-Combat-Match herausforderte. Adam Pearce kündigte das Match für Clash in Italy an. Vor diesem Hintergrund tauchte Knight im Backstagebereich auf, just als Cathy Kelley mit den Usos über das anstehende Tribal-Combat-Match sprach. Damit war Knight nach knapp vier Wochen Pause direkt wieder im TV-Programm verankert, ohne dass WWE seine Rückkehr im Vorfeld groß angekündigt hatte. Die Überraschung war für die Fans entsprechend groß.

Die Konfrontation mit den Usos und die Ablehnung von Rollins

Im ersten Auftritt traf Knight auf Jimmy und Jey Uso. Knight warf den Usos vor, mit ihrer erneuten Bloodline-Allianz mit Roman Reigns die gemeinsame WrestleMania 42 Aktion verraten zu haben. Bei der WrestleMania-Begegnung hatten die drei zusammen mit iShowSpeed gegen The Vision, Logan Paul und Austin Theory gewonnen.

Knight machte deutlich, dass die Usos jetzt nichts Besseres seien als The Vision, gegen die sie damals gemeinsam angetreten waren. Im zweiten Auftritt traf Knight auf Seth Rollins, der vor seinem Match gegen Austin Theory um Hilfe bat. Rollins fragte direkt, ob die beiden jetzt loslegen wollten. Knight lehnte ab und machte deutlich, dass er Rollins nicht möge: „Der Feind meines Feindes ist heute Abend nicht mein Freund.“ Mit dieser Aussage stellte Knight klar, dass er weder Rollins noch die Usos automatisch unterstütze.

Die Walkout-Spekulationen und der Sapp-Non-Story-Kontext

Nach dem Rollins-Segment war Knight beim Verlassen der Arena mit einem Koffer zu sehen. Diese Inszenierung sorgte online kurzzeitig für Walkout-Spekulationen. Die Berichterstattung stellte jedoch schnell klar, dass es sich lediglich um eine Storyline handelte und keine tatsächlichen Backstage-Probleme vorlagen.

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