CM Punks nächster WWE-TV-Auftritt als Champion bestätigt: Wie groß ist sein Einfluss wirklich?

CM Punk triumphiert mit seinem gewonnenen Undisputed WWE Champion Belt im Ring
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Wie bekannt, hat CM Punk am Montagabend bei WWE RAW in Chicago die WWE Championship gewonnen und wird nur wenige Tage später als amtierender Champion wieder im WWE-TV auftreten.

Gleichzeitig sorgen zwei Berichte für Gesprächsstoff: Einerseits wird die Frage aufgeworfen, ob die WWE den SmackDown-Kader in den vergangenen Monaten gezielt mit Blick auf CM Punk zusammengestellt hat. Andererseits stehen Gerüchte über mögliche Spannungen hinter den Kulissen im Raum.

Erster SmackDown-Auftritt als WWE Champion

Die WWE hat bestätigt, dass CM Punk am Freitag, dem 10. Juli, bei der SmackDown-Ausgabe im Paycom Center in Oklahoma City auftreten wird. Es wird sein erster offizieller Auftritt als Undisputed WWE Champion sein. Neben ihm werden auch Cody Rhodes, Sami Zayn, Gunther und SmackDown General Manager Nick Aldis erwartet.

Cody Rhodes soll ein medizinisches Update zu seinem Zustand geben, nachdem er bei RAW von Gunther hinter den Kulissen angegriffen wurde. Außerdem wurde ein Match zwischen Finn Bálor und Tama Tonga angekündigt. Nach SmackDown wird CM Punk zudem bei den WWE-House-Shows am 11. und 12. Juli in Las Cruces und Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico auftreten.

Dass Punk künftig bei SmackDown zu sehen sein wird, war bereits seit einiger Zeit erwartet worden. Wrestling-Journalist Dave Meltzer berichtete zuvor, dass RAW mit Stars wie Roman Reigns, Seth Rollins, den Usos, Jacob Fatu, Oba Femi, Logan Paul und Bron Breakker bereits sehr stark besetzt sei. SmackDown sollte deshalb mit CM Punk, Cody Rhodes, Gunther, Randy Orton und Drew McIntyre als neue Topstars aufgestellt werden.

Wurde SmackDown gezielt für CM Punk umgebaut?

Noch weiter geht ein aktueller Insider-Bericht von Self Made Pro. Demnach sollen mehrere Veränderungen im SmackDown-Kader bewusst vorgenommen worden sein, um CM Punk passende Gegner und Storylines zu ermöglichen. Als Beispiele nennt die Quelle Finn Bálor, Ricky Saints und Gunther.

Dem Bericht zufolge soll Punk Finn Bálor sehr schätzen und sich dafür eingesetzt haben, dass dieser in seinem direkten Umfeld eingesetzt wird. Auch mit Gunther arbeite Punk demnach besonders gerne zusammen. Daraus entstand die Vermutung, Punk könne inzwischen großen Einfluss auf die kreative Ausrichtung von SmackDown besitzen.

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Self Made Pro widerspricht dieser Schlussfolgerung jedoch teilweise. Demnach soll Punk nicht dieselben weitreichenden Freiheiten besitzen, die ihm während seiner Zeit bei AEW Collision nachgesagt wurden. Zwar habe er Einfluss auf seine eigenen Segmente, seine Storylines und die Wrestler, mit denen er direkt zusammenarbeitet, jedoch nicht auf das gesamte Booking oder die komplette Ausrichtung von SmackDown. Auf das gesamte Booking oder die komplette Ausrichtung von SmackDown soll er jedoch keinen entscheidenden Einfluss haben.

Keine Bestätigung für Backstage-Probleme

Auch über mögliche Spannungen hinter den Kulissen wird weiterhin spekuliert. Dave Meltzer hatte im „Wrestling Observer” angedeutet, dass es nach CM Punks Titelgewinn bei „WrestleMania 42” kleinere Probleme gegeben haben könnte, die möglicherweise mit seiner anschließenden längeren Abwesenheit im TV zusammenhingen.

Sean Ross Sapp von Fightful Select widersprach dieser Darstellung jedoch deutlich. Während einer Fragerunde erklärte er, dass Fightful diesen Gerüchten bereits vor Wochen nachgegangen sei. Dabei habe man nicht nur mit Personen gesprochen, die CM Punk positiv gegenüberstehen, sondern auch bewusst mit solchen, die ihm kritisch gegenüberstehen.

Nach Angaben von Sapp konnte jedoch niemand entsprechende Spannungen oder Probleme bestätigen. Viele der befragten Personen hätten von den Gerüchten sogar erstmals gehört. Zwar räumte Sapp ein, dass CM Punks lange TV-Abwesenheit offenbar nicht dem ursprünglichen Plan entsprochen habe. Dies müsse jedoch nicht zwangsläufig auf Streit oder Backstage-Probleme hindeuten. Seiner Einschätzung nach fehlten WWE nach WrestleMania 42 zunächst konkrete kreative Pläne für Punk.

Triple H erinnert an historischen Moment

Triple H griff den Titelgewinn von CM Punk in den sozialen Medien auf und verwies auf eine besondere Parallele. Auf X veröffentlichte der WWE-Kreativchef ein Foto von Punk mit der WWE Championship und erinnerte daran, dass Punk exakt 15 Jahre zuvor in derselben Arena – der Allstate Arena in Chicago – ebenfalls die WWE Championship gewonnen hatte.

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Damals besiegte CM Punk bei Money in the Bank 2011 John Cena, verließ anschließend mit dem Titel die WWE und schrieb damit eines der bekanntesten Kapitel der modernen WWE-Geschichte. Dass Punk nun erneut in derselben Halle den Titel gewann, dürfte von WWE bewusst als symbolischer Moment inszeniert worden sein.

Wie die Geschichte des neuen WWE Champions weitergeht, wird sich am Freitag bei SmackDown zeigen. Erwartet wird der Start der nächsten großen Storyline in Richtung SummerSlam, bei dem CM Punk seinen Titel voraussichtlich gegen Cody Rhodes verteidigen wird.

1 Kommentar

  1. LOL…das ist ja mal wieder typisch, weil es um CM Punk geht, muss es so sein. Glaubt Ihr tatsächlich, dass es für einen Roman Reigns, Cody, Cena, …. anders wäre??!

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