Chris Jericho verteidigt viel diskutiertes Dynamite-Segment: Für ihn zählt vor allem eines

Chris Jericho macht sich Gedanken
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Das Eröffnungssegment von „AEW Dynamite: Summer Blockbuster” am 10. Juni hat bei den Fans und in den sozialen Medien für viele Diskussionen gesorgt. Im Mittelpunkt standen Chris Jericho und Tommaso Ciampa, deren erstes großes Aufeinandertreffen in einem ungewöhnlichen Wortgefecht endete. Besonders die späteren „Tommy’s Mommy“-Chants des Publikums in Cincinnati sorgten für Gesprächsstoff. Nun hat sich Chris Jericho bei Busted Open Radio zu den gemischten Reaktionen geäußert.

Tommaso Ciampa konfrontiert Tony Schiavone

Das Segment begann mit einer ungewöhnlichen Szene. Tommaso Ciampa stellte Kommentator Tony Schiavone zur Rede und drängte ihn in die Ecke. Dabei forderte er Schiavone auf, zuzugeben, dass er besser sei als Chris Jericho.

Schiavone weigerte sich jedoch, dieser Forderung nachzukommen. Kurz darauf erschien Jericho und griff ein, wodurch die Situation zunächst entschärft wurde.

Für beide Männer war es die erste direkte Konfrontation seit dem 27. Mai. An diesem Abend hatte Ciampa Jericho nach dessen Sieg über Ricochet überraschend attackiert und niedergeschlagen.

Aus „Tommy“ wird „Tommy’s Mommy“

Jericho begann den verbalen Schlagabtausch, indem er Ciampa immer wieder provokativ „Tommy“ nannte. Ciampa reagierte sofort verärgert und machte deutlich, dass er als „Psycho Killer“ bekannt sei. Außerdem erklärte er, dass ihn nicht einmal seine eigene Mutter Tommy nenne.

Genau diesen Satz griff Jericho auf. Er antwortete mit „Tommy’s Mommy“ und brachte die Zuschauer in Cincinnati damit dazu, den Spruch lautstark zu rufen.

Im weiteren Verlauf der Promo verspottete Jericho seinen Gegner mit verschiedenen Beleidigungen und wechselte anschließend zu einem ernsteren Ton. Er behauptete, Ciampa sei auf ihn neidisch und hasse ihn, weil er nie das erreicht habe, was Jericho in seiner Karriere erreicht habe. Jericho fügte hinzu, dass Ciampas Debüt bei AEW zunächst viel Aufmerksamkeit erhalten habe. Nach seiner eigenen Rückkehr sei das Interesse an Ciampa jedoch deutlich zurückgegangen.

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Das Wortgefecht endete schließlich in einer körperlichen Auseinandersetzung. Mehrere Sicherheitskräfte mussten eingreifen und die beiden voneinander trennen.

Chris Jericho reagiert auf die Kritik

Online wurde das Segment sehr unterschiedlich aufgenommen. Während einige Fans die Unterhaltung genossen, kritisierten andere insbesondere den komödiantischen Charakter der Promo. Vor allem die „Tommy’s Mommy“-Chants wurden von Teilen der Zuschauer als zu albern für eine eigentlich ernst aufgebaute Fehde angesehen.

Jericho sieht das allerdings anders. Im Gespräch mit Busted Open Radio erklärte er, dass im Wrestling immer wieder neue Ansätze ausprobiert werden müssten. Manche Segmente seien ernster, andere bewusst humorvoller gestaltet. Für ihn sei vor allem die Reaktion des Publikums in der Halle entscheidend gewesen. Dort habe das Publikum sichtbar Spaß an dem Segment gehabt und aktiv mitgemacht.

Jericho sagte dazu, dass alle Beteiligten eine gute Zeit gehabt hätten und die Show insgesamt sehr erfolgreich gewesen sei. Besonders das Publikum in Cincinnati hob er dabei ausdrücklich hervor.

Für Jericho zählt die Stimmung in der Arena

Jericho machte deutlich, dass für ihn die Reaktion der Fans vor Ort wichtiger ist als Kommentare in sozialen Netzwerken. Die lautstarken „Tommy’s Mommy“-Chants wertet er als Beweis dafür, dass das Segment sein Ziel erreicht habe. Aus seiner Sicht lebt Wrestling davon, dass das Publikum emotional reagiert und sich aktiv beteiligt. Genau das sei in Cincinnati geschehen.

Für einen erfahrenen Veteranen wie Jericho, der über Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Figuren und Geschichten entwickelt hat, ist die Resonanz in der Arena deshalb der wichtigste Maßstab für den Erfolg eines Segments.

Fehde zwischen Jericho und Ciampa steht erst am Anfang

Bislang wurde noch kein offizielles Match zwischen Chris Jericho und Tommaso Ciampa angekündigt. Die Rivalität der beiden befindet sich weiterhin in der Aufbauphase. Ciampa hat mehrfach deutlich gemacht, dass er Jerichos Karriere beenden möchte. Jericho begegnet diesen Angriffen mit seiner typischen Mischung aus Selbstvertrauen, Provokationen und Humor.

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Wie sich die Fehde in den kommenden Wochen entwickelt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass das Segment für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Genau das betrachtet Jericho als Zeichen dafür, dass die Geschichte aktuell die gewünschte Wirkung erzielt.

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