Jordynne Grace wartet trotz vollständiger Genesung und regelmäßiger Anwesenheit bei den TV-Tapings weiterhin auf ihren nächsten WWE-Einsatz. Gleichzeitig erreicht die Fehde zwischen Danhausen und The Judgment Day vor dem Saturday Night’s Main Event im Madison Square Garden die nächste Stufe.
Jordynne Grace wartet weiter auf ihren nächsten Einsatz
Jordynne Grace legte zu Beginn des Jahres 2026 einen erfolgreichen Start bei WWE SmackDown hin. Im Januar feierte sie ihr Debüt mit einem Sieg über Alba Fyre und wurde von General Manager Nick Aldis als wichtiger Neuzugang für das blaue Brand vorgestellt. Bereits im Februar erhielt sie ein Titelmatch gegen WWE Women’s Champion Jade Cargill.
Im März erlitt Grace jedoch einen Knöchelbruch und musste rund fünf Wochen pausieren. Seit ihrer Rückkehr spielt sie im WWE-Fernsehen kaum noch eine Rolle. Ihr bislang letztes Match bei SmackDown bestritt sie am 17. April gegen Tiffany Stratton, das sie verlor. Danach war sie nur noch vereinzelt bei WWE Main Event zu sehen, wo sie Siege über Zelina Vega und Kiana James feierte. Auch diese Einsätze sind mittlerweile ausgeblieben.
Sean Ross Sapp von Fightful Select erklärte in einer Fragerunde, dass Grace zwar regelmäßig bei TV-Tapings anwesend sei und gesundheitlich keine Einschränkungen mehr habe, das kreative WWE Team derzeit jedoch keine konkreten Pläne für sie verfolge.
Als konkretes Beispiel nannte er eine SmackDown-Ausgabe in Lexington, zu der Grace eingeflogen worden sei. Noch vor Beginn der Show habe WWE sie jedoch wieder nach Hause geschickt, ohne sie überhaupt einzusetzen.
Nach Angaben von Sapp liegt das Problem weder an einer Verletzung noch an ihrer Einsatzbereitschaft. Vielmehr habe das kreative WWE Team derzeit keine konkreten Pläne oder Ideen für Jordynne Grace. Umso bemerkenswerter ist die Situation, da sie laut Fightful noch bis Januar 2030 bei WWE unter Vertrag steht.
Ursprünglich war Grace für ein Triple Threat Match um die Women’s United States Championship bei WrestleMania 42 gegen Tiffany Stratton und Giulia eingeplant. Diese Pläne mussten nach ihrem Knöchelbruch jedoch verworfen werden.
Danhausen und JD McDonagh treffen in einem No Disqualification Match aufeinander
In der Fehde zwischen Danhausen und The Judgment Day gibt es deutlich mehr Bewegung. Bei WWE Saturday Night’s Main Event am 18. Juli im Madison Square Garden trifft Danhausen auf JD McDonagh. In der RAW-Ausgabe vom 13. Juli wurde offiziell bestätigt, dass das Match nach No-Disqualification-Regeln ausgetragen wird. Laut WWE kam dieser Wunsch von McDonagh selbst.
Im Interview mit Inside the Ring erklärte McDonagh seine Beweggründe. Danhausen habe ihn in dessen Labor mit Stromschlägen attackiert, The Judgment Day um 100.000 US-Dollar gebracht und ihm zuletzt auch die Chance auf die Intercontinental Championship gekostet. Ein normales Wrestling-Match reiche deshalb aus seiner Sicht nicht aus. Die No Disqualification-Regeln würden ihm ermöglichen, entsprechend zurückzuschlagen.
Die Ansetzung passt zur jüngsten Entwicklung der Storyline. Bei RAW griff Danhausen in das Gauntlet Match ein und lenkte sowohl McDonagh als auch Dominik Mysterio ab. Dadurch konnte Je’Von Evans Dominik Mysterio eliminieren.
Für Danhausen ist das Match zugleich der bislang größte WWE-Auftritt seiner Karriere. Der Madison Square Garden ist eine der traditionsreichsten Arenen im Wrestling.
Innerhalb der Storyline besitzt der Austragungsort eine besondere Bedeutung, denn Danhausen gilt im WWE-Universum als derjenige, der den Fluch der New York Knicks gebrochen und ihnen nach mehr als 50 Jahren den ersten NBA-Titel ermöglicht hat. Entsprechend dürfte er in New York auf große Unterstützung der Zuschauer zählen.
Danhausen geht bislang ungeschlagen in das Match. Ob JD McDonagh dieses Mal seine Revanche gelingt oder Danhausen seine Erfolgsserie fortsetzt, gehört zu den spannendsten offenen Fragen vor Saturday Night’s Main Event.

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