Kayla Braxton fordert Entfernung von Donald Trump aus der WWE Hall of Fame – Dashcam-Video zu Vince McMahons Autobahnunfall

Verärgerte Kayla Braxton und Donald Trump

Die frühere WWE-Moderatorin Kayla Braxton hat öffentlich gefordert, Donald Trump aus der WWE Hall of Fame zu entfernen. Ihre Aussagen erfolgten über Instagram und lösten innerhalb kurzer Zeit eine intensive Diskussion aus. Hintergrund ihrer Forderung ist die Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Akten. Braxton machte deutlich, dass sie es für angemessen halte, dass WWE öffentlich auf die Situation reagiere und Trumps Status als Mitglied der Hall of Fame widerrufe.

Donald Trump wurde im Jahr 2013 in den Celebrity Wing der WWE Hall of Fame aufgenommen. Zuvor war er mehrfach bei WrestleMania aufgetreten, unter anderem im Rahmen der „Battle of the Billionaires“-Storyline bei WrestleMania 23. Die aktuelle Debatte geht jedoch deutlich über sportliche Verdienste hinaus und berührt gesellschaftliche sowie politische Fragen.

Kayla Braxtons öffentliche Forderung an WWE

Mittlerweile wandte sich Kayla Braxton in ihrer Instagram-Story direkt an die WWE. Zunächst erklärte sie, dass politische Äußerungen während ihrer Zeit im Unternehmen nicht gern gesehen waren: „Als ich noch bei der WWE gearbeitet habe, habe ich immer Ärger bekommen, wenn ich politische Dinge gepostet habe, weil ich mich hin und wieder aufrege.“

Da sie inzwischen nicht mehr für das Unternehmen tätig ist, fühle sie sich frei, ihre Haltung offen zu vertreten. In Bezug auf Donald Trump formulierte sie eine klare Erwartung an WWE: „Ich denke, die WWE sollte Folgendes tun: Donald Trump, der in unserer WWE Hall of Fame ist – jetzt, wo die Epstein-Akten veröffentlicht wurden und es keinen Zweifel mehr gibt, dass dieser Mann böse ist – sollte die WWE seinen Status in der Hall of Fame öffentlich widerrufen.“

Braxton ging noch weiter und beschrieb, welche Signalwirkung eine solche Entscheidung ihrer Ansicht nach hätte: „Das wäre eine der coolsten und führungsstärksten Maßnahmen, die sie ergreifen könnten. ‚Hey, Herr Donald Trump, Sie sind nicht mehr in der WWE Hall of Fame.‘ Ich möchte (seitens WWE) eine Erklärung. Eine Feier. Was auch immer. Sie sollten damit beginnen.“

Unterstützung aus der Vergangenheit: Jesse Ventura übt ebenfalls Kritik

Die Diskussion ist nicht neu. Bereits zuvor hatte Jesse „The Body“ Ventura die Aufnahme Trumps in die WWE Hall of Fame öffentlich kritisiert. Ventura stellte dabei insbesondere die Beweggründe für die Ehrung infrage und verwies auf geschäftliche Aspekte früherer WrestleMania-Veranstaltungen: „Wissen Sie, warum er aufgenommen wurde? Weil er uns zwei Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Ich glaube, es waren WrestleMania Five und Six, wo er wahrscheinlich Millionen damit verdient hat, uns seine Gebäude zu vermieten. Und dafür hat Vince McMahon ihn in die Hall of Fame aufgenommen. Das ist eine Schande. Ich hätte fast öffentlich erklärt, dass ich aus der Hall of Fame austrete, weil Trump dort ist und er die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt.“

Mit den aktuellen Äußerungen von Braxton erhält diese ältere Kritik neue Aufmerksamkeit. Eine offizielle Reaktion von WWE auf die jüngsten Forderungen liegt bislang nicht vor.

Massive Gegenreaktionen und persönliche Angriffe

Am 20. Februar 2026 meldete sich Kayla Braxton erneut über Instagram zu Wort. Nachdem sie ihre Forderung öffentlich gemacht hatte, wurde sie mit einer Welle an Kritik konfrontiert. Sie erklärte, dass sie die Reaktionen wahrgenommen habe, nachdem sie sich bei X eingeloggt hatte: „Ich habe mich bei X angemeldet, das im Grunde die Jauchegrube des Internets ist, und festgestellt, dass ein Artikel darüber geschrieben wurde, dass ich angeblich wollte, dass Donald Trump aus der WWE Hall of Fame entfernt wird. Oh mein Gott, die Leute sind so wütend auf mich.“

Braxton erklärte, dass sie im Internet schon häufiger mit negativen Kommentaren konfrontiert gewesen sei, die jüngsten Reaktionen jedoch eine neue Intensität erreicht hätten. Besonders ein persönlicher Angriff habe sie dazu veranlasst, öffentlich Stellung zu beziehen. Dabei stellte sie klar, dass ihre eigene Lebensgeschichte für sie ein zusätzlicher Grund sei, sich kritisch zu äußern, wenn es um Vorwürfe im Zusammenhang mit sexueller Gewalt und Machtpositionen gehe.

Trotz der heftigen Gegenreaktionen betonte sie, dass sie an ihrer Haltung festhalte und ihre Forderung weiterhin öffentlich vertrete.

Offene Frage zur Zukunft in der WWE Hall of Fame

Die WWE Hall of Fame wurde 1993 ins Leben gerufen und umfasst neben Wrestlern auch Persönlichkeiten aus anderen Bereichen, die in besonderer Weise mit WWE verbunden sind. Donald Trump ist Teil des Celebrity Wing, einer Kategorie für prominente Unterstützer und Mitwirkende.

Ob WWE auf die aktuelle Diskussion reagieren wird, bleibt offen. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den jüngsten Forderungen liegt derzeit nicht vor. Die Debatte zeigt jedoch, dass die Zusammensetzung der Hall of Fame weiterhin Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen sein kann.

Dashcam-Video zeigt Details zu Vince McMahons Unfall auf der Route 15 in Connecticut

Neu veröffentlichte Dashcam-Aufnahmen lenken den Blick erneut auf den Autounfall von Vince McMahon im Juli 2025. Das Video stammt von der Polizei des Bundesstaates Connecticut und wurde von The US Sun veröffentlicht. Die Aufnahmen dokumentieren die Ereignisse auf der Route 15 in Westport, Connecticut, und zeigen, wie sich die Situation kurz vor der Kollision entwickelte.

Zu sehen ist, wie McMahon mit seinem Bentley Continental GT Speed auf dem als Merritt Highway bekannten Abschnitt unterwegs ist. Laut den Aufnahmen bewegte sich das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit durch den Verkehr, bevor es zur Kollision mit einem BMW kam, der von Barbara Doran gefahren wurde. Infolge des Aufpralls wurden Fahrzeugteile über die Fahrbahn geschleudert, anschließend prallte McMahons Wagen gegen eine Leitplanke.

Polizeiliche Konfrontation am Unfallort

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war Rauch aus dem Motorraum zu sehen, die Airbags hatten ausgelöst. Ein Beamter sprach McMahon direkt auf seine Fahrweise an. Dabei wurde die zuvor gemessene Geschwindigkeit thematisiert: „Ich versuche, dich einzuholen, aber du fährst immer weiter davon. Du bist fast 115 Meilen pro Stunde gefahren, glaube ich.“

McMahon zeigte sich am Unfallort erschüttert, lehnte jedoch medizinische Hilfe ab. Gegenüber dem Polizisten erklärte er, dass er auf dem Weg gewesen sei, um seiner Enkelin zum Geburtstag zu gratulieren. Zudem deutete er an, dass er mit dem Fahrzeug noch nicht vollständig vertraut gewesen sei: „Ich versuche zu fahren. Ich habe mein Auto schon seit Gott weiß wie langer Zeit nicht mehr gefahren.“

In einem weiteren Moment war zu hören, wie McMahon seine eigene Fahrweise kritisierte: „Verdammt noch mal. Verdammter Idi*t.“

Aussagen der beteiligten BMW-Fahrerin

Barbara Doran schilderte den Vorfall später öffentlich aus ihrer Perspektive. Sie beschrieb den Aufprall als heftig und erschreckend und erklärte, ihr Fahrzeug sei durch die Wucht des Zusammenstoßes über eine erhebliche Strecke auf der Autobahn geschleudert worden: „McMahon rammte mich mit einer Geschwindigkeit von 130 bis 145 km/h, als ich auf der rechten Spur der schmalen Merritt Highway fuhr.“

Zugleich betonte sie, dass die Situation noch schwerwiegendere Folgen hätte haben können: „McMahon sah mich in letzter Sekunde und wich aus, wobei er gegen mein linkes Heck prallte, aber wenn er mich frontal getroffen hätte, hätte das für mich vielleicht ein ganz anderes Ende genommen.“

Darüber hinaus verwies Doran auf einen zeitlichen Zufall im Zusammenhang mit dem Unfall: „Seltsamerweise starb Hulk Hogan, der McMahon zu Ruhm und Reichtum verhalf, etwa zur gleichen Zeit wie der Unfall.“

Juristische Folgen und gerichtliche Entscheidung

Nach dem Vorfall wurde Vince McMahon wegen rücksichtslosen Fahrens und zu dichten Auffahrens angeklagt. Im Oktober 2025 genehmigte ein Richter seine Teilnahme an einem Vorverfahrensprogramm. Dieses ermöglicht es, weitere Strafen zu vermeiden, sofern bestimmte Auflagen erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem eine Spende in Höhe von 1.000 Dollar für wohltätige Zwecke sowie die Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen Zulassung und Versicherung für die Dauer eines Jahres.

Das nun veröffentlichte Dashcam-Material liefert zusätzliche Einblicke in den Ablauf des Unfalls und verdeutlicht, wie schnell sich die Situation auf der Route 15 zuspitzte. Eine weitergehende Stellungnahme von McMahon zu den neu veröffentlichten Aufnahmen liegt nicht vor.

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