Rund um CM Punk gibt es derzeit gleich mehrere Diskussionen. Einerseits fragen sich viele Fans, warum der WWE-Star seit Wochen nicht mehr im Fernsehen auftaucht. Andererseits sorgen neue Spekulationen über seinen deutlich veränderten Körperbau für Gesprächsstoff. Nun haben sich Insider Sean Ross Sapp und auch Ryback zu beiden Themen geäußert.
CM Punk seit Wochen nicht mehr im WWE-TV
CM Punk war nach WrestleMania eigentlich weiterhin für WWE-Shows eingeplant. Trotzdem verschwand er kurz darauf ohne offizielle Erklärung aus dem Fernsehen.
Sean Ross Sapp sprach nun über die Situation und erklärte, dass besonders auffällig sei, dass Punk nicht Teil der aktuellen Europa-Tour der WWE ist. Gerade als einer der größten Stars der Company hätte Punk dort eigentlich eine wichtige Rolle spielen müssen.
Laut Sapp gibt es aktuell jedoch keine bestätigten Informationen über eine Verletzung. Gleichzeitig wollte er eine Verletzung aber auch nicht komplett ausschließen. Er erklärte, dass sich eine größere Verletzung innerhalb der WWE normalerweise schnell herumspricht. Gegenwärtig gebe es dafür jedoch keine eindeutigen Hinweise. Fakt sei lediglich, dass Punk seit fast zwei Monaten nicht mehr im WWE-TV auftaucht.
Mögliche Gründe für die längere Pause
Sean Ross Sapp nannte zwei mögliche Erklärungen für die aktuelle Auszeit. Zum einen könnte CM Punk momentan kleinere, hartnäckige Beschwerden auskurieren, die sich über längere Zeit angesammelt haben. Zum anderen vermutet Sapp, dass Punk in seinem WWE-Vertrag möglicherweise nur eine begrenzte Anzahl an Auftritten pro Jahr vereinbart hat. Die WWE könnte diese Termine aktuell bewusst über das gesamte Jahr verteilen.
Sapp betonte ausdrücklich, dass es sich dabei lediglich um seine Einschätzung handle und nicht um bestätigte Informationen. Trotzdem könnten beide Faktoren zusammen erklären, warum Punk derzeit so lange fehlt.
Match-Statistik spricht für begrenzte WWE-Termine
Zur Unterstützung seiner Theorie verwies Sapp auf Punks bisherige Match-Anzahl. Im vergangenen Jahr absolvierte CM Punk insgesamt 38 Matches, als er vollständig fit war. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres stand er bereits elfmal im Ring. Das entspricht ungefähr einem Drittel seiner Match-Anzahl aus dem Vorjahr. Seit Anfang März kamen jedoch kaum noch weitere Matches hinzu. Im Mai und Juni trat Punk bislang überhaupt nicht mehr auf.
Falls WWE seine verbleibenden Termine bewusst über das restliche Jahr verteilen sollte, könnte eine Rückkehr laut Sapp ungefähr Mitte oder Ende Juni oder sogar erst im Juli erfolgen. Dann könnte Punk in der zweiten Jahreshälfte trotzdem noch regelmäßig eingesetzt werden.
Kreative Änderungen könnten ebenfalls eine Rolle spielen
Sapps Aussagen passen zudem zu früheren Berichten über kreative Änderungen innerhalb der WWE. Bereits zuvor hieß es, dass Punk aus mehreren Juni-Terminen gestrichen wurde, weil sich interne Planungen verändert hätten. Auch Dave Meltzer hatte WWE-Quellen zitiert, die eine ähnliche Einschätzung teilten.
In den vergangenen Wochen nahm die WWE mehrere größere Änderungen bei ihren Storylines vor. Unter anderem wechselte Gunther zu SmackDown, während Jacob Fatu zu RAW versetzt wurde, um dort in eine mögliche Geschichte mit Roman Reigns eingebunden zu werden. Diese Veränderungen könnten auch Auswirkungen auf die ursprünglichen Pläne für CM Punk gehabt haben.
Ryback verteidigt CM Punk gegen Steroid-Vorwürfe
Neben Punks TV-Abwesenheit sorgte zuletzt auch sein veränderter Körperbau im Internet für Diskussionen. Auslöser war ein Trainingsvideo, das ein Fan aufgenommen hatte. Darin wirkte Punk deutlich muskulöser als in den vergangenen Monaten. Daraufhin entstanden in sozialen Netzwerken schnell Spekulationen über möglichen Steroidkonsum.
Punker is gonna end his career as a Heavyweight wtf 😱 pic.twitter.com/VeQ198nxhp
— JB (@superzomgbbq) May 24, 2026
Ryback reagierte inzwischen öffentlich auf diese Vorwürfe. Auf Instagram verteidigte er CM Punk deutlich. Er erklärte, dass es viele normale Gründe für körperliche Veränderungen geben könne. Dazu zählte er intensiveres Training, bessere Ernährung, mehr Schlaf, weniger Stress und generell mehr Konstanz im Alltag.
Selbst wenn medizinische Behandlungen wie TRT oder HRT eine Rolle spielen sollten, bedeute das laut Ryback nicht automatisch Steroidmissbrauch. Entscheidend sei dabei, ob eine medizinische Notwendigkeit vorliege.
Ryback verwies außerdem auf seine eigenen Erfahrungen mit dem WWE-Wellness-Programm. Deshalb glaube er persönlich nicht, dass CM Punk Steroide missbrauche.
Ryback kritisiert Body-Shaming im Wrestling
In seinem Statement sprach Ryback auch allgemein über den Umgang mit dem Aussehen von Wrestlern. Er kritisierte, dass Wrestler ständig aufgrund ihres Körpers bewertet oder angegriffen würden. Dies gelte unabhängig davon, ob jemand zu dünn, zu schwer oder plötzlich muskulöser wirke.
CM Punk selbst hat sich zu den aktuellen Spekulationen bislang nicht öffentlich geäußert. Ryback zog am Ende jedoch ein klares Fazit. Seiner Meinung nach sehe Punk heute gesünder und stärker aus als früher. Statt sofort Verdächtigungen zu äußern, sollten Fans sich darüber eher freuen.

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