Wie bereits mehrfach berichtet, hat CM Punk die Undisputed WWE Championship gewonnen. Nun werden immer mehr Details über die Pläne der WWE für den neuen Champion bekannt. Aktuellen Berichten zufolge soll seine Titelregentschaft langfristig angelegt sein, zudem steht ein Wechsel zu SmackDown bevor. Hinter dieser Entscheidung sollen mehrere Faktoren eine Rolle gespielt haben, die nun nach und nach ans Licht kommen.
NBCUniversal drängte seit über einem Jahr auf einen SmackDown-Wechsel
Wie WrestleVotes Radio auf Fightful Select berichtet, sieht der aktuelle Plan vor, CM Punk künftig hauptsächlich bei SmackDown einzusetzen. Zwar soll er auch weiterhin bei RAW auftreten, wenn es die laufenden Storylines erfordern, der Schwerpunkt seiner Titelregentschaft wird jedoch eindeutig bei SmackDown liegen.
Dass Punk auf WWE.com derzeit noch dem RAW-Roster zugeordnet wird, soll laut Bericht lediglich auf einen noch nicht aktualisierten Datenbankeintrag zurückzuführen sein und nicht den tatsächlichen Plan widerspiegeln.
Ein wesentlicher Grund für den Wechsel soll außerhalb der WWE liegen. Dem Bericht zufolge drängt NBCUniversal, der US-amerikanische TV-Partner von SmackDown auf dem USA Network, bereits seit mehr als einem Jahr darauf, CM Punk regelmäßig in der Freitagsshow einzusetzen.
Intern gilt Punk weiterhin als einer der größten Stars und wichtigsten Zugpferde des Unternehmens. Seine Präsenz soll dazu beitragen, SmackDown nach einer Phase mit nachlassender Dynamik wieder stärker in den Fokus zu rücken.
Bereits am 15. Juni hatte Dave Meltzer im „Wrestling Observer Newsletter” berichtet, dass CM Punk nach seiner Rückkehr zu SmackDown wechseln werde. Als Grund nannte er die bessere Verteilung der Topstars auf beide Main Shows.
RAW verfüge mit Roman Reigns, Seth Rollins, den Usos, Jacob Fatu, Oba Femi, Logan Paul und Bron Breakker bereits über eine äußerst starke Besetzung. SmackDown mit Cody Rhodes, Gunther, Randy Orton und Drew McIntyre sei daher der logische Platz für Punk, um das Main-Event-Aufgebot der Show weiter aufzuwerten.
Langfristiger Titelrun geplant
Nach Angaben einer Quelle aus dem kreativen WWE Team gibt es derzeit keinerlei Anzeichen dafür, dass CM Punk die WWE Championship in naher Zukunft wieder verlieren soll. Innerhalb der WWE geht man vielmehr von einer langfristigen Titelregentschaft aus.
Das hätte auch direkte Auswirkungen auf den diesjährigen SummerSlam. Sollte die aktuelle Planung bestehen bleiben, wird CM Punk am 1. und 2. August in Minneapolis als amtierender WWE Champion gegen Cody Rhodes antreten und seinen Titel dort verteidigen, anstatt ihn bereits bei dem Großereignis wieder abzugeben.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Statistik: Seit seiner WWE-Rückkehr bei der Survivor Series 2023 hat CM Punk bislang kein einziges Match bei SmackDown bestritten. Sämtliche TV-Matches und regelmäßige Auftritte fanden in den vergangenen beiden Jahren ausschließlich bei RAW statt. Mit seinem Wechsel dürfte sich das nun grundlegend ändern.
CM Punk bestätigt 13 House Shows bis Ende August
Zusätzlich gab CM Punk über seine Instagram-Story bekannt, dass er alle 13 bislang angesetzten WWE-House-Shows bis Ende August bestreiten wird. Für den neuen WWE Champion bedeutet das ein umfangreiches Pensum, nachdem er seit der RAW-Ausgabe nach WrestleMania 42 pausiert hatte.
WWE hat das House-Show-Programm in diesem Sommer generell wieder ausgeweitet. Ziel ist es unter anderem, jüngeren Talenten mehr Matchpraxis vor Live-Publikum zu ermöglichen. Mit CM Punk als amtierendem Undisputed WWE Champion verfügt das Unternehmen gleichzeitig über einen der größten Stars, um die Veranstaltungen zusätzlich aufzuwerten und den Ticketverkauf anzukurbeln.
Die bislang angekündigten Termine sind: 11. Juli in Las Cruces (New Mexico), 12. Juli in Albuquerque (New Mexico), 16. Juli in Allentown (Pennsylvania), 25. Juli in Stockton (Kalifornien), 26. Juli in Bakersfield (Kalifornien), 30. Juli in Springfield (Illinois), 6. August in Fairfax (Virginia), 13. August in Manchester (New Hampshire), 20. August in London (Ontario, Kanada), 22. August in Edmonton (Alberta, Kanada), 23. August in Calgary (Alberta, Kanada), 29. August in Savannah (Georgia) sowie 30. August in Charleston (South Carolina).

Nichts neues unter der WWE Sonne. Da gönn ich mir doch AEW. Titelregentschaften dauern nicht ewig und raschere Wechsel sorgen für mehr Abwechslung, obschon ich es MJF gegönnt hätte, den Titel länger ein wenig länger zu behalten. Punks 1000ster Run braucht jetzt auch niemand wirklich. Und dass die Fehde mit Cody neu aufgewärmt wird ist jetzt auch nicht äusserst spannend. Der Titel wechselt nur noch zwischen 2-3 Entertainer alle Paar Monate.
Naja wenn die Titel 5 mal in der Woche wechseln , ist auch da nicht wirklich Spannung drin und ob da wirklich spannende Geschichten erzählt werden , wäre ich zu bezweifeln.
Ok auf Punk und Rhodes habe ich auch nicht wirklich Lust.
Aber liegt immer im Auge des Betrachters
Schade um Samy…