Ludwig Kaiser offenbar ohne WWE-Strafe – Bronson Reed deutet starkes Comeback an

Ludwig Kaiser ist sichtlich zufrieden und lächelt
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Im Fall Ludwig Kaiser hat sich die Lage innerhalb weniger Tage spürbar gewandelt. Nachdem der WWE-Star vergangene Woche wegen des Vorwurfs der Körperverletzung in Florida festgenommen worden war, schien zunächst unklar, welche Konsequenzen das Unternehmen ziehen würde. Inzwischen zeichnet sich ein klares Bild ab, und die Geschichte hat eine Eigendynamik entwickelt, die weit über die Wrestling-Szene hinausreicht.

WWE plant offenbar keine Disziplinarmaßnahmen

Wie False Finish berichtet, sei nicht davon auszugehen, dass WWE Kaiser nach seiner Festnahme disziplinarisch belangen werde. Das ist eine bemerkenswerte Entscheidung, zumal das Verfahren wegen leichter Körperverletzung in Florida weiterhin anhängig ist. Als Beweismittel führen die Ermittler neben Zeugenaussagen auch sichtbare Verletzungen, Überwachungsaufnahmen und eine Identifizierung anhand einer Foto-Reihe an.

Kaiser, der durch seinen Anwalt Thomas D. Sommerville ein schriftliches Nichtschuldig-Plädoyer eingelegt und einen Prozess beantragt hat, weist die Vorwürfe zurück. Laut den Gerichtsakten hat er keine Vorstrafen.

TMZ bringt die Geschichte in den Mainstream

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Tatsache, dass TMZ über den Fall berichtet und dabei auch Videos vom Serenata-Auftritt am vergangenen Freitag in Mexiko-Stadt veröffentlicht hat. In den Aufnahmen ist zu sehen, wie Kaiser unter seiner El-Grande-Americano-Maske sichtlich bewegt ist und Tränen abwischt, während er Fans abklatscht – wir berichteten. Damit hat die Geschichte die Wrestling-Welt verlassen und eine deutlich breitere Öffentlichkeit erreicht.

Für WWE dürfte diese Art der Berichterstattung ein zweischneidiges Schwert sein: Einerseits bringt sie ungewollte Aufmerksamkeit auf die Festnahme, andererseits zeigt sie die enorme Popularität des Charakters in Mexiko.

Mexikanische Fans feiern Kaiser als Helden

Bemerkenswert ist dabei die Reaktion der mexikanischen Fanbasis. Wie TJR Wrestling berichtet, haben die Fans nach Bekanntwerden der Festnahme nicht etwa Abstand genommen, sondern Kaiser erst recht gefeiert. Hintergrund ist die verbreitete, allerdings nicht bestätigte Erzählung, wonach der Beschwerdeführer Richard Reap gedroht haben soll, die Einwanderungsbehörde ICE auf Kaisers mexikanische Freundin Andrea Bazarte zu rufen.

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In dieser Version der Geschichte wird Kaisers Reaktion als Verteidigung seiner Partnerin gelesen. Ob die Erzählung zutrifft, ist weiterhin offen. Auf Instagram bot ein Fan, der sich als Anwalt vorstellte, Kaiser öffentlich seine Dienste an, um sicherzustellen, dass er rechtzeitig zum großen Match freikommt.

Mask vs. Mask am 30. Mai bleibt wie geplant

Mit der Entscheidung von WWE, keine Maßnahmen zu ergreifen, ist der Weg für die Fortsetzung der El-Grande-Americano-Storyline frei. Kaiser trat nach der Serenata bereits in einer regulären AAA-TV-Ausgabe als El Grande Americano auf, was die Storyline-Kontinuität bestätigt.

Am 30. Mai steht bei „Noche de Los Grandes“ in der Arena Monterrey das Mask vs. Mask Match gegen den Original El Grande Americano (Chad Gable) auf dem Programm. Der Konsens der US-Medien lautet eindeutig: Gable dürfte die Maske verlieren, nicht Kaiser.

TheSportster argumentiert, Kaiser sei als El Grande Americano inzwischen zu wertvoll, um den Charakter jetzt aufzugeben. Für AAA und WWE wäre ein Verlust der Maske durch Kaiser an diesem Punkt ein schwer zu erklärender Rückschritt in einer der meistbeachteten Fehden des Jahres.

Bronson Reed meldet sich mit beeindruckender Form zurück

Bronson Reed zeigt sich in einem neuen Foto auf X, das ihn in deutlich muskulöserer und definierterer Form als vor seiner Verletzung zeigt. Der RAW-Star versah das Bild lediglich mit dem Kommentar, er werde „das Internet zum Absturz bringen“.

Reed fehlt seit dem 23. Februar im WWE-TV, nachdem er sich bei einem Elimination Chamber Qualifikationsmatch gegen Jey Uso und den Original El Grande Americano einen Riss im distalen Bizeps seines rechten Arms zugezogen hatte. Die OP erfolgte wenige Tage später in Birmingham, Alabama.

Ursprünglich war Reed als Sieger des Matches vorgesehen gewesen, der Ausgang musste nach seiner Verletzung allerdings spontan auf Jey Uso umgeschrieben werden. Bei einer üblichen Erholungszeit von vier bis sechs Monaten wäre Reed frühestens ab dem Sommer wieder einsatzbereit.

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WrestleTalk spekuliert, dass Clash in Italy am 31. Mai ein denkbarer Rückkehr-Termin sein könnte, sofern die Genesung planmäßig verläuft. Vor seiner Verletzung war Reed als Teil der Gruppierung „The Vision“ an der Seite von Logan Paul und Austin Theory aktiv.

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