Chavo Guerrero ist zurück bei WWE und verrät Details zu seiner neuen Aufgabe – Klassische WWE-Eventnamen bleiben bestehen

Chavo Guerrero trägt einen Anzug

Chavo Guerrero hat offiziell bekannt gegeben, dass er wieder unter Vertrag bei der WWE steht. In einem Interview mit Wrestling-Journalist Bill Apter erklärte der ehemalige Cruiserweight-Champion, dass er eine neue Rolle im Unternehmen übernommen hat und künftig eng mit WWE-Projekten in Verbindung mit Lucha Libre AAA Worldwide zusammenarbeiten wird.

Rückkehr nach mehr als einem Jahrzehnt

Der Veteran war bereits von 2001 bis 2011 ein fester Bestandteil der WWE und prägte in dieser Zeit zahlreiche Momente, darunter seine gemeinsame Zeit mit Eddie Guerrero sowie Auftritte in der „SmackDown“- und „ECW“-Ära. Nun kehrt Chavo Guerrero in einer organisatorischen Funktion zurück.

Bereits im Juni dieses Jahres war er während des „AAA x WWE Worlds Collide“-Events in der Zuschauermenge zu sehen, was Spekulationen über eine mögliche Rückkehr auslöste. Später berichtete „Fightful“, dass Guerrero gegenüber mehreren Kontakten bestätigt habe, wieder für das Unternehmen tätig zu sein.

Chavo Guerrero über seine neue Rolle

In dem Gespräch mit Bill Apter bestätigte Guerrero schließlich offiziell seine neue Position. Wörtlich erklärte er: „Ja, ich habe gerade einen neuen Vertrag mit der WWE unterschrieben. Ich helfe bei ihren AAA-Shows und organisiere alles. Ich bin wieder bei ihnen.“

Seine Aufgaben werden sich vor allem auf die Koordination der gemeinsamen Produktionen sowie auf die Verbindung zwischen WWE und AAA konzentrieren. Damit spielt er eine wichtige Rolle in der wachsenden Zusammenarbeit der beiden Promotions.

Begeisterung über die Zusammenarbeit zwischen WWE und AAA

Guerrero betonte im Interview, dass er die Zusammenarbeit zwischen WWE und Lucha Libre AAA Worldwide als richtungsweisend für die Zukunft des lateinamerikanischen Wrestlings betrachtet.

„Es ist großartig, AAA unter dem Dach der WWE zu sehen. Ich sehe große Dinge auf diese Show zukommen. Wir bewahren die Tradition des Lucha Libre, verbinden sie mit dem Marketing und der Präsentation der WWE – das eröffnet völlig neue Möglichkeiten“, so Guerrero.

Er ist überzeugt, dass die Verbindung beider Marken nicht nur die Qualität der Shows, sondern auch das internationale Interesse an Lucha Libre weiter steigern wird.

Bedeutung für die Wrestling-Landschaft

Die Kooperation von WWE und AAA gilt als ein bemerkenswerter Schritt, da sie den kulturellen Austausch zwischen US-amerikanischem und mexikanischem Wrestling stärkt. Durch Chavo Guerreros Erfahrung, seine familiären Wurzeln in der legendären Guerrero-Dynastie und seine enge Verbindung zu beiden Promotions könnte das Projekt entscheidend profitieren.

WWE bleibt bei klassischen Eventnamen – trotz Aussagen von Mark Shapiro

Nach den jüngsten Äußerungen von TKO-Präsident Mark Shapiro über die Zukunft der von Vince McMahon geschaffenen Marken wurde in der Wrestling-Community über mögliche Veränderungen bei den WWE-Großveranstaltungen spekuliert. Doch interne Quellen stellen nun klar, dass WWE weiterhin an den bekannten Namen wie WrestleMania, Royal Rumble, SummerSlam und Survivor Series festhalten wird.

Missverständnis um Shapiros Kommentar

Mark Shapiro hatte sich in der vergangenen Woche im Rahmen einer Diskussion über das Eventkonzept „Wrestlepalooza“ geäußert und dabei betont, dass WWE über die von Vince McMahon geprägten Strukturen hinausgehen müsse. Seine Aussage lautete: „Derzeit wurden viele unserer Premium Live Events von Vince McMahon geschaffen. Wir müssen diese Fackel übernehmen und darüber hinausgehen.“

Diese Formulierung führte zu Spekulationen, ob WWE möglicherweise plant, sich von etablierten Eventnamen zu trennen, um neue Marken zu etablieren.

Interne Quelle stellt klar: WWE bleibt ihren Klassikern treu

Wie „Fightful Select“ berichtet, soll Shapiros Aussage missinterpretiert worden sein. Innerhalb der WWE geht man davon aus, dass er sich auf die Weiterentwicklung kleinerer monatlicher Events bezog, nicht jedoch auf die Abschaffung der großen Traditionsmarken. Eine ranghohe Quelle aus dem Unternehmen erklärte gegenüber dem Portal: „Saudi-Arabien bezahlt nicht für ‚Wrestlepalooza‘, sondern für ‚WrestleMania‘. Der Wert dieses Namens und dieser Marke ist der Grund dafür.“

Bestätigte Austragungsorte für kommende Events

Laut dem Bericht sind bereits mehrere Austragungsorte für kommende Großereignisse unter den Bannern „WrestleMania“ und „SummerSlam“ festgelegt. Dazu gehören Veranstaltungen in Indianapolis und New Orleans, die über die bisher offiziell bestätigten Termine hinausgehen.
Diese langfristige Planung zeigt, dass WWE nicht beabsichtigt, von ihren bewährten Marken abzuweichen, sondern diese weiterhin als zentrale Säulen ihres Event-Kalenders betrachtet.

WrestlePalooza als Ergänzung im Event-Portfolio

Während klassische WWE-Premium-Live-Events wie WrestleMania und SummerSlam bestehen bleiben, soll „Wrestlepalooza“ als neues Format etabliert werden. Es soll sich in puncto Größe und Aufmerksamkeit mit den größten WWE-Events messen können. Das Ziel besteht darin, eine zusätzliche Marke auf Premium-Niveau zu schaffen, die sich international vermarkten lässt und das Portfolio an Premium-Live-Events erweitert.

Die WWE betrachtet „Wrestlepalooza“ demnach nicht als Ersatz für bestehende Klassiker, sondern als Ergänzung, die das Gesamtangebot erweitert und neue Zielgruppen anspricht.

3 Kommentare

  1. Chavo war immer ein guter Jobber, aber nie wirklich eine überzeugende Persönlichkeit im Wrestling. Dann doch bitte lieber wieder Vickie Guerrero als Spassfaktor.

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