Drew McIntyre: Wie sich WWE bei Filmangeboten verändert hat und warum ihm der Ring fehlt

Drew McIntyre hält sein Schwert auf der Stage

Drew McIntyre sammelt derzeit Erfahrungen in der Filmbranche und blickt dabei auch auf die Bedingungen seiner WWE-Karriere zurück. Im Gespräch mit Busted Open erklärte der Schotte, wie sich seine Möglichkeiten verändert haben und wie die Verbindung zum Wrestling während seiner Abwesenheit bestehen bleibt.

Drew McIntyre berichtet über früher abgelehnte Filmangebote

Im Gespräch mit Dave LaGreca und Bully Ray schildert McIntyre einen deutlichen Unterschied zwischen der früheren WWE-Führung unter Vince McMahon und dem heutigen Umgang mit externen Projekten. In der Vergangenheit seien Angebote an das Management herangetragen und abgelehnt worden, weil er für die WWE-Shows gebraucht worden sei.

Dabei zeigt McIntyre Verständnis für die damalige Terminplanung. Über weite Strecken seiner Karriere habe er das ganze Jahr über mindestens dreimal pro Woche gewrestelt. Für die zahlreichen Liveveranstaltungen seien bekannte Namen benötigt worden, mit denen WWE Tickets verkaufen konnte. Aus dieser Perspektive könne er nachvollziehen, warum seine Anwesenheit für das Unternehmen wichtig gewesen sei. Dennoch seien ihm dadurch interessante Möglichkeiten entgangen. McIntyre spricht von Angeboten, bei denen ausgesprochen große Namen beteiligt gewesen seien.

In diesem Zusammenhang erlaubte er sich auch eine drastische Bemerkung über seinen früheren Chef: McMahon habe Agenten, die ihn für Projekte gewinnen wollten, am Telefon mit dem Tod bedroht. McIntyre habe dies allerdings lächelnd angemerkt.

Triple H und Nick Khan unterstützen passende Projekte

McIntyre erlebt unter Paul „Triple H“ Levesque und Nick Khan eine offenere Haltung, wie er selbst sagt. Entscheidend sei, ob ein Angebot für ihn sinnvoll sei und gleichzeitig der WWE zugutekomme. Wenn seine Bekanntheit außerhalb des Rings wächst und dadurch mehr Menschen auf die WWE aufmerksam werden, profitieren beide Seiten.

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McIntyre betrachtet seine Schauspielarbeit dabei offenbar als Ergänzung zu seiner weiteren Zeit bei WWE. Im Zusammenhang mit der Unterstützung durch die Unternehmensführung betont er, dass er dem Unternehmen erhalten bleiben möchte.

Während der Dreharbeiten zog es ihn zurück in einen Wrestlingring

Auch seine Arbeit an Filmproduktionen hat McIntyres Wunsch, wieder zu wrestlen, nicht verdrängt. Auf Bully Rays Frage, ob ihn die Lust auf eine Rückkehr in den Ring bereits wieder gepackt habe, berichtet er von Trainingseinheiten während seines Aufenthalts in Spanien.

Nach eigenen Angaben lebte er nach den Arbeiten an „Highlander“ drei Monate in Barcelona, um „The Last Druid“ zu drehen. Irgendwann habe ihm das Wrestling so sehr gefehlt, dass er unbedingt wieder in einen Ring steigen wollte.

Die Gelegenheit ergab sich über einen Beteiligten an der Produktion. Ein Stuntman, der auch als lokaler Independent-Wrestler aktiv gewesen sei, erzählte ihm von einem verfügbaren Ring. McIntyre nutzte den Kontakt und trainierte dort mit anderen Wrestlern.

Mit Humor sprach er über die Intensität dieser Einheiten. Seine Trainingspartner hätten ihm beinahe leidgetan, da er im Training ähnlich körperbetont arbeitete wie in seinen Matches. Dafür habe es in diesem Fall nicht einmal laufende Kameras gegeben.

Training bei Rusev und Vorfreude auf das Publikum

Außerdem erzählte McIntyre von seinem Training in Rusevs Wrestlingschule in Nashville. Ein Video, in dem er mit hohem Tempo in die Ringseile läuft, erreichte seinen Angaben zufolge allein auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen mehr als acht Millionen Aufrufe. Selbstbewusst lieferte er einen Vergleich: Nur Bron Breakker sei beim Laufen in die Seile noch schneller als er.

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Die große Resonanz auf die Aufnahmen zeigt McIntyre aus seiner Sicht, wie sehr sich die Fans auf seine Rückkehr freuen. Er selbst vermisst vor allem das Livepublikum, die besondere Atmosphäre und den Adrenalinschub bei seinen Auftritten. Zugleich genießt er seine aktuellen Projekte außerhalb des Rings.

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