Kevin Owens spricht über echte Spannungen mit CM Punk und lobt überraschend eine Seite des NXT-Rosters

CM Punk steht im Ring und starrt Kevin Owens direkt an, der ein Mikrofon in der Hand hält und spricht
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Kevin Owens steht vor einem Match, das für ihn aus mehreren Gründen weit über eine gewöhnliche Titelchance hinausgeht. Neben der langen persönlichen Vorgeschichte mit CM Punk spielt auch Toronto eine besondere Rolle. Im Gespräch mit dem FACES Magazine sprach Owens zudem darüber, warum ihn bei NXT derzeit vor allem die Frauen beeindrucken.

Kevin Owens muss seine Abneigung gegen CM Punk nicht spielen

Vor seinem Match gegen CM Punk um die Undisputed WWE Championship wurde Owens gefragt, ob WWE für die aktuelle Fehde überhaupt künstliche Spannungen zwischen beiden erzeugen müsse. Aus seiner Sicht ist das nicht notwendig.

Owens machte deutlich, dass er und Punk persönlich schlicht nicht besonders gut miteinander harmonieren. Manche Menschen seien miteinander kompatibel, andere nicht. Punk gehöre für ihn eindeutig zur zweiten Kategorie und er gehe davon aus, dass dieser das Verhältnis ähnlich einschätzt.

Damit greift die aktuelle WWE-Storyline eine Vorgeschichte auf, die weit vor ihrer heutigen gemeinsamen Zeit im Main Roster begann. Owens hatte bereits früher erklärt, dass er und Punk keine Freunde seien und außerhalb notwendiger beruflicher Kontakte kaum miteinander sprechen würden.

Bei SmackDown wurde die Rivalität besonders persönlich

Diese Vorgeschichte rückte bei SmackDown am 14. August stärker in den Vordergrund. Owens erinnerte an Spannungen aus früheren Jahren und thematisierte einen Vorfall, bei dem er sich von Punk vor anderen Wrestlern bloßgestellt gefühlt habe.

Dabei räumte Owens auch ein, im Nachhinein zu bedauern, Punk damals nicht unmittelbar zur Rede gestellt zu haben. Punk reagierte seinerseits mit persönlichen Angriffen und stellte infrage, ob Owens aus seiner Karriere tatsächlich alles herausgeholt habe.

Damit entfernte sich die Rivalität deutlich von einem rein sportlichen Aufbau des Championship Matches. Für Owens ändert die Zuspitzung allerdings nichts daran, dass die Grundlage ihrer gegenseitigen Abneigung schon lange vor der aktuellen WWE-Storyline bestand.

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Toronto besitzt für Owens eine besondere Bedeutung

Das Titelmatch findet am 21. August in Toronto statt. Für Owens ist die Stadt weit mehr als nur ein Auftritt in seinem Heimatland. Toronto war der Ort, an dem er vor seiner langen Nackenpause sein letztes Match bestritt. Zu diesem Zeitpunkt wusste Owens nicht, ob er jemals wieder wrestlen können würde. Bereits während dieser Begegnung beschäftigte ihn deshalb der Gedanke, dass es möglicherweise das letzte Match seiner Karriere sein könnte.

Rückblickend empfand er Toronto für einen solchen möglichen Abschied zumindest als einen passenden Ort. Nun kehrt Owens ausgerechnet dort zurück und erhält gleichzeitig eine Chance auf eine der wichtigsten Championships bei WWE.

Seine Eltern können das Titelmatch persönlich verfolgen

Zusätzliche Bedeutung erhält der Abend durch Owens’ Familie. Seine Eltern sollen beim Match in Toronto anwesend sein. Während seiner 17-monatigen Verletzungspause gab es eine Phase, in der Owens selbst nicht wusste, ob sie ihn jemals wieder in einem Wrestling-Ring sehen würden.

Toronto eignet sich auch deshalb besonders gut, weil längere Flugreisen für seine Mutter aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen schwieriger geworden sind. Von Montreal aus lässt sich die Stadt dagegen mit dem Auto erreichen.

Sollte Owens gegen Punk tatsächlich die Undisputed WWE Championship gewinnen, würde ihm damit ein Moment gelingen, den er bei seinem bisherigen World Title Erfolg nicht erleben konnte.

Beim Universal Titelgewinn fehlte seine Familie in der Arena

Als Owens 2016 die Universal Championship gewann, verfolgten seine Frau, seine Kinder und seine Eltern den Erfolg im Fernsehen. Sie waren nicht persönlich in der Halle. Ein Sieg gegen Punk würde ihm deshalb erstmals ermöglichen, einen World Title zu gewinnen, während seine Familie unmittelbar vor Ort ist. Nach allem, was Owens während seiner langen Pause erlebt hat, besitzt diese Aussicht für ihn inzwischen einen deutlich größeren Stellenwert.

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Seine Nackenverletzung hat seine Sicht auf große Karriereerfolge verändert. Statt sofort an das nächste Ziel zu denken, möchte er besondere Momente heute bewusster erleben und mit den Menschen teilen, die ihn während seiner Laufbahn begleitet haben – wir berichteten

Owens erwartet trotzdem keinen eindeutigen Heimvorteil

Trotz seiner kanadischen Herkunft rechnet Owens nicht automatisch damit, dass das gesamte Publikum in Toronto hinter ihm stehen wird. CM Punk gehört weiterhin zu den populärsten Wrestlern bei WWE. Owens hält es deshalb für möglich, dass die Zuschauer geteilt reagieren oder Punk sogar stärker unterstützen könnten.

Der besondere Wert des Matches liegt für Owens daher weniger in einem möglichen Heimvorteil. Entscheidend sind vielmehr der Austragungsort, seine Familie und die Tatsache, überhaupt wieder um einen World Title kämpfen zu können.

Bei NXT beeindrucken Owens derzeit besonders die Frauen

Im selben Interview wurde Owens gefragt, welche Talente Fans bei der kommenden NXT-Tour durch Kanada besonders im Auge behalten sollten. Statt einen einzelnen Namen hervorzuheben, schloss er sich einer Einschätzung von Grayson Waller an.

Waller hatte einige Wochen zuvor deutlich gemacht, dass die Frauen bei NXT derzeit teilweise ambitionierter auftreten als die Männer. Owens sieht die Situation ähnlich. Seiner Einschätzung nach gibt es zwar mehrere interessante männliche Talente im NXT-Roster, bei der Arbeit im Ring und der Performance stechen aktuell jedoch besonders die Frauen hervor. Er erwartet, dass viele Zuschauer die Kanada-Shows vor allem wegen der Leistungen der Frauen in Erinnerung behalten werden.

Owens versteht diese Aussage nicht als generelle Abwertung der Männer. Vielmehr sieht er im hohen Niveau der NXT-Wrestlerinnen bereits einen Hinweis darauf, wie stark WWEs Women’s Division in den kommenden Jahren aufgestellt sein könnte.

1 Kommentar

  1. Das ist ja exakt die selbe Story wie damals in der AEW zwischen CM Punk und Eddie Kingston…selbst die gleiche Bezeichnung Bum. Jeder der das Segment zwischen Punk und Kingston kennt wird wissen was ich meine.

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