Brie Bella erlebt seit WWE SummerSlam eine schwierige Phase abseits des Rings. Während sich bei ihrer Schulterverletzung inzwischen erste Fortschritte zeigen, wurde ihre Genesung zuletzt zusätzlich von einem unerwarteten gesundheitlichen Zwischenfall überschattet.
Brie Bella hat mit der Physiotherapie begonnen
Brie Bella arbeitet inzwischen aktiv an ihrer Rückkehr. In der aktuellen Ausgabe von „The Nikki & Brie Show“ erklärte sie, dass die Physiotherapie für ihre gebrochene rechte Scapula begonnen habe.
Die ersten Übungen seien allerdings alles andere als angenehm. Schon das Herausnehmen des Arms aus der Schlinge und vorsichtige Bewegungen würden ihr derzeit große Schwierigkeiten bereiten. Trotzdem sei es wichtig, die Schulter nicht vollständig ruhigzustellen.
Ärzte und Physiotherapeuten wollen verhindern, dass sich während der Heilung eine sogenannte Frozen Shoulder entwickelt und das Gelenk dadurch stark an Beweglichkeit verliert. Brie hält sich nach eigener Aussage an die vorgegebenen Übungen und versucht, den Arm im erlaubten Rahmen wieder vorsichtig zu bewegen.
Regelmäßige Untersuchungen sollen den Heilungsverlauf zeigen
In den kommenden Wochen stehen mehrere Kontrolluntersuchungen an. Eine erste neue Röntgenaufnahme soll möglichst noch in dieser Woche oder spätestens in der kommenden Woche erfolgen.
Anschließend rechnet Brie damit, ungefähr alle zwei Wochen erneut geröntgt zu werden. In etwa fünf Wochen soll zusätzlich ein weiterer CT-Scan folgen. Dieser dürfte besonders wichtig werden, weil die Ärzte dabei überprüfen wollen, ob die gebrochenen Bereiche der Scapula wie erhofft zusammenwachsen.
Was passieren würde, falls die Knochen nicht ausreichend verheilen, weiß Brie derzeit selbst nicht. Bislang verfolgen die Ärzte weiterhin den Ansatz, die Verletzung ohne Operation ausheilen zu lassen.
Brie konnte eine Operation zunächst vermeiden
Die Verletzung ereignete sich bei WWE SummerSlam am 1. August. Während ihres Matches zog sich Brie bei einer Aktion von Jacy Jayne mehrere Brüche an der rechten Scapula zu und wurde anschließend im Stadion untersucht und ins Krankenhaus gebracht.
Zunächst bestand die Sorge, dass ein operativer Eingriff notwendig werden könnte. Ein späterer CT-Scan brachte jedoch bessere Nachrichten. Die Ärzte kamen zu dem Ergebnis, dass die Verletzung zunächst auf natürlichem Weg verheilen könne.
Brie wurde daraufhin eine voraussichtliche Ausfallzeit von drei bis sechs Monaten genannt. Sie hatte außerdem bereits klargestellt, dass sie Jacy Jayne keine Schuld an der Verletzung gebe und den Vorfall als unglücklichen Wrestling-Unfall betrachte. Die nun begonnene Physiotherapie entspricht damit ungefähr dem Zeitplan, den Brie Anfang August selbst beschrieben hatte.
Nikki Bella warnt ihre Schwester vor zu viel Aktivität
Während der Genesung versucht Nikki Bella offenbar darauf zu achten, dass ihre Schwester nicht zu schnell zu viel unternimmt. Da Brie ohne Operation auskommen möchte, sind gerade die ersten Wochen besonders wichtig. Nikki verwies auf ihre eigenen früheren Verletzungen und erklärte, dass sie während solcher Phasen die medizinischen Vorgaben konsequent eingehalten habe. Dazu gehörten ausreichend Ruhe ebenso wie die vorgeschriebenen Bewegungen, die richtige Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Brie erklärte, dass sie ihre Übungen und die übrigen Empfehlungen ebenfalls ernst nehme. Ihre größte Herausforderung bestehe eher darin, tatsächlich genügend Ruhe zu halten und nicht zu schnell wieder in ihren normalen Alltag zurückzukehren. Wie wichtig diese Vorsicht ist, wurde durch einen zusätzlichen Zwischenfall während ihrer Genesung deutlich.
Brie verlor zu Hause plötzlich das Bewusstsein
Im Podcast berichtete Brie von einer Situation, die schließlich zu einem weiteren Krankenhausaufenthalt führte. Während ihrer Genesung hatte sie nach eigenen Angaben mit starker Verstopfung zu kämpfen, die sie auf die eingenommenen Schmerzmittel zurückführte. Sie schätzte, acht bis zehn Tage keinen normalen Stuhlgang gehabt zu haben.
Nach einem Restaurantbesuch bekam sie plötzlich erhebliche Magen-Darm Beschwerden. Brie vermutet, dass ihr glutenfreies Essen möglicherweise mit anderen Lebensmitteln in Kontakt gekommen sein könnte. Ob dies tatsächlich der Auslöser war, ist allerdings nicht medizinisch bestätigt.
Während sie sich im Badezimmer befand, verschlechterte sich ihr Zustand innerhalb kurzer Zeit erheblich. Brie bemerkte, dass sie das Bewusstsein verlieren könnte, und versuchte zunächst, Bryan Danielson auf sich aufmerksam zu machen. Als dieser sie nicht hörte, rief sie ihn über ihr Telefon an. Kurz darauf wurde Brie bewusstlos.
Bryan Danielson rief den Notruf
Danielson und die noch im Haus anwesende Nanny fanden Brie nach ihrer Schilderung nicht mehr richtig ansprechbar vor. Die Nanny absolviert derzeit eine Ausbildung im Pflegebereich und konnte bei der ersten Versorgung helfen. Danielson verständigte schließlich den Notruf. Besonders belastend war die Situation auch für die Kinder, die den Zwischenfall mitbekamen.
Als die Rettungskräfte eintrafen, kam Brie langsam wieder zu Bewusstsein. Beim Transport musste zusätzlich auf ihre gebrochene Scapula geachtet werden. Eine unvorsichtige Bewegung verursachte ihr nach eigener Darstellung sofort erhebliche Schmerzen.
Brie führt ihre Ohnmacht auf den massiven Flüssigkeitsverlust während der akuten Magen-Darm Beschwerden zurück. Im Krankenhaus sei ihr erklärt worden, dass dies unter anderem Auswirkungen auf den Blutdruck und den Kreislauf gehabt habe.
Zwei Infusionen stabilisierten ihren Zustand
Im Krankenhaus erhielt Brie unter anderem zwei Infusionsbeutel und Medikamente. Erst danach fühlte sie sich wieder stabil genug, um selbstständig aufzustehen. Durch die Verletzung an ihrer rechten Schulter war sie bei alltäglichen Dingen weiterhin stark eingeschränkt und auf die Hilfe ihres Mannes angewiesen.
Inzwischen kann die Familie über einige Aspekte des Vorfalls wieder lachen. Direkt nach dem Krankenhausaufenthalt hatte Brie jedoch zunächst sogar Angst davor, erneut allein ins Badezimmer zu gehen. Danielson kontrollierte deshalb häufiger, ob bei ihr alles in Ordnung war. Die unmittelbare Sorge hat sich inzwischen gelegt.
Für Brie richtet sich der Blick nun wieder auf die eigentliche Schulterverletzung. Die nächsten Röntgenaufnahmen und insbesondere der CT-Scan in etwa fünf Wochen sollen zeigen, ob die konservative Behandlung funktioniert und die gebrochenen Knochen wie erhofft zusammenwachsen.
