Nach dem Gedenkabend für PAC richtet sich der Blick auch auf Fragen abseits der Matches und persönlichen Erinnerungen. Dabei geht es um einen fehlenden AEW-Star und um die inzwischen vorliegenden Zahlen zur zeitgleich ausgestrahlten WWE-Veranstaltung Worlds Collide.
Mike Johnson ordnet MJFs Fehlen bei der Tribute-Ausgabe ein
MJF trat in der Dynamite-Ausgabe vom 30. September nicht auf. In einem Q&A wurde Mike Johnson von PWInsider gefragt, weshalb der ehemalige AEW World Champion nicht an der Gedenksendung für Benjamin Satterley beteiligt war. In seiner Antwort verwies Johnson auf MJFs Fernsehfigur und dessen laufende Pause vom AEW-TV.
Nach seiner Einschätzung hätte eine Rückkehr ausschließlich für diesen Anlass nicht zur bisherigen Darstellung des Wrestlers gepasst. Da MJF ohnehin seit einiger Zeit nicht mehr im Fernsehen zu sehen gewesen sei, halte er es für sinnvoller, ihn dann zurückzubringen, wenn AEW für seine nächste Storyline bereit sei. Einen konkreten Rückkehrtermin oder Informationen über interne Absprachen nannte Johnson nicht.
Zum Vergleich zog er Bryan Danielson heran, der während der Tribute-Ausgabe auftrat und auch in den Ring stieg. Aus seiner Sicht habe Danielsons Beteiligung gut zum Charakter des Abends gepasst. Sie hat dem Publikum in einer schweren Situation einen aufmunternden Moment beschert und zugleich PAC gewürdigt. Bei MJF, dessen Rolle auf einem besonders arroganten und rücksichtslosen Auftreten basiert, sieht er diese Verbindung weniger.
MJF hat sich bereits zu seinen Rückkehrplänen geäußert
Schon vor der Tribute-Ausgabe hatte MJF selbst über seine Zukunft gesprochen. Im Interview mit Lyric Swinton für Pro Wrestling Illustrated erklärte er, dass er auf den richtigen Zeitpunkt und den passenden Moment für sein Comeback warte. Seit seiner Teilnahme am Casino Gauntlet Match bei All In war er nicht mehr im AEW-TV zu sehen.
In dem Gespräch kündigte er außerdem an, seinen ersten Platz im diesjährigen PWI 500 nach der Rückkehr ausführlich auszukosten. Das Cover des Magazins wird dabei nicht weit entfernt sein – wir berichteten.
Worlds Collide erreicht laut Meltzer eine Spitze von 107.000 Zuschauern
Unterdessen liegen erste Angaben zur Reichweite der Premiere von Worlds Collide vor. Dave Meltzer berichtete in der Sendung Wrestling Observer Radio, dass die Veranstaltung über die englisch- und spanischsprachigen Übertragungen hinweg weltweit im Durchschnitt 76.000 Zuschauer gleichzeitig erreicht habe. In der Spitze waren es 107.000.
Den höchsten Wert verzeichnete die Übertragung demnach zum Ende des Main Events. In diesem Match trafen CM Punk, Rey Mysterio und El Grande Americano auf Omos, JD McDonagh und Dominik Mysterio. Die Angaben beziehen sich auf die gleichzeitigen Zuschauer während der Premiere und nicht auf die Gesamtzahl der späteren Videoabrufe.
Worlds Collide war bereits am 26. September in der Allstate Arena in Chicago aufgezeichnet worden. Die Ausstrahlung über die YouTube-Kanäle von WWE und AAA begann am 30. September um 19 Uhr US-Ostküstenzeit und damit eine Stunde vor Dynamite. Ein Teil der Übertragung überschnitt sich folglich mit der Tribute-Ausgabe.
Meltzer erneuert Kritik am Ausstrahlungstermin
Bei der Besprechung der Zahlen kam Meltzer erneut auf die Terminwahl zu sprechen. Er erklärte, viele Menschen seien unzufrieden gewesen, weil WWE die Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt ausgestrahlt habe. Seiner Ansicht nach hätte das Unternehmen die Premiere verschieben können und auch verschieben sollen. Zugleich bewertete er „Worlds Collide” insgesamt als erfolgreich.
Bereits vor der Ausstrahlung hatte Bryan Alvarez von Ablehnung innerhalb der WWE berichtet. Letztlich hielt WWE am angekündigten Termin fest. Dieser war bereits vor PACs Tod veröffentlicht worden. Die Kritik richtete sich deshalb gegen die Entscheidung, die Premiere nicht zu verlegen, nachdem die AEW-Tribute-Ausgabe bekannt geworden war.
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