Mick Foley erfüllt sich einen Weihnachtswunsch – Jon Moxleys Vergangenheit kommt ins Kino

Mick Foley mit lockigem dunklem Haar und grau-weißem Vollbart blickt direkt in die Kamera, während er vor einem rot beleuchteten Hintergrund ein weißes Hemd mit auffälligem rot-schwarzem Muster trägt

Mick Foley und Jon Moxley stehen derzeit aus ganz unterschiedlichen Gründen auch abseits des Rings im Mittelpunkt. Während bei Foley mehrere Film- und Serienprojekte voranschreiten, richtet sich bei Moxley der Blick weit zurück auf jene Jahre, in denen seine Karriere noch fernab des großen Rampenlichts stattfand.

Mick Foley Serie nimmt hinter den Kulissen weiter Form an

Die geplante Serie über das Leben von Mick Foley ist weiterhin in Entwicklung. Der Schauspieler Paul Walter Hauser, der Mick Foley verkörpern soll, gab nun bei „Not Sam Wrestling“ ein neues Update zum Stand des Projekts. Hauser erklärte, dass die Produktion der Foley-Serie inzwischen weiter fortgeschritten sei als ein weiteres geplantes Projekt über den verstorbenen Komiker Chris Farley. Ein fertiges Drehbuch gibt es allerdings noch nicht. Derzeit werde vielmehr das Team zusammengestellt, wodurch sich das Vorhaben für ihn zunehmend konkreter anfühle.

Später im Gespräch machte Hauser noch einmal deutlich, dass er die Entwicklung aktiv vorantreiben möchte. Von einem unmittelbar bevorstehenden Drehstart kann dennoch keine Rede sein. Bislang wurden weder ein Produktionsbeginn noch ein Sender oder Streamingdienst bestätigt. Hauser hatte bereits Anfang des Jahres öffentlich gemacht, dass er für die Rolle von Foley vorgesehen ist. Nach seinen bisherigen Vorstellungen soll daraus eine Limited Series entstehen, die nicht lediglich bekannte Wrestling-Momente nacherzählt.

Schon zuvor hatte der Schauspieler erklärt, dass ihn Foley als Persönlichkeit besonders interessiere. Dessen Humor, Intelligenz und ungewöhnlicher Blick auf das Wrestling sollen ebenso eine Rolle spielen wie seine berüchtigten Matches und die verschiedenen Charaktere seiner Karriere. Damit bleibt das Projekt zwar noch in einer frühen Phase, hat nach Hausers jüngsten Aussagen aber offenbar weitere Fortschritte gemacht.

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Mick Foley erfüllt sich mit Weihnachtsfilm einen langjährigen Wunsch

Während seine eigene Serie noch vorbereitet wird, ist ein anderes Projekt mit Foley bereits fertiggestellt. Der frühere WWE Champion gehört zur Besetzung des Weihnachtsfilms „The Christmas Heartbeat“, der am 29. September 2026 veröffentlicht werden soll. Foley spielt darin einen Charakter namens Moose. Dieser arbeitet als autodidaktischer Koch und gilt als rechte Hand der Besitzerin eines ganzjährig weihnachtlich dekorierten Bed-and-Breakfast-Hotels, die von Beverly D’Angelo dargestellt wird. Zur weiteren Besetzung gehören Brittany Curran, Hunter Sansone, Joey Lawrence, Rachael Thompson und Courtney D’Angelo.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Julia Winters, eine New Yorker Restaurantkritikerin, deren Leben sich nach einem plötzlichen Herzstillstand grundlegend verändert. Sie kehrt daraufhin in ihre Heimatstadt in Tennessee zurück und muss sich dort mit alten Beziehungen, ungeklärten Konflikten und einer unerwarteten Zukunft auseinandersetzen. Der Film wurde von der tatsächlichen Geschichte einer Überlebenden eines plötzlichen Herzstillstands inspiriert und verbindet eine Weihnachtsgeschichte mit Themen wie Familie, Heilung und zweiten Chancen.

Für Foley besitzt das Projekt auch persönlich eine besondere Bedeutung. Er erklärte, dass eine Rolle in einem Weihnachtsfilm schon seit langer Zeit auf seiner Wunschliste gestanden habe, und bezeichnete die Dreharbeiten als großartige Erfahrung. Das passt zu seiner bekannten Begeisterung für die Weihnachtszeit. Foley beschäftigte sich auch in der Vergangenheit intensiv mit Santa Claus, wirkte unter anderem in der Dokumentation „I Am Santa Claus“ mit und veröffentlichte später das Buch „Saint Mick: My Journey From Hardcore Legend to Santa’s Jolly Elf“. „The Christmas Heartbeat“ soll ab dem 29. September unter anderem über Amazon Prime Video sowie VUDU und Fandango verfügbar sein.

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Dokumentation beleuchtet Jon Moxleys Karriere vor WWE

Auch Jon Moxleys Laufbahn wird demnächst filmisch aufgearbeitet, allerdings mit einem völlig anderen Schwerpunkt. Die rund 80-minütige Dokumentation „I Fought Jon Moxley“ widmet sich den Jahren, bevor Moxley als Dean Ambrose bei WWE weltweite Bekanntheit erlangte. Ein erster Trailer wurde inzwischen veröffentlicht. Im Zentrum steht vor allem seine Zeit bei Combat Zone Wrestling sowie seine Auftritte bei verschiedenen Independent-Promotions. Die Dokumentation soll zeigen, wie sich Moxley durch eine besonders physische und kompromisslose Phase seiner Karriere arbeitete und dabei den Stil entwickelte, der später zu einem wichtigen Bestandteil seiner Wrestling-Persönlichkeit wurde.

Zu Wort kommen unter anderem DJ Hyde, Nick Gage, Rich Swann, Mickie Knuckles, Big F’n Joe, Larry Legend, Eran Ashe und Gary Walter. Im veröffentlichten Trailer sind außerdem Ausschnitte aus früheren Matches gegen Eddie Kingston und den später als Brodie Lee bekannten Jon Huber zu sehen. Regie führte Brendan Amoruso, während Maven T. Bentley das Drehbuch schrieb. Produziert wurde das Projekt unter anderem von Stonecutter-Media-Gründer Steve Karel, der seit vielen Jahren eng mit der Independent-Wrestling-Szene und CZW verbunden ist.

Karel beschrieb die Dokumentation als Würdigung jener Phase, in der Moxley noch weit davon entfernt war, einem weltweiten Wrestling-Publikum bekannt zu sein. „I Fought Jon Moxley“ soll am 13. Oktober 2026 erscheinen. Geplant sind Vorführungen in ausgewählten Kinos sowie eine Veröffentlichung über verschiedene Kabel- und Digitalplattformen.

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