John Cena spricht offen über seine WWE-Ideen und deren jahrelange Vorbereitung

John Cena beachtet Fans und winkt ihnen zu
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Im Takedown-Interview mit Zack Heydorn hat John Cena überraschend offengelegt, dass die beiden aktuell größten WWE-Konzepte rund um seine Person direkt aus seiner eigenen Initiative entstanden sind. Sowohl seine 18 Monate dauernde „Abschiedstour“ als auch der kürzlich angekündigte „John Cena Classic” gehen demnach auf eigene Vorschläge zurück, die Cena dem WWE-Management persönlich unterbreitet hat.

Zudem beschreibt er die genauen Vorbereitungszyklen beider Projekte, die zusammen viele Jahre umfassen, und dokumentiert die enge Zusammenarbeit mit Triple H und Nick Khan.

„Das war meine Idee“ als Cenas Initiator-Bekenntnis

Cena machte im Interview unmissverständlich klar, dass die Abschiedstour kein WWE-Management-Konzept war, sondern auf seine eigene Initiative zurückgeht: „Das war meine Idee. Genauso wie das John Cena Classic.“

Mit dieser doppelten Klarstellung positioniert sich Cena als der treibende kreative Kopf hinter beiden Karrieren. Diese Offenheit ist im Wrestling-Geschäft ungewöhnlich, da Wrestler ihre Storyline-Ideen normalerweise nicht öffentlich für sich beanspruchen. Cena nutzt das Interview, um die beiden Konzepte transparent zu machen und die laufende Kritik am John Cena Classic einzuordnen.

Wie die Abschiedstour über drei Jahre entstand

Cena nannte konkrete Zahlen für die Vorbereitungsphase seiner Abschiedstour. Bis er den Vorschlag fertig ausgearbeitet hatte, brauchte er nach eigener Aussage anderthalb Jahre. Nachdem er den Plan dem WWE-Management präsentiert und WWE den Vorschlag angenommen hatte, brauchte das Unternehmen seinerseits weitere anderthalb Jahre, um das Konzept zu kuratieren und in die laufende Produktion zu integrieren.

Zusammen sind das gut drei Jahre Vorbereitungs-Arbeit, die in die Tour eingeflossen sind. Diese ungewöhnlich lange Vorlauf-Zeit erklärt zumindest teilweise, warum die Retirement Tour als eine der durchdachtesten Karriere-Abschluss-Aktionen in der WWE-Geschichte gilt. Cena verlor sein letztes Match am 13. Dezember 2025 bei WWE Saturday Night’s Main Event in Washington D.C. per Submission gegen Gunther, womit die Tour offiziell endete.

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Wie das John Cena Classic in mehreren Etappen entstand

Beim John Cena Classic verlief die Entstehungsgeschichte deutlich kürzer, aber ebenfalls in mehreren Etappen. Cena brauchte vier bis fünf Monate, um die richtige Gesprächsgelegenheit mit Triple H zu finden und ihm das Konzept zu präsentieren. Dabei wartete er bewusst auf einen Moment, in dem das WWE-Management die Idee in Ruhe verarbeiten konnte.

Seit der Pitch-Phase arbeitet das Team nun seit etwa zwei Monaten an den Details des Konzepts. Die offizielle Ankündigung erfolgte bei Backlash am 9. Mai 2026 in der Benchmark International Arena in Tampa. Cena beschreibt diesen Entwicklungsstand als Versuch, bei dem nicht alle Detailfragen schon beantwortet seien, sondern bei dem WWE und er gemeinsam ausprobieren wollten, was funktioniere.

Das Vertrauensverhältnis mit Triple H und Nick Khan

Cena lobte im Interview ausdrücklich Triple H und WWE-Präsident Nick Khan dafür, dass sie offen für seine Ideen seien. Dieses Vertrauensverhältnis sei über Jahre hinweg im Unternehmen gewachsen, und ohne diese gemeinsame Vertrauensbasis wären beide Projekte vermutlich nicht zustande gekommen.

Damit unterstreicht Cena, dass langjährige WWE-Wrestler bei der WWE-Führung kreativen Einfluss nehmen können, wenn das Vertrauen über die Zeit aufgebaut wurde. Die Aussage passt zu früheren Berichten von Nick Khan in der „IMPAULSIVE“-Podcast-Folge bei Logan Paul aus dem Dezember 2025, wonach es während der gesamten Abschiedstour-Phase keine kreativen Streitigkeiten zwischen Cena und Triple H gegeben habe. Khan hatte den gesamten Ablauf damals als „smooth“ beschrieben, also als reibungslos kollaborativ.

Die offenen Detailfragen am John Cena Classic

Trotz der detaillierten Pitch-Geschichte räumte Cena im Interview ein, dass beim John Cena Classic noch nicht alle Detailfragen geklärt sind. WWE und sein Team arbeiteten weiterhin am Voting-System, das die Fans nutzen werden, um den Sieger zu bestimmen. Zusätzlich seien Maßnahmen erforderlich, die eine Manipulation oder Sabotage der Ergebnisse verhindern sollen.

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Cena beschreibt diese Detailarbeit als laufenden Prozess, bei dem sich die endgültige Veranstaltungsform erst in den kommenden Wochen und Monaten konkretisieren werde. Der John Cena Classic sei damit ein weiterer wichtiger Versuch von Cena, auch nach seinem offiziellen Karriereende eine aktive Rolle im WWE-Geschehen zu spielen und das Konzept gemeinsam mit dem Management zu entwickeln.

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