Matt Hardy enthüllt Vince McMahons umstrittene Idee für Jeff Hardy und bewertet die Lage um CM Punk

Vince McMahon unterhält sich mit einem nachdenklichen Jeff Hardy
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Matt Hardy hat sich in zwei aktuellen Podcast-Auftritten zu mehreren bemerkenswerten Themen geäußert. Dabei sprach der aktuelle TNA World Tag Team Champion über die Entstehung des Broken Universe, eine kontroverse Storyline-Idee von Vince McMahon sowie die jüngsten Spekulationen rund um CM Punk und dessen Zukunft bei WWE.

Matt Hardy blickt auf die Entstehung des Broken Universe zurück

Im Battleground Podcast sprach Hardy über die Anfänge des Broken Universe und die Reaktionen, die das Konzept damals auslöste. Besonders die Vertragsunterzeichnung für „The Final Deletion“ habe die Fans in zwei Lager gespalten.

Während einige Zuschauer die filmische Präsentation und die außergewöhnlichen Charaktere feierten und sie mit früheren Figuren wie dem Undertaker oder Papa Shango verglichen, waren andere überzeugt, dass die Hardy-Brüder damit ihrem eigenen Vermächtnis schaden würden.

Hardy sieht diese gegensätzlichen Reaktionen bis heute jedoch als positives Zeichen. Seiner Ansicht nach zeigt eine starke Polarisierung, dass die Fans emotional involviert sind. Genau diese emotionale Bindung sei im Wrestling entscheidend.

Deshalb rät er heutigen Wrestlern, sich nicht zu sehr von Meinungen in sozialen Medien beeinflussen zu lassen. Jeder könne dort seine Meinung äußern, was gleichzeitig die größte Stärke und die größte Schwäche der Plattformen sei. Wer von seiner Idee überzeugt sei und konsequent an ihr festhalte, könne damit langfristig erfolgreich sein.

Für Matt Hardy war das Broken Universe einer der wichtigsten Abschnitte seiner Karriere. Er ist überzeugt, dass der Erfolg dieses Konzepts maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Hardy-Brüder 2017 zur WWE zurückkehren konnten.

Vince McMahon wollte einen echten Hausbrand in eine WWE-Storyline einbauen

Besonders überraschend war Hardys Schilderung einer Storyline-Idee aus dem Jahr 2009. Damals befanden sich Matt und Jeff Hardy in einer intensiven Fehde, in deren Verlauf Matt als geheimnisvoller Angreifer hinter mehreren Vorfällen gegen seinen Bruder enthüllt wurde.

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Zu diesen Vorfällen gehörte unter anderem ein inszenierter Pyro-Angriff, bei dem Jeff Hardy nach eigenen Aussagen tatsächlich von Feuerwerkskörpern getroffen wurde. Kurz darauf kam es zu einem realen Ereignis: Jeff Hardys Haus brannte ab.

Laut Matt Hardy wollte Vince McMahon diesen Vorfall anschließend in die laufende Storyline integrieren. Die Idee sah vor, Matt Hardy als Verantwortlichen für den Brand darzustellen.

Hardy erinnerte sich daran, dass McMahon großes Potenzial in dieser Geschichte sah und davon überzeugt war, dass sie bei den Fans für starke Reaktionen sorgen würde. Er selbst hatte jedoch Zweifel und hielt die Idee möglicherweise für zu extrem. Während Eifersucht, Sabotage und persönliche Konflikte nachvollziehbare Bestandteile einer Wrestling-Fehde seien, gehe das Niederbrennen des Hauses seines Bruders deutlich weiter.

Trotz dieser Bedenken wurde die Geschichte letztlich in die Fehde eingebunden. Rückblickend erklärte Hardy, dass im Wrestling regelmäßig Elemente aus dem echten Leben in Storylines übernommen würden. Gleichzeitig betonte er, dass er bis heute stolz auf die daraus entstandene Fehde und insbesondere auf sein Match gegen Jeff Hardy bei WrestleMania 25 sei.

Matt Hardy hält die aktuellen CM-Punk-Gerüchte für übertrieben

In seinem Podcast „The Extreme Life of Matt Hardy“ äußerte sich Hardy außerdem zu den zuletzt kursierenden Spekulationen über CM Punk und dessen Status innerhalb der WWE.

Hardy machte deutlich, dass er diesen Gerüchten wenig Glauben schenkt. Seiner Meinung nach gehört CM Punk zu den polarisierendsten Persönlichkeiten im Wrestling, weshalb ständig Spekulationen über ihn entstehen – unabhängig davon, ob es dafür konkrete Anhaltspunkte gibt oder nicht.

Gleichzeitig lobte Hardy Punk ausdrücklich. Er bezeichnete ihn als herausragenden Wrestler, starken Redner und authentischen Charakter, der echte Reaktionen bei den Fans hervorruft. Genau diese Eigenschaften sind der Grund, warum sein Name immer wieder im Mittelpunkt von Diskussionen steht.

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Hardy sieht Unterschiede zwischen AEW und WWE

Im weiteren Verlauf zog Hardy einen Vergleich zwischen Punks Zeit bei AEW und seiner aktuellen WWE-Rolle. Nach seiner Einschätzung wusste Punk während seiner Zeit bei AEW, welchen Einfluss er innerhalb des Unternehmens besaß und welche Bedeutung er für die Promotion hatte.

Bei WWE sei die Situation jedoch anders. Hardy ist überzeugt, dass Punk dies erkannt habe und sich seit seiner Rückkehr äußerst professionell verhalte. Als Beispiel nannte er unter anderem Punks Teilnahme an WWE-Reisen nach Saudi-Arabien, obwohl dies nach Hardys Einschätzung vermutlich nicht zu dessen bevorzugten Reisezielen gehöre.

Darüber hinaus glaubt Hardy nicht, dass WWE derzeit ein Interesse daran hätte, Punk zu verärgern. Er verwies auf dessen Bedeutung für Ticketverkäufe, Merchandise-Umsätze und das allgemeine Interesse an den Shows.

Unterstützt wird diese Einschätzung auch durch Aussagen von Dave Meltzer im Wrestling Observer Newsletter. Demnach gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass CM Punk die WWE verlassen wird. Ebenso soll eine Rückkehr zu AEW derzeit kein Thema sein.

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