Bret Hart hat seine Kritik an Hulk Hogan erneut bekräftigt. In einem Interview mit Inside The Ropes sprach der WWE Hall of Famer noch einmal ausführlich über die Ereignisse rund um WrestleMania 9. Dabei ging es ihm dieses Mal vor allem um die finanziellen Folgen, die Hogans damalige Entscheidung seiner Ansicht nach für ihn hatte.
Das geplante Traummatch kam nie zustande
Auslöser der Geschichte sind die Ereignisse bei WrestleMania 9 im Jahr 1993. Bret Hart verlor dort die WWF Championship an Yokozuna. Kurz darauf erschien Hulk Hogan, nahm eine spontane Herausforderung an und besiegte Yokozuna nur wenige Minuten später, um selbst neuer Champion zu werden.
Hart war nach eigener Aussage zunächst überrascht, ging aber davon aus, dass WWE damit den Weg für ein großes Titelmatch zwischen ihm und Hogan beim SummerSlam ebnen wollte. Seiner Meinung nach war dies das Match, das die Fans damals unbedingt sehen wollten.
Kurz vor „King of the Ring” erhielt Hart eigenen Angaben zufolge einen Anruf von Vince McMahon. Dieser habe ihm den geplanten Verlauf erklärt: Hogan sollte den Titel bis zum SummerSlam behalten und dort gegen Hart antreten. Das geplante Ende sah vor, dass Hogan sich im Sharpshooter mitten im Ring geschlagen geben und Hart den Titel zurückgewinnen würde. Hart erinnerte sich, dass ihm in diesem Moment sofort klar geworden sei, welche große Chance sich dadurch für ihn eröffnen würde.
Hogan lehnte die Pläne ab
Zu diesem Zeitpunkt hatte Vince McMahon nach Harts Schilderung allerdings noch nicht mit Hulk Hogan gesprochen. Als das Gespräch schließlich stattfand, änderten sich die Pläne komplett.
Laut Hart habe McMahon ihn am nächsten Tag erneut angerufen und ihm mitgeteilt, dass Hogan das Match abgelehnt habe. Hogan habe sich geweigert, den Titel an Hart zu verlieren. Außerdem soll er erklärt haben, Bret Hart sei nie auf seinem Niveau gewesen und er habe kein Interesse an einer Zusammenarbeit.
Hart zeigte sich besonders enttäuscht darüber, dass Hogan ihm nach WrestleMania 9 im Backstagebereich noch versichert haben soll, die Gefälligkeit irgendwann zurückzugeben. Hart sagte, dass er diesem Versprechen schon damals nicht wirklich geglaubt habe.
Bret Hart spricht über die finanziellen Folgen
Im aktuellen Interview legte Hart besonderen Wert auf einen Aspekt, über den er bislang nur selten gesprochen hatte: die finanziellen Auswirkungen.
Nach seinen Angaben war der WWF-Champion damals der bestbezahlte Wrestler des Unternehmens. Als Champion habe er zum ersten Mal in seiner Karriere das Einkommen erzielt, auf das er jahrelang hingearbeitet habe.
Durch Hogans Weigerung, den Titel an ihn zu verlieren und mit ihm zu arbeiten, sei ihm diese Entwicklung jedoch genommen worden. Hart ist überzeugt, dass ihm dadurch nicht nur ein großes Match entgangen sei, sondern auch erhebliche Einnahmen und eine entscheidende Chance für seine weitere Karriere.
Bekannte Geschichte, neuer Blickwinkel
Die Spannungen zwischen Bret Hart und Hulk Hogan sind seit vielen Jahren bekannt. Bereits in der Netflix-Dokumentation „Hulk Hogan: Real American“, die wenige Monate nach Hogans Tod im Juli 2025 veröffentlicht wurde, hatte Hart seinen ehemaligen Kollegen deutlich kritisiert.
Im neuen Interview steht jedoch weniger der persönliche Konflikt im Vordergrund. Stattdessen erklärt Hart ausführlich, welche beruflichen und finanziellen Folgen die damaligen Entscheidungen seiner Meinung nach für ihn hatten. Genau dieser Aspekt verleiht seinen Aussagen eine neue Perspektive.
Hogan kann auf die Vorwürfe nicht mehr reagieren
Eine Stellungnahme von Hulk Hogan wird es dazu nicht mehr geben. Der WWE Hall of Famer verstarb am 24. Juli 2025 im Alter von 71 Jahren in Clearwater, Florida, an den Folgen eines Herzstillstands.
In der Netflix-Dokumentation hatte Hogan die Verantwortung für die Ereignisse rund um WrestleMania 9 vor allem bei Vince McMahon gesehen. Er erklärte dort, dass er den Titel lediglich rund 70 Tage gehalten habe, bevor er ihn bei King of the Ring 1993 an Yokozuna verlor.

Das Komische ist, dass Bret keine Probleme damit hatte, mit Hogan bei der WCW zusammenzuarbeiten. Jeder Fan weiß, dass Hogan, Nash und Hall zum Untergang der WCW beigetragen haben. Sie waren immer nur auf sich selbst bedacht, weil sie die berühmten WWF-Wrestler sind und hohe Einnahmen erzielen. Die anderen WCW-Wrestler waren ihnen egal und wurden bei den Titelmatches nach hinten gestellt.
Der Mann mag eine legende sein, aber auch wenn er ein großer Wrestler war, er ist noch eine viel größere Heulsuse. Verdammt nervt der alte Mann.
Das letzte an Achtung und Würde ist verloren .
Tiefste Verachtung…wenn Ihn das auch wenig interessiert…
Wie der alte Mann, der immer und immer wieder die Geschichten von damals erzählt. Wenn er sich doch nur erinnern würde, wie stinklangweilig er war. Hätte Vinni damals Bret Hart gehalten und wäre der nicht zu WCW gegangen, hätte die WCW den Monday Night War gewonnen. Mit Bret Hart als Gesicht der Promotion wäre die WWF chancenlos gewesen. Canadian Crybaby…