D-Von Dudley reagiert auf RAW-Kritik: Warum Triple H nicht allein verantwortlich sein soll

D-Von Dudley spricht über Triple H, der neben ihm steht. Im Hintergrund ist die WWE-RAW-Arena zu sehen
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Die WWE-Ausgabe von „Monday Night RAW” vom 20. Juli 2026 sorgte insbesondere wegen des Umgangs mit der Women’s Division für deutliche Kritik. Obwohl RAW nahezu drei Stunden dauerte, fand während der gesamten Show kein einziges Women’s Match statt. D-Von Dudley kann den Unmut vieler Fans nachvollziehen, er hält es jedoch für verfrüht, Triple H die alleinige Verantwortung für diese Entscheidung zuzuschreiben.

Während seines Auftritts bei „Duke Loves Rasslin“ räumte der WWE Hall of Famer ein, dass eine dreistündige RAW-Ausgabe ohne Womens Match auch aus seiner Sicht ungewöhnlich wirke. Da er während seiner eigenen WWE-Zeit an Produktionsbesprechungen teilgenommen habe, wisse er allerdings, wie viele Faktoren bei der Zusammenstellung einer wöchentlichen Show berücksichtigt werden müssen. Außenstehende können deshalb nicht beurteilen, wann die Show geschrieben wurde, welche Inhalte verändert und warum bestimmte Programmpunkte letztlich gestrichen wurden.

In der RAW-Ausgabe wurden insgesamt fünf Matches ausgetragen, die ausschließlich mit männlichen Talenten besetzt waren. Frauen waren allerdings nicht vollständig abwesend. Liv Morgan und IYO SKY waren im Umfeld des Matches zwischen Dominik Mysterio und Joe Hendry zu sehen, und Maxxine Dupri war Teil eines Segments. Reguläre Women’s Matches oder eine längere, eigenständige Storyline der Division waren in der TV-Ausstrahlung jedoch nicht zu sehen.

D-Von Dudley warnt vor vorschnellen Schuldzuweisungen

D-Von betonte, die Entscheidung keineswegs verteidigen zu wollen. Dennoch könne niemand außerhalb des Unternehmens mit Sicherheit wissen, welche Entwicklungen hinter den Kulissen zu der ungewöhnlichen Zusammenstellung geführt hätten. Denkbar sei, dass WWE bereits eine bestimmte Richtung für die darauffolgende Woche oder eine spätere Show verfolgt habe. Ohne Kenntnisse über die internen Abläufe bleibe jede Erklärung jedoch Spekulation.

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Besonders kritisch sieht der frühere Tag Team Champion die Annahme, Triple H könne innerhalb der heutigen WWE ebenso uneingeschränkt entscheiden wie einst Vince McMahon. Unter McMahon sei die gesamte Macht im Unternehmen über viele Jahre bei einer einzelnen Person gebündelt gewesen. Seit dem Zusammenschluss von WWE und UFC unter dem Dach von TKO habe sich diese Führungsstruktur nach D-Vons Einschätzung grundlegend verändert.

Mittlerweile gibt es über Triple H weitere Führungskräfte, die zumindest grundsätzlich Einfluss auf die Ausrichtung des Unternehmens nehmen könnten. D-Von hat aus seinem Umfeld erfahren, dass die Entscheidungen über die Storylines nicht ausschließlich bei WWE Chief Content Officer Paul „Triple H“ Levesque liegen. Gleichzeitig stellte er klar, dass er keine direkten Kenntnisse über den konkreten Ablauf der RAW-Planungen besitze.

Entscheidend ist daher die Unterscheidung zwischen D-Vons allgemeiner Einschätzung und bestätigten Informationen. WWE führt Triple H offiziell weiterhin als Chief Content Officer. In dieser Funktion beaufsichtigt er unter anderem die Bereiche Creative Writing, Talent Relations, Live Events, Talent Development und Creative Services.

Damit trägt er zweifellos eine zentrale Verantwortung für das wöchentliche WWE-Programm. Ein Beleg dafür, dass TKO das Women’s Match der RAW-Ausgabe vom 20. Juli verhindert oder aus der Show entfernen ließ, liegt allerdings bislang nicht vor.

Großes Unverständnis angesichts des starken Womens-Rosters

Unabhängig von der Frage nach der internen Verantwortung zeigte sich D-Von überrascht darüber, dass die WWE bei ihrem umfangreichen „Women’s Roster“ drei Stunden lang auf ein entsprechendes Match verzichtete. Die Bedeutung der weiblichen Talente für das Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren enorm verändert. Frauen würden nicht mehr nur nach ihrem Auftreten bewertet, sondern hätten sich durch ihre Leistungen im Ring einen festen Platz an der Spitze der Shows erarbeitet.

Als Beispiele nannte D-Von unter anderem IYO SKY, Bianca Belair, Charlotte Flair, Alexa Bliss, Liv Morgan und Rhea Ripley. Jede dieser Wrestlerinnen verfüge über eine eigene Ausstrahlung und könne eine bedeutende Rolle im WWE-TV übernehmen. Gerade deshalb vermutet er, dass es für die Entscheidung einen internen Grund gegeben haben müsse, der der Öffentlichkeit bislang nicht bekannt sei.

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Auch außerhalb des Unternehmens wurde die geringe Präsenz von Frauen deutlich kritisiert. Mehrere US-Quellen hoben hervor, dass Talente wie Lyra Valkyria, Sol Ruca, Roxanne Perez und Raquel Rodriguez nur in Inhalten während der Werbeunterbrechungen zu sehen waren, die nicht alle Zuschauer erreichten. Dies ist besonders auffällig, da WWE wenige Wochen vor dem SummerSlam mehrere laufende Womens Storylines für die Großveranstaltung weiterentwickeln muss.

Für die nächste Show kündigte die WWE allerdings wieder ein Womens Match an. WWE Women’s Intercontinental Champion Sol Ruca soll ihren Titel gegen Raquel Rodriguez verteidigen. Damit dürfte das Fehlen eines Women’s Matches zumindest vorerst eine Ausnahme bleiben.

1 Kommentar

  1. Ja das hatte ich beim aktuellen RAW Matchergebnisse & Segmente Bericht auch geschrieben das Kein einziges Damenmatch war.Dafuer bekamen wir bei Smackdown von 4 Matches drei davon Womanmatche was dann doch wieder zuviel war? 😉

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