Nach dem jüngsten Raw-Finale richtet sich der Blick auf die nächsten Schritte rund um die Bloodline. Unterdessen hat der ehemalige WWE-Moderator und -Kommentator Jonathan Coachman eine persönliche Erinnerung geteilt, die die besondere Verbindung zwischen Triple H und dem langjährigen WWE-Fan „Sign Guy“ beschreibt.
Jacob Fatu soll nur für kurze Zeit aus dem WWE-Programm verschwinden
Die Autoattacke auf Jacob Fatu am Ende der Raw-Ausgabe vom 28. September soll nach einem WrestleVotes zugeschriebenen Bericht keine monatelange Abwesenheit vorbereiten. In einer Fragerunde erklärte der Insider demnach, dass WWE Fatu mit dem Segment vorübergehend aus dem Programm nehmen und damit sein Fehlen bei Money in the Bank erklären wolle.
Nach der Veranstaltung wird Fatu wieder zu sehen sein, hieß es weiter. Ein konkretes Datum für seine Rückkehr wurde dabei nicht genannt. Die Aussage lässt somit offen, ob er bereits unmittelbar nach dem Premium Live Event wieder auftritt oder erst etwas später in die laufende Storyline zurückkehrt.
WrestleVotes stellte den Vorgang außerdem in einen Zusammenhang mit Solo Sikoa, der bereits in der Vorwoche von The 946 entführt worden war. Auch die Usos könnten demnach in der nächsten Raw-Ausgabe vorübergehend aus dem Geschehen genommen werden. Diesen Teil seiner Aussage formulierte der Insider allerdings zurückhaltender und leitete ihn mit dem Hinweis ein, dass er davon ausgehe.
Die Attacke sollte sich von Solo Sikoas Entführung unterscheiden
Bei der Wahl des Segments habe WWE laut der wiedergegebenen Einschätzung berücksichtigen müssen, welche Mittel zuletzt bereits eingesetzt worden waren. Eine weitere Entführung wäre nach dem Angriff auf Solo Sikoa eine unmittelbare Wiederholung gewesen. Die Autoattacke bot innerhalb der Geschichte einen anderen Weg, Fatu vorerst auszuschalten.
Das Raw-Finale hatte die Auseinandersetzung zwischen der Bloodline und The 946 aus dem Ring bis in den Parkbereich der Halle geführt. Fatu verfolgte Royce Keys, ehe ihn ein schwarzes Fahrzeug erfasste. Jaida Parker stieg aus und gab zunächst vor, ihn nicht gesehen zu haben. An der Seite von Keys machte sie anschließend deutlich, dass niemand sicher sei, bevor beide gemeinsam verschwanden.
WWE setzte die Szene nach dem Ende der Übertragung mit einem zusätzlichen Video fort. Darin wurde Fatu in einen Krankenwagen gebracht. Jimmy und Jey Uso begleiteten ihren Cousin, als das Fahrzeug die Halle verließ. Damit führte WWE die Folgen der inszenierten Attacke auch außerhalb der eigentlichen Raw-Ausgabe weiter.
Coachman erinnert an Triple Hs Versprechen an den „WWE Sign Guy“
Jonathan Coachman hat nach dem Tod von Rick Achberger eine Geschichte aus dessen Jahren als regelmäßiger WWE-Zuschauer erzählt. In „The Coach and Bro Show“ erinnerte er sich daran, wie Triple H dem als „Sign Guy“ bekannten Fan den Besuch weiterer Veranstaltungen erleichtert habe.
Nach Coachmans Schilderung arbeitete Achberger bei Verizon und sparte sein Geld, um Eintrittskarten und Reisen zu Wrestling-Shows zu finanzieren. Über Jahre hinweg habe er dabei keine Sonderbehandlung verlangt. Als Achberger eines Tages eine Veranstaltung in Kalifornien besuchte, bat Triple H Coachman, ihm eine Nachricht zu schicken. Er solle nach der Show noch bleiben, weil man mit ihm sprechen wolle.
Achberger habe daraufhin zunächst befürchtet, Ärger zu bekommen. Coachman beruhigte ihn und brachte ihn später hinter die Kulissen. Dort bedankte sich Triple H für seine jahrelange Unterstützung. Gleichzeitig habe er klargestellt, dass WWE nicht wolle, dass ein Fan für Veranstaltungsbesuche Schulden mache oder Geld ausgebe, das ihm eigentlich nicht zur Verfügung stehe.
Vor mehreren Anwesenden hat Triple H Achberger zugesagt, dass dieser keine weiteren WWE-Eintrittskarten kaufen müsse, solange Triple H selbst im Unternehmen sei. Für künftige Besuche müsse Achberger lediglich Kontakt aufnehmen. Dafür sei ihm ein Ansprechpartner genannt worden.
Die Schilder waren auch für die Wrestler etwas Besonderes
Coachman erklärte, Achberger sei mit seinen Schildern längst Teil des Erlebnisses einer WWE-Veranstaltung geworden. Hinter den Kulissen hätten sich die Beteiligten darüber ausgetauscht, für wen er an diesem Abend ein Schild vorbereitet hatte. Selbst ein gegen sie gerichteter Spruch sei von manchen als eine Art Auszeichnung empfunden worden.
Zusätzlich erzählte Coachman von einem persönlichen Hintergrund der vielen Showbesuche. Achberger habe ihm anvertraut, seiner verstorbenen Frau versprochen zu haben, weiterhin möglichst viele Wrestling-Veranstaltungen zu besuchen. Beide hätten diese gemeinsame Leidenschaft geteilt. Mit seinen Schildern in den vorderen Reihen habe er für sie sichtbar bleiben wollen.
Auch abseits der Shows hielt Achberger nach Coachmans Angaben Kontakt. Jedes Jahr habe er ihm zum Geburtstag geschrieben. Coachman erinnerte an diese Nachrichten ebenso wie an Achbergers Freude daran, die Publikumslieblinge anzufeuern und die Heels auszubuhen. Trotz seiner Bekanntheit habe er vor allem eines bleiben wollen: ein Wrestling-Fan.
Jonathan Coachman tells a story about Triple H & The Sign Guy who recently passed away:
“We appreciate your support. but in no way, shape, or form do we want you going into debt or spending money you don’t have simply so you can watch wrestling shows”
“As long as I’m here, you… pic.twitter.com/tPZNv8JX00
— FADE (@FadeAwayMedia) September 28, 2026
Der sign Guy wäre meines Erachtens ein guter Kandidat für die Hall of Fame
Das unterschreibe ich!
Dann muss Vladimir der Superfan auch in die HOF genau so wie der Fan mit dem lila Hemd der viele Jahre in der ersten Reihe stand 🤟🤟
Es gab schon einmal so eine Storyline. Damals hat rikishi Steve Austin mit einem Pkw angefahren. WWE hat einfach keine neuen Ideen mehr
Na,das Bsp. hingt allerdings = die Austin Sache ist schon fast 30 Jahre her. Natürlich wiederholt man sich auch im Lauf der Zeit. Im Prinzip hat WWE ja fast alles schon mal gemacht,da ist es praktisch nur natürlich das man was findet was es schon gab.
> für fehlende Kreativität gibt es aber genügend andere Bsp. – wie manche Talente eingesetzt werden (oder eben auch nicht) oder das oft die gleichen im Main Event stehen usw.