Mick Foley: Warum sich der Wechsel zu AEW richtig anfühlte

Mick Foley steht im Ring und spricht begeistert ins AEW-Mikrofon
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Mick Foley hat erklärt, warum sich sein Wechsel zu AEW von Anfang an richtig angefühlt hat. Im Gespräch mit „Going Ringside“ sprach die WWE Hall of Fame Legende über seine langjährige Verbindung zu AEW-Präsident Tony Khan und darüber, weshalb er sich in seinem neuen Umfeld sofort wohlgefühlt habe.

Der Wechsel zu AEW war kein Zufall

Foley machte deutlich, dass sein Engagement bei AEW keineswegs spontan zustande gekommen sei. Er verfolge die Promotion schon seit längerer Zeit mit großer Begeisterung und habe die Entwicklung der Shows aufmerksam verfolgt.

Hinzu komme seine langjährige Bekanntschaft mit Tony Khan. Als sich schließlich die Möglichkeit ergab, Teil von AEW zu werden, habe sich dieser Schritt für ihn ganz selbstverständlich angefühlt. Die Kombination aus dem guten Verhältnis zu Khan und seiner Wertschätzung für das Produkt habe letztlich den Ausschlag gegeben.

Tony Khans Leidenschaft beeindruckt Foley

Besonders beeindruckt zeigte sich Foley von Tony Khans Begeisterung für das Wrestling. Er erklärte, dass es ihm große Freude bereite, zu sehen, mit wie viel Leidenschaft Khan hinter den Kulissen arbeite und wie sehr ihm die Promotion am Herzen liege.

Ohne die WWE direkt zu kritisieren, deutete Foley zugleich an, dass sich die Atmosphäre bei AEW deutlich von seinen bisherigen Erfahrungen unterscheide. Sobald man durch den Vorhang trete, herrsche dort eine ganz besondere Stimmung. Diese Erfahrung habe ihn positiv überrascht und sei einer der Gründe, warum er sich bei AEW so wohlfühle.

Ein neues Kapitel nach vielen Jahren bei WWE

Foleys Wechsel zu AEW erfolgte, nachdem sein WWE-Legends-Vertrag ausgelaufen war und er sich gegen eine Verlängerung entschieden hatte. Für viele Wrestling-Fans kam dieser Schritt überraschend, schließlich ist Foley seit Jahrzehnten eng mit der WWE verbunden und prägte dort einige der legendärsten Hardcore-Matches der Wrestling-Geschichte.

Siehe auch  AEW führt neuen Käfig ein: Hinter „Death's Door“ steckt offenbar ein größerer Plan: Verletzungen und Dynamite Vorschau

Sein Debüt bei AEW gab er im Rahmen der Pre-Show von „Double or Nothing 2026“, wo er als Co-Moderator auftrat. Diese Rolle übernimmt er seitdem regelmäßig bei den Großveranstaltungen der Promotion.

Foley kann sich weitere Aufgaben bei AEW vorstellen

Wie sich seine Rolle bei AEW langfristig entwickeln wird, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch, dass es sich nicht um einen einmaligen Gastauftritt handelt. AEW plant bereits, Foley auch bei künftigen Großveranstaltungen wie „AEW Redemption“ am 26. Juli erneut als Pre-Show-Host einzusetzen.

Darüber hinaus kann sich Foley vorstellen, künftig weitere Aufgaben innerhalb der Promotion zu übernehmen – etwa als On-Screen-Manager oder in einer unterstützenden Rolle vor und hinter der Kamera.

Für ihn bedeutet der Wechsel zu AEW weit mehr als nur einen neuen Arbeitgeber. Er sieht darin die Möglichkeit, seine Leidenschaft für das Wrestling in einem Umfeld auszuleben, das ihm nach eigener Aussage große Freude bereitet.

1 Kommentar

  1. Ist es eigentlich im Vertrag verankert, dass JEDER Neuzugang exakt dasselbe PR-Skript vorliest?
    Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören. Egal wer neu unterschreibt, es ist wirklich JEDES VERDAMMTE MAL. 1:1 dasselbe Geleier.

    Sobald der Wechsel durch ist, läuft das Interview bei Busted Open oder Renee Paquette ab und es werden stur die immer gleichen 4 Phrasen gedroschen. Tony Khans Leidenschaft ist einfach ansteckend! (Übersetzung: Der Mann hat mir einen Haufen Geld überwiesen und lässt mich mein eigenes Ding machen.)

    Die Energie in der Kabine ist unbeschreiblich, alle ziehen an einem Strang!
    (Übersetzung: Ich war am Mittwoch zum ersten Mal da, habe mit drei Leuten Hallo gesagt und die Verpflegung war gut.)

    Hier kann ich endlich wieder ich selbst sein und Geschichte schreiben.
    (Übersetzung: WWE wollte mich nicht mehr so pushen, wie ich wollte, oder hat mir schlicht weniger geboten.)

    Es hat sich einfach richtig angefühlt.“
    (Übersetzung: Siehe Punkt 1.)

    Ob nun Jericho vor ein paar Jahren, Paige, Bryan Danielson, Edge, Mercedes Moné, Ospreay, Claudio Castagnoli, Ciampa alle greifen sie in dieselbe PR-Schablone. Im Fußball ist es „Das Projekt hat mich sofort überzeugt“, im Wrestling halt Tonys Passion und die Vibes im Locker Room. Wechsel zu WWE ersetzt Tony Khan durch HHH und es ist der selbe PR MIST.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*