LA Knight über seine WWE-Situation: „Ich bin aktuell ein Mann ohne Heimat“

LA Knight steht auf der Bühne und wirkt verunsichert
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LA Knight hat im Podcast „Insight with Chris Van Vliet“ offen über seine aktuelle Situation bei WWE gesprochen. Dabei sprach er über fehlende kreative Pläne, die weiterhin starke Verbindung zu den Fans, die Entstehung seines Ringnamens und seine ehrliche Sicht auf das Ende seiner Wrestling-Karriere.

LA Knight fühlt sich aktuell ohne klare Richtung

Im Gespräch machte LA Knight deutlich, dass er sich derzeit bei WWE etwas orientierungslos fühlt. Er erklärte, dass ihm momentan eine klare Richtung oder größere Storyline fehle. Deshalb sehe er sich aktuell in einer schwierigen Zwischenphase.

Das liege laut Knight jedoch nicht an mangelnder Motivation oder fehlender Leidenschaft. Vielmehr fehle ihm aktuell einfach eine bedeutende kreative Rolle im WWE-Programm. Er beschrieb seine Situation als einen Zustand zwischen großer Bekanntheit bei den Fans und fehlender Relevanz im TV, solange keine größere Geschichte um ihn aufgebaut werde.

Trotzdem betonte Knight, dass er WWE deswegen keine Vorwürfe mache. Er sehe die Situation vielmehr realistisch und sei weiterhin dankbar für die Möglichkeiten, die er in seiner Karriere erhalten habe.

LA Knight glaubt weiter an seine Verbindung zu den Fans

Gleichzeitig machte Knight klar, dass er die Unterstützung der Fans weiterhin deutlich spüre. Viele hätten gedacht, sein großer Aufstieg sei nur ein kurzfristiger Hype gewesen. Doch auch im Jahr 2026 würden die Fans noch immer lautstark seinen Namen chanten und bei seinen Auftritten reagieren.

Für Knight liegt das Problem deshalb nicht bei den Zuschauern, sondern eher an der fehlenden Storyline. Er erklärte, dass die Reaktionen sofort noch größer würden, sobald er wieder ein klares Ziel oder eine starke Geschichte bekäme, in die die Fans emotional investieren könnten. Als Beispiel nannte er seine Fehde aus dem vergangenen Sommer gegen Seth Rollins und The Vision. Damals sei die Begeisterung rund um seine Auftritte sofort wieder deutlich größer geworden.

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So entstand der Name „LA Knight“

Auch die Entstehung seines heutigen Ringnamens war Thema des Interviews. Als Knight 2021 seinen Vertrag bei WWE unterschrieb, sollte er ursprünglich weiterhin als Eli Drake auftreten, also unter dem Namen, den er bereits zuvor verwendet hatte.

Kurz vor seinem Debüt entschied Triple H jedoch, dass ein kompletter Neustart besser wäre. Den Namensteil „LA“ brachte Knight selbst mit ein, während „Knight“ von WWE vorgeschlagen wurde. Zwischenzeitlich stand offenbar auch der Name „LA Donovan“ zur Diskussion. Diesen lehnte Knight jedoch sofort ab, weil er sich mit dem Namen überhaupt nicht identifizieren konnte.

Mit „LA Knight“ sei er dagegen sofort zufrieden gewesen, da der Name für ihn wie eine natürliche Weiterentwicklung seiner bisherigen Wrestling-Figur wirkte. Seinen Charakter selbst habe er laut eigener Aussage über die Jahre kaum verändert. Im Grunde sei die Figur einfach eine verstärkte Version seiner eigenen Persönlichkeit.

LA Knight spricht offen über das künftige Ende seiner Karriere

Besonders ehrlich wurde Knight beim Thema Karriereende. Körperlich traue er sich zwar noch viele Jahre im Ring zu, mental sehe die Situation jedoch anders aus. Nach mehr als 23 Jahren im Wrestling merke er immer stärker, wie lange er bereits Teil des Geschäfts sei.

Bis weit in seine 50er Jahre hinein wolle er definitiv nicht wrestlen. Auch spätere Nostalgie-Auftritte wie bei Undertaker oder Steve Austin könne er sich für sich selbst eher nicht vorstellen. Knight glaubt, dass seine Karriere wahrscheinlich mit einem klaren Schlussstrich enden werde. Wenn er einmal aufhöre, wolle er vermutlich komplett verschwinden und nicht ständig zurückkehren.

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Auch über eine mögliche Aufnahme in die WWE Hall of Fame sprach er überraschend offen. Zwar würde er eine solche Ehrung annehmen, wirklich damit rechnen tue er jedoch nicht. Zum Abschluss erklärte Knight, dass er sich im Wrestling-Business oft unterschätzt oder nicht vollständig wertgeschätzt gefühlt habe, unabhängig davon, was er bereits erreicht habe.

1 Kommentar

  1. So dumm, er könnte der nächste Stone Cold werden/sein!!! Zwar nicht 1:1 aber so ähnlich wie Jon Moxley bzw Stone Cold light!!!

    Schade schade, Hoffnung stirbt zuletzt!

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