Jacob Fatu hat nach seinem Sieg über Drew McIntyre im Unsanctioned Match bei WrestleMania 42 Nacht 1 im Gespräch mit Daniel Cormier seltene Einblicke in die emotionale Seite seines WrestleMania-Abends gewährt. Er sprach über die große Nervosität vor seine Match, einen unvergesslichen Ratschlag von Roman Reigns und seinen tiefen Respekt für seinen Gegner.
Roman Reigns beruhigt Fatu kurz vor dem Match
Die Wärme, mit der Fatu von Reigns sprach, war dabei bemerkenswert. Fatu schilderte, dass ihn die Nervosität nicht schon den ganzen Tag über begleitet habe, sondern erst in dem Moment mit voller Wucht eingesetzt habe, als es tatsächlich ernst wurde. Als er bereits vollständig umgezogen und bereit für seinen Entrance gewesen sei, habe ihn die Bedeutung des Augenblicks plötzlich komplett eingeholt. Gerade bei WrestleMania, der größten Bühne des Jahres, werde einem laut Fatu noch einmal auf besondere Weise bewusst, wie groß dieser Moment wirklich ist.
In genau dieser Situation sei ihm im Backstagebereich Roman Reigns begegnet, der ihn weiterhin mit dem Spitznamen „Jake“ anspreche. Fatu machte deutlich, dass allein diese vertraute Art in diesem Augenblick schon geholfen habe.
Reigns habe sofort gemerkt, dass bei ihm die Anspannung eingesetzt hatte, und ihm geraten, ruhig zu bleiben, sich nicht von den Nerven überwältigen zu lassen und stattdessen den Moment bewusst zu genießen. Fatu stellte dabei heraus, dass es im Kern genau dieselbe Botschaft gewesen sei, die er auch von seiner Ehefrau kenne.
In dieser Situation hat ihn der Zuspruch von Reigns besonders getroffen, weil er unmittelbar vor dem Durchgang durch den Vorhang kam und ihm genau die Ruhe gab, die er in diesem Augenblick brauchte.
Erinnerung an harte Zeiten vor dem Einzug
Kurz vor seinem Entrance ging Fatu nach eigenen Angaben noch einmal gedanklich den Weg durch, der ihn überhaupt an diesen Punkt geführt hatte. In den letzten Momenten vor dem Auftritt habe er sich bewusst gemacht, welche schwierigen Phasen, Rückschläge und persönlichen Kämpfe hinter ihm lagen, bevor er diese Bühne überhaupt erreichen konnte. Gerade deshalb habe dieser Augenblick für ihn eine besonders tiefe Bedeutung gehabt und sei weit über ein gewöhnliches WrestleMania-Match hinausgegangen.
Gleichzeitig betonte er, wie dankbar er für seine bisherige Entwicklung bei WWE sei. Nach nur zwei Jahren im Main Roster bereits mit zwei Siegen bei WrestleMania dazustehen, sei für ihn ein besonderer Beleg dafür, wie weit er es inzwischen gebracht habe.
Großes Lob für Drew McIntyre
Trotz seines Sieges ließ Fatu keinen Zweifel daran, dass er McIntyre als ebenbürtigen und außergewöhnlichen Gegner erlebt hatte. Das Unsanctioned Match hatte seinem Namen alle Ehre gemacht und war eines der körperlich brutalsten Duelle des gesamten WrestleMania-Wochenendes. Fatus Lob fiel dabei ungewöhnlich direkt und ohne jede Selbstbeweihräucherung aus: „Ich werde hier nicht sitzen und irgendetwas beschönigen. Aber ich möchte ihm ein großes Lob aussprechen, denn ich habe das Gefühl, dass er das Beste aus mir herausgeholt hat. Drew McIntyre ist kein gewöhnlicher Typ. Er ist ein Beast. Es mag vielleicht komisch klingen, aber ich möchte Drew ein großes Lob aussprechen, dass er gestern das Beste aus mir herausgeholt hat.“
2:0 bei WrestleMania und der nächste Schritt
Mit dem Sieg über McIntyre bleibt Fatu bei WrestleMania ungeschlagen und steht nach zwei Jahren im WWE-Main-Roster bei einer beeindruckenden Bilanz. Die Entwicklung, die er in dieser vergleichsweise kurzen Zeit durchlaufen hat, ist beachtlich, und sein Aufstieg scheint noch nicht seinen Höhepunkt erreicht zu haben.
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