Max Caster spielt in den kreativen Planungen der Promotion weiterhin keine Rolle. Gleichzeitig wächst innerhalb der Wrestling-Community die Unterstützung für die an ALS erkrankte Rebel.
Max Caster steht unter Vertrag, wird aber nicht eingesetzt
Max Caster ist seit Dezember 2025 nicht mehr im AEW-TV zu sehen. Seinen bislang letzten Auftritt absolvierte er bei der Holiday-Bash-Ausgabe von Dynamite, als er an der Dynamite Diamond Ring Battle Royal teilnahm.
Wie Fightful Select berichtet, steht Caster weiterhin bei AEW unter Vertrag. In den aktuellen kreativen Planungen der Promotion spielt er jedoch keine Rolle. Auch hinter den Kulissen soll er zuletzt nur selten oder überhaupt nicht anwesend gewesen sein.
Eine Verletzung ist nicht der Grund für seine Abwesenheit. Caster befindet sich dem Bericht zufolge auch nicht im sogenannten Doghouse der Promotion und wird somit nicht aus disziplinarischen oder persönlichen Gründen zurückgehalten. Das kreative Team hat derzeit schlicht keine konkrete Verwendung für ihn.
Wiedervereinigung von The Acclaimed wurde beendet
Casters bislang letzte Storyline drehte sich um eine mögliche Wiedervereinigung von The Acclaimed. Das Team mit seinem langjährigen Partner Anthony Bowens fand jedoch erneut ein schnelles Ende.
Nachdem das Duo das mit 200.000 US-Dollar dotierte Four-Way-Tag-Team-Match beim AEW Gear Saturday Tailgate Brawl verloren hatte, wurde die Wiedervereinigung still und leise beendet. Bowens schloss sich anschließend The Opps an, während Caster vollständig aus den AEW-Shows verschwand.
Außerhalb von AEW ist Caster weiterhin aktiv. Er tritt regelmäßig bei Independent-Veranstaltungen auf, vor allem im Nordosten der USA. Sein bislang letztes Match bestritt er am 6. Juli bei Wrestling Open RI gegen Bobby Orlando.
Wann Caster in die AEW-Shows zurückkehren wird oder ob eine Rückkehr derzeit überhaupt geplant ist, ist nicht bekannt.
Britt Baker nimmt an der Ice Bucket Challenge teil
Unterdessen sorgt eine weitere Meldung aus dem AEW-Umfeld für positive Aufmerksamkeit. Vor wenigen Tagen nahm Britt Baker an der „Rebel Heart Ice Bucket Challenge“ teil und unterstützte damit öffentlich ihre langjährige Weggefährtin Rebel.
Rebel, die mit bürgerlichem Namen Tanea Brooks heißt, hatte im Mai dieses Jahres bekannt gegeben, dass sie an Amyotropher Lateralsklerose, kurz ALS, erkrankt ist.
Baker war von Shawn Dean für die Challenge nominiert worden. Dean hatte zuvor selbst daran teilgenommen und die Aktion damit innerhalb der Wrestling-Community weiter verbreitet. In Bakers Video standen Rebel und Gail Kim an ihrer Seite. Gemeinsam kippten sie Baker einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf.
🧊🪣ALS ICE BUCKET CHALLENGE
I nominate @IAmJericho, @ReneePaquette, @youngbucks, @AdamColePro, @callmekrisstat, @orangecassidy, @thunderrosa22
Let’s show our girl @RebelTanea we have her back on spreading awareness for ALS
Head over to @iamalsorg for more info on ALS or… pic.twitter.com/Auylxa8GQn
— Dr. Britt Baker, D.M.D. (@RealBrittBaker) July 17, 2026
Britt Baker nominiert zahlreiche weitere Namen
Nach ihrer Teilnahme nominierte Baker mehrere weitere Personen aus dem AEW-Umfeld. Dazu gehörten Chris Jericho, die Young Bucks, Adam Cole, Kris Statlander und Orange Cassidy.
Außerdem nominierte sie Renee Paquette und bat sie, Jon Moxley mitzubringen. Auf ausdrücklichen Wunsch von Rebel wurde zudem Thunder Rosa für die Challenge nominiert.
Rebel selbst hatte bereits am 16. Juli an der Aktion teilgenommen. Nominiert worden war sie von Steve Gleason, einem ehemaligen NFL-Spieler, der ebenfalls an ALS erkrankt ist.
Im Anschluss an ihre eigene Challenge nominierte Rebel unter anderem Cody Rhodes, CM Punk, Sting, Kenny Omega und Beth Phoenix. Auch WWE-Star Seth Rollins hat inzwischen an der Aktion teilgenommen.
AEW unterstützt Rebel mit einer Spendenaktion
Auch AEW unterstützt Rebel und die begleitende Aktion offiziell. Die Promotion verkauft derzeit „Rebel Heart“-Shirts und Armbänder. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf gehen an die Organisationen I AM ALS und Team Gleason.
Die Ice Bucket Challenge erlangte bereits im Jahr 2014 weltweite Bekanntheit. Die damalige Aktion wurde von Pete Frates und Pat Quinn ins Leben gerufen, die beide selbst an ALS erkrankt waren.

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