MVP teilt deutlich gegen Triple H aus und zieht dabei einen brisanten Vergleich

Foto mit Triple H links und MVP rechts
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MVP setzt seine öffentliche Kritik an Triple H fort. In der aktuellen Ausgabe seines „Marking Out“-Podcasts greift der heutige AEW-Star den WWE Chief Content Officer nicht mehr nur als Booker an, sondern stellt grundsätzlich dessen Ruf als Star-Macher infrage. Sein Maßstab ist dabei kein Geringerer als The Undertaker.

Nur zwei Namen: Wen hat Triple H wirklich groß gemacht?

MVP fordert die Hörer auf, eine Liste von Talenten zusammenzustellen, die nach einer Zusammenarbeit mit Triple H spürbar im Status gestiegen seien. Selbst zählte er lediglich zwei Namen auf: Randy Orton und Batista, beides ehemalige Mitglieder der Gruppierung Evolution.

Wer darüber hinaus mit „The Nose“ oder „Triple Nose“, wie er Levesque mehrfach betitelt, in Verbindung gebracht werden könne, sei ihm nicht ersichtlich. Mit dieser Zuspitzung steigt MVP in die zentrale These des Gesprächs ein: Triple H habe in seiner aktiven Zeit selten anderen Wrestlern den entscheidenden Push gegeben.

Undertakers Liste fällt deutlich länger aus

Im direkten Vergleich präsentiert MVP die Bilanz des Undertakers als ungleich umfangreicher. Über mehrere Generationen hinweg habe „The Phenom“ Talente gefördert, von denen viele anschließend selbst zu Stars geworden seien.

Als konkrete Beispiele nennt MVP unter anderem Giant González, aus dem der Undertaker erst eine glaubwürdige Bedrohung habe formen müssen, sowie Mr. Kennedy, dem die Begegnungen mit dem „Deadman“ einen deutlichen Psuh verschafft hätten. Die Liste lasse sich aus MVPs Sicht problemlos weit länger fortführen als jene mit Triple H.

Der Fall Jeff Hardy: Eine Niederlage mit Hintergedanken

Besonders bemerkenswert wird MVPs Schilderung beim Beispiel Jeff Hardy. Triple H habe sich zwar besiegen lassen, jedoch nicht so, wie es einem aufsteigenden Babyface angemessen gewesen wäre. Statt nach dem Three-Count erschöpft und sichtbar geschlagen am Boden liegen zu bleiben, habe sich Triple H mit einem Schmunzeln aufgerichtet. Sein Verhalten habe weniger eine klare Niederlage demonstriert, sondern eher den Eindruck vermittelt, sein Gegner habe nur durch einen glücklichen Zufall gewonnen.

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Für MVP ein typisches Beispiel dafür, dass Triple H selbst in der Niederlage die Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe, anstatt den Sieg seines Gegenübers vollständig in Szene zu setzen. Diese Einschätzung stützt MVP ausdrücklich auf eigene Beobachtungen aus dem Backstagebereich.

Ego als Kernvorwurf: Wer war wertvoller für die Firma?

Im weiteren Verlauf macht MVP aus dem Einzelbeispiel eine Grundsatzfrage. Beide, Triple H und Undertaker, seien Top-Stars gewesen, die viel Geld an die Kassen gebracht hätten. Entscheidend sei jedoch, was am Ende einer Karriere für das Unternehmen übrig bleibe.

Habe der Undertaker rund zehn Wrestler nachhaltig nach oben gebracht und Triple H lediglich zwei oder drei, falle die Antwort auf die Frage nach dem langfristigen Wert eindeutig aus. Triple H und ähnliche Top-Stars hätten ein zu großes Ego, das den Blick auf das eigene Rampenlicht verenge und die Bereitschaft, andere zu fördern, untergrabe.

Die Vorgeschichte: Hurt Syndicate, AEW und ein anhaltender Schlagabtausch

Die Schärfe der Aussagen lässt sich nicht von MVPs eigener Karrierebiografie trennen. 2024 verließ er WWE, nachdem die Firma einer Wiederbelebung des Hurt Business nicht zugestimmt hatte. Heute steht er gemeinsam mit Bobby Lashley und Shelton Benjamin als Hurt Syndicate bei AEW unter Vertrag.

Bereits Ende 2025 lobte MVP zudem Tony Khan und beschrieb die Atmosphäre in den Umkleideräumen bei WWE unter Triple H als deutlich korporativer und von Angst geprägt als bei der Konkurrenz. Die aktuellen Aussagen reihen sich nahtlos in diesen öffentlich geführten Schlagabtausch ein.

2 Kommentare

  1. Hunter ist doch kein Egomane… seit wann das? Hunter ist doch schon immer der gewesen, der sich für andere anstatt für sich selber einsetzt und interessiert hat. Wie kommt er nur auf diese Unterstellung? 😅

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