Backstage-Enthüllungen zu Clash in Italy: WWE bereitete Ersatz für Jacob Fatu vor – Ursprüngliche Storyline-Pläne sahen offenbar ganz anders aus

Jacob Fatu ist bereit für sein Match
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WWE Clash in Italy ist Geschichte, und neben den Ergebnissen aus Turin gibt es eine Reihe von Backstage-Geschichten, die das Event aus einer anderen Perspektive beleuchten. Von einem geheimen Notfallplan für das Main Event über eine interne Debatte, die dem Titelwechsel vorausging, bis hin zu einer Kontroverse über ein Nicht-Booking und einer emotionalen Botschaft eines verletzten WWE-Stars.

Drew McIntyre als Notfallplan: Jacob Fatu stand kurz vor dem Ausfall

Wie geplant trat Jacob Fatu letztlich gegen Roman Reigns im Tribal Combat Match um den World Heavyweight Championship Belt an und verlor. Doch das hätte anders kommen können. Nachdem sich Fatu beim WWE-Live-Event in Liverpool verletzt hatte und humpelnd in den Backstagebereich gegangen war, hatte die WWE bereits einen Alternativplan vorbereitet.

Laut False Finish war Drew McIntyre einer der Namen, die intern als Ersatzgegner für Reigns in Betracht gezogen wurden. Fightful Select bestätigte unabhängig davon, dass Fatu tatsächlich verletzt gewesen sei und die WWE Alternativpläne für das Reigns-Match diskutiert habe.

McIntyre ist zu diesem Zeitpunkt verfügbar, da er kurz zuvor seine Dreharbeiten für das Highlander-Reboot in Schottland abgeschlossen hatte und damit für einen kurzfristigen Einsatz in Turin greifbar gewesen wäre. Letztlich wurde Fatu rechtzeitig freigegeben. Er trat an, verlor, und soll Reigns nun als „Tribal Chief“ anerkennen.

Interne Debatte vor Sol Rucas erstem Titelgewinn

Dass Sol Ruca bei „WWE Clash in Italy” ihren ersten Einzeltitel im Main Roster gewann, galt intern offenbar nicht als unumstritten. Fightful Select berichtete bereits im Vorfeld, dass es Diskussionen darüber gegeben habe, ob Ruca überhaupt in ein Titelmatch gebookt werden sollte, obwohl sie zuvor im Main Roster noch keinen Sieg per Pinfall oder Submission errungen hatte. WWE hielt letztlich jedoch an der Entscheidung fest.

Bis zu ihrem Debüt bei RAW unmittelbar nach WrestleMania 42 hatte Sol Ruca noch kein reguläres Match im Main Roster durch Pinfall oder Submission gewonnen. Ihre Titelchance erhielt sie nach einem DQ-Sieg gegen Becky Lynch beim WWE Saturday Night’s Main Event, nachdem Lynch sie nach dem Gong attackiert hatte.

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Bei WWE Clash in Italy lieferte Ruca schließlich die klare Antwort im Ring. Mit ihrem Sol Snatcher besiegte sie Becky Lynch per Pinfall und krönte sich zur neuen Women’s Intercontinental Champion. Die Titelregentschaft von Lynch endete damit nach 43 Tagen.

Die ursprünglichen Pläne sahen ganz anders aus

WWE Clash in Italy lieferte ein hochkarätiges Programm, doch die endgültige Karte entsprach laut Fightful Select nicht dem ursprünglichen Plan. Nach WrestleMania 42 seien die Storylines für eine Reihe von Wrestlern verändert worden, und die ursprünglichen Ideen für das Event in Turin hätten sich deutlich von dem unterschieden, was die Fans letztlich zu sehen bekamen.

Welche Matches ursprünglich geplant waren, nannte Fightful nicht. Der Hintergrund dürfte unter anderem in den Verletzungen während der Vorbereitungsphase liegen. So riss sich Logan Paul beim Saturday Night’s Main Event den Trizeps, Bronson Reed fällt seit Längerem verletzungsbedingt aus und mit Jacob Fatu gab es kurz vor der Show einen weiteren Topnamen mit Verletzungssorgen.

Giulia: Beworben, aber nicht eingesetzt

Kurz vor „Clash in Italy“ geriet die WWE in die Kritik, da sie Giulia für die Werbung der Show einsetzte, ihr aber keinen Auftritt ermöglichte. Die WWE postete auf X ein Video, in dem Giulia die Zuschauer:innen auf Italienisch zum Einschalten aufrief. Das kam bei vielen Fans schlecht an. Giulia ist halb Italienerin, halb Japanerin und spricht fließend Italienisch.

Dass Giulia in diesem Zusammenhang für die Werbung rund um das Event eingesetzt wurde, beim PLE selbst sowie bei den begleitenden House Shows in Italien jedoch nicht aktiv antrat, sorgte bei vielen Fans für Unverständnis. In den sozialen Medien wurde die Entscheidung als verpasste Chance kritisiert. Giulia verlor ihren Women’s US Championship Belt kurz nach WrestleMania 42 an Tiffany Stratton und ist seitdem nicht in eine größere Storyline eingebunden. Eine offizielle Erklärung für ihr Fehlen bei Clash in Italy gibt es bislang nicht.

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Kevin Owens: „Ich vermisse das Wrestling“

Während in Turin die Matches liefen, meldete sich Kevin Owens nach seiner Verletzungspause mit einer kurzen, aber deutlichen Botschaft zurück: „Ich vermisse das Wrestling.“ Der Beitrag erschien rund 30 Minuten nach Beginn von „Clash of Italy” und sorgte sofort für Reaktionen.

Owens fällt seit kurz vor WrestleMania 41 aus. Eine notwendige Operation an der Halswirbelsäule zwang ihn, sich aus dem geplanten Match gegen Randy Orton zurückzuziehen. Die Operation fand im Juli 2025 statt. Ein konkretes Comeback-Datum gibt es nicht.

Während seiner Abwesenheit ist Owens als Coach in der dritten Staffel von „WWE Legends & Future Greats” aktiv. Dort erklärte er, dass er seit 25 Jahren wrestle und damit begonnen habe, als er 15 Jahre alt war. Er wisse nicht, was er ohne Wrestling tun solle, und verliere gerade den Verstand. Er wolle einfach dabei sein. Der kurze Post am Abend von „Clash in Italy” brachte dieses Gefühl auf den Punkt.

1 Kommentar

  1. Halt typische WWE Vorgehensweise. Mit gewissen Entertainern werben und sie dann gar nicht erst aufbieten 😂🤷🏻‍♂️ Giulia hat sicher eine bessere Behandlung verdient. Aber was erwartet man noch vom Produkt 2026? Die Verantwortlichen hätten eher noch Santino Marella zusammen mit Danhausen in den Main Event gebookt.

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