Kayla Braxton über ihren WWE-Abschied, schwierige Erlebnisse und ein besonderes Versprechen von Triple H

Triple H zeigt auf Kayla Braxton
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Kayla Braxton hat in einem ausführlichen Interview bei „Inside The Ring“ von TMZ Sports offen über ihre Zeit bei WWE, ihren Abschied vom Unternehmen und ihren weiteren Karriereweg gesprochen. Dabei sprach sie über einen möglichen Wechsel zu AEW, unangenehme Erlebnisse mit Fans, ihre Beziehung zu WWE nach ihrem Abgang und ungewöhnliche Vorgaben, die sie während ihrer Zeit als Interviewerin erfüllen musste.

Kayla Braxton hatte nie Pläne für einen Wechsel zu AEW

Seit ihrem WWE-Abgang fragen sich viele Fans, ob Kayla Braxton irgendwann bei AEW oder einer anderen Wrestling-Promotion auftauchen könnte. Diese Spekulationen wies sie jedoch deutlich zurück. Braxton erklärte, dass sie bereits zum Zeitpunkt ihres WWE-Abschieds klargemacht habe, dass ein Wechsel zu AEW oder einer anderen Wrestling-Organisation für sie nie geplant gewesen sei.

Aus ihrer Sicht hätte ein solcher Schritt keinen Sinn ergeben. Sie fragte, warum sie die größte Wrestling-Promotion der Welt verlassen sollte, nur um anschließend bei einer anderen Wrestling-Promotion anzufangen. Ihr Ziel sei nie gewesen, innerhalb derselben Branche den Arbeitgeber zu wechseln. Stattdessen habe sie bewusst etwas Neues ausprobieren wollen.

Als Beispiel nannte sie ihre aktuelle Tätigkeit. Erst kürzlich habe sie ihre neue Show „Kayla Becker Live“ in den sozialen Medien vorgestellt. Daraufhin habe ein Nutzer kommentiert, sie habe WWE verlassen, um bei einer unbekannten Start-up-Produktion mitzumachen.

Für Braxton ist genau das jedoch Teil ihres neuen Weges. Seit ihrem WWE-Abschied arbeitet sie an verschiedenen Projekten in den Bereichen Moderation, Medien und Unterhaltung und baut sich bewusst eine Karriere außerhalb des professionellen Wrestlings auf.

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Fans überschritten laut Braxton immer wieder persönliche Grenzen

Ein weiteres Thema des Interviews waren Erfahrungen mit Fans, die ihrer Meinung nach die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Leben nicht respektierten. Braxton berichtete, dass sie während ihrer gesamten WWE-Zeit immer wieder Situationen erlebt habe, in denen Fans an Flughäfen, in Hotels oder an anderen Orten auftauchten, an denen sie eigentlich ihre Ruhe haben wollte.

Sie bezeichnete die vermeintliche Nähe, die manche Fans zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens empfänden, als echtes Problem. Es sei nicht in Ordnung, an der Gepäckausgabe zu warten, Wrestlern bis ins Hotel zu folgen oder gezielt Orte aufzusuchen, an denen diese Privatsphäre erwarten.

Nach ihren Angaben habe es zahlreiche Situationen gegeben, in denen sie sich dadurch unwohl oder sogar unsicher gefühlt habe. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihr ein Erlebnis an einem Flughafen. Nach einer SmackDown-Ausgabe sei sie frühmorgens gegen fünf Uhr am Flughafen angekommen und dort von einer Person erwartet worden, die dutzende Fotos von ihr zum Signieren dabeihatte. Neben der Person habe außerdem ein Kind gestanden.

Braxton vermutete, dass manche Menschen bewusst ihre Kinder mitbringen, weil sie glauben, dadurch eher ein Autogramm zu erhalten. Um den Weiterverkauf von Autogrammen einzuschränken, entwickelte sie schließlich eine eigene Regel. Sie unterschrieb grundsätzlich nur noch ein einziges Autogramm pro Person und personalisierte dieses zusätzlich mit einem Namen.

Triple H ließ die Tür für eine WWE-Rückkehr offen

Trotz ihres Abschieds betonte Braxton, dass sie WWE im Guten verlassen habe. Nach ihren Angaben sagte Triple H ihr bei ihrem Weggang persönlich, dass die Tür für eine Rückkehr jederzeit offenstehe. Diese Aussage habe sie sehr geschätzt, insbesondere weil die Entscheidung zum Abschied von ihr selbst ausgegangen sei.

Aktuell könne sie sich jedoch nicht vorstellen, in derselben Rolle zurückzukehren. Ihr Fokus liege darauf, sich eine eigene Marke außerhalb von WWE aufzubauen und nicht dauerhaft nur mit ihrer früheren Tätigkeit bei WWE verbunden zu werden.

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Mit einem Augenzwinkern fügte sie hinzu, dass sie sich vorstellen könne, eines Tages für kurze Zeit zurückzukehren und beispielsweise als General Managerin aufzutreten oder sogar Triple Hs Rolle zu übernehmen. Derzeit hat jedoch der Aufbau ihrer eigenen Karriere außerhalb des Unternehmens oberste Priorität.

Kuriose Vorgaben für WWE-Interviewer

Zum Ende des Gesprächs sprach Braxton auch über ihre ersten Jahre als Backstage-Interviewerin bei WWE. Sie erinnerte sich daran, dass ihr damals vermittelt worden sei, sie solle während Interviews möglichst keinerlei sichtbare Reaktionen zeigen.

Sinngemäß habe die Vorgabe gelautet, nicht zu lachen, nicht aus der Rolle zu fallen und möglichst keinerlei Emotionen erkennen zu lassen. Gerade in Situationen mit Persönlichkeiten wie Paul Heyman oder Sami Zayn sei das oft besonders schwierig gewesen. Während Heyman mit großer Intensität auftrat, sorgte Zayn häufig unbeabsichtigt für komische Momente.

Erst nachdem Fans durch Formate wie „The Bump“ ihre natürliche Persönlichkeit kennengelernt hätten, habe WWE ihr mehr Freiheiten eingeräumt und erlaubt, authentischer auf Situationen zu reagieren.

Besonders streng seien diese Vorgaben während ihrer Zeit bei NXT gewesen. Rückblickend müsse sie darüber lachen, denn je häufiger ihr gesagt worden sei, dass sie nicht lachen dürfe, desto schwieriger sei es geworden, ernst zu bleiben.

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