Kofi Kingston und Austin Creed mit neuer AEW-Entwicklung – während ein Dynamite-Moment für Kritik sorgt

Kofi Kingston und Austin Creed halten sich im Backstagebereich auf und blicken in die Kamera
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Bei AEW sorgen derzeit gleich mehrere Entwicklungen für Gesprächsstoff. Während sich rund um zwei ehemalige WWE-Stars die Hinweise auf einen möglichen Wechsel verdichten, rückte bei der jüngsten Dynamite-Ausgabe ein ganz anderer Moment in den Mittelpunkt.

Dabei geht es einerseits um mögliche Verstärkung für das Roster und andererseits um eine Szene in einem Championship Match, deren Umsetzung unmittelbar nach der Show für Diskussionen sorgte.

Kofi Kingston und Austin Creed sollen bald bei AEW landen

Die Spekulationen um die Zukunft von Kofi Kingston und Austin Creed, der bei WWE als Xavier Woods bekannt war, erhalten neue Nahrung. Laut Fightful Select wollten Quellen zwar weiterhin nicht ausdrücklich bestätigen, dass beide bereits Verträge bei AEW unterschrieben haben. Innerhalb des Unternehmens werde inzwischen jedoch erwartet, dass Kingston und Creed in naher Zukunft zu AEW wechseln.

Damit geht die aktuelle Berichterstattung einen Schritt weiter als frühere Meldungen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es Hinweise darauf gegeben, dass innerhalb von AEW großes Interesse an den beiden ehemaligen New Day Mitgliedern besteht. Nun scheint die Erwartung eines tatsächlichen Wechsels deutlich konkreter geworden zu sein.

Wann ein möglicher Einstand erfolgen könnte, ist weiterhin offen. Einen bestätigten Debüttermin gibt es bislang ebenso wenig wie eine offizielle Mitteilung von AEW über eine Verpflichtung.

All In sorgt bereits für erste Spekulationen

Naturgemäß richtet sich der Blick dabei auf AEW All In am 30. August im Wembley Stadium. Ein überraschender Auftritt von Kingston und Creed bei einer der größten Shows des Jahres würde zweifellos für Aufmerksamkeit sorgen, doch konkrete Hinweise auf einen solchen Plan liegen derzeit nicht vor.

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All In sollte deshalb nicht als bestätigter Debütort betrachtet werden. Aktuell steht lediglich fest, dass beide nach dem Ende ihrer WWE-Zeit für neue Projekte verfügbar sind und die Erwartungen hinsichtlich eines AEW-Wechsels offenbar wachsen.

Eine bereits bestätigte gemeinsame Buchung gibt es jedoch: Kofi und Austin Creed werden im November bei Chris Jericho’s Rock ’N’ Wrestling Rager at Sea auftreten – wir berichteten. Die Jericho Cruise ist nicht mit AEW gleichzusetzen und stellt deshalb keinen Beweis für eine Vertragsunterzeichnung dar, bringt beide aber erstmals seit ihrem WWE-Abschied wieder gemeinsam in ein größeres Wrestling-Umfeld.

Eine neue Präsentation bei AEW soll ebenfalls im Raum stehen

Schon zuvor hatte Self Made Pro berichtet, dass Kingston und Creed nach ihrer langjährigen WWE-Zeit offenbar nicht einfach ihre frühere Präsentation kopieren möchten. Demnach sollen beide Ideen für eine neue Ausrichtung besitzen, die sie bislang nicht umsetzen konnten. Außerdem soll es bereits AEW-Wrestler geben, mit denen sie gerne zusammenarbeiten würden.

Chris Jericho verpasst die TNT Championship

Während abseits des Rings über die gemeinsame Kreuzfahrt-Buchung von Chris Jericho, Kofi und Creed gesprochen wurde, stand Jericho bei Dynamite selbst in einem wichtigen Championship-Match.

Bei der Ausgabe vom 12. August forderte Jericho TNT Champion Kevin Knight heraus. Das Match entwickelte sich über weite Strecken regulär, bis Don Callis in die Entscheidung eingriff und ein geplanter Spot mit seinem bekannten Schraubenzieher für deutliche Kritik sorgte.

Jericho hielt Knight zu diesem Zeitpunkt in den Walls of Jericho. Callis sollte offenbar die Gelegenheit nutzen, um Jericho mit dem Schraubenzieher zu attackieren. Allerdings befanden sich beide zunächst zu weit voneinander entfernt.

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Der Callis-Spot wirkte vor laufender Kamera deutlich konstruiert

Jericho begann daraufhin sichtbar, sich gemeinsam mit Knight in Richtung der Seile und damit näher zu Callis zu bewegen, während er den Submission Hold weiterhin angesetzt hielt. Erst nachdem er die passende Position erreicht hatte, konnte Callis den vorgesehenen Angriff ausführen.

Die Kameraführung machte den Ablauf besonders auffällig, da die Bewegung praktisch vollständig zu sehen war. Während POST Wrestling die Szene als unbeholfen bezeichnete, wiesen auch weitere US-Medien darauf hin, dass Jerichos Weg durch den Ring kaum natürlich wirkte.

In den sozialen Medien folgte ebenfalls deutliche Kritik. Teilweise fielen die Reaktionen ausgesprochen drastisch aus. Aussagekräftiger ist jedoch, dass auch mehrere etablierte Wrestling-Medien unabhängig voneinander auf die ungewöhnliche Ausführung des Spots aufmerksam wurden.

Kevin Knight verteidigt trotz des Chaos seinen Titel

Der misslungene Ablauf änderte letztlich nichts am Ergebnis des Matches. Knight konnte sich nach dem Eingriff von Callis zurückkämpfen und erwischte Jericho seinerseits hinter dem Rücken des Referees mit einem Low Blow.

Mit dem Crash Landing sicherte er sich anschließend den entscheidenden Three Count und verteidigte damit erfolgreich seine TNT Championship.

Trotz der Kritik an der Schlussphase soll das Publikum in Las Vegas während des Matches weiterhin gut auf das Geschehen reagiert haben. Der diskutierte Spot überschattete die Begegnung online dennoch deutlich stärker als das eigentliche Resultat.

1 Kommentar

  1. Würde man sich diese sinnlosen und längst überstrapazierten Einlagen mit Schraubenziehern und sonstigen Utensilien und das ständige Eingreifen von außen einfach mal schenken, käme es nicht zu solch höchstpeinlichen Szenen.

    Sowas kann man bei einzelnen ausgewählten Matches mal, also selten mal machen, wenn man es vorab ausgiebig probt, dann hat es Impact, aber so ist es einfach nur Mist.

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