AJ Styles verteidigt Ludwig Kaiser nach Festnahme und stellt sich klar hinter ihn

AJ Styles verteidigt Ludwig Kaiser
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AJ Styles hat sich in seinem Podcast „Phenomenally Retro“ öffentlich hinter Ludwig Kaiser gestellt, nachdem dieser im Mai wegen Körperverletzung verhaftet worden war. Der frühere WWE-Champion kennt Kaiser gut und macht klar, warum er die Geschichte rund um den Vorfall nicht für simpel hält.

AJ Styles stellt sich klar hinter seinen Freund

In seinem Podcast erklärte Styles, er kenne Kaiser sehr gut. Wenn jemand etwas gesagt habe, das ihn wütend genug gemacht habe, um sich mit dieser Person anzulegen, dann habe sie es verdient. Er könne zwar nicht für jedes Detail der Geschichte sprechen, stehe aber klar auf der Seite seines Freundes. Styles machte deutlich, dass sich ein Mann wie Kaiser wegen einer Nichtigkeit nicht in rechtliche Schwierigkeiten bringen würde.

Styles richtete auch klare Worte an die andere Partei: Wer in einer solchen Situation einfach in sein Zimmer gegangen wäre und sich aus der Sache herausgehalten hätte, hätte das Problem nie gehabt. Wer stattdessen eingreife und eskaliere, klinge für ihn nach jemandem, der sich einmischen wolle, weil er eifersüchtig sei. Eine Einschränkung machte Styles jedoch selbst: Wären Kinder an dem Vorfall beteiligt gewesen, würde er die Sache grundsätzlich anders bewerten.

Abschließend kam er auf Kaisers Charakter zurück: Kaiser habe sich über seine gesamte Karriere hinweg als verlässlicher Profi einen Namen gemacht. Genau deshalb könne er sich nicht vorstellen, dass Kaiser ohne ernsthaften Grund so gehandelt habe. Jemand, den er als absolut soliden Typen einschätze, tue so etwas nicht aus dem Nichts heraus.

Hintergrund: Was laut Berichten passiert sein soll

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiakten am 23. April im Paramount on Lake Eola Apartment-Komplex in Orlando, Florida. In der Öffentlichkeit kursierte bald eine Darstellung, die besagte, Kaiser habe seine Freundin, Andrea Bazarte, vor einem Nachbarn verteidigt, der im gemeinsamen Fahrstuhl gedroht haben soll, die Einwanderungsbehörde ICE zu informieren.

Diese Darstellung verbreitete sich schnell in der Wrestling-Welt und wurde von vielen als Erklärung für Kaisers Verhalten gewertet. Fightful Select äußerte jedoch Zweifel an der Herkunft der Geschichte. Laut WWE-internen Quellen soll eine unbekannte Nummer mehrere Wrestling-Journalisten gleichzeitig mit dieser Version der Ereignisse kontaktiert haben, ohne dass jemand aus dem Umfeld von Kaiser, Bazarte oder der WWE als Absender identifiziert werden konnte. Das weckte intern den Verdacht, dass die ICE-Geschichte bewusst gestreut wurde, um Kaiser in einem günstigeren Licht darzustellen.

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Dazu passt, dass die allgemeine Reaktion im WWE-Locker Room laut Fightful wenig schmeichelhaft ausfiel: Die Mehrheit der Kollegen halte es für unverständlich, warum Kaiser nicht einfach die Situation verlassen habe, anstatt körperlich zu reagieren.

WWE verhängt keine Strafe, Gunther stellte die Kaution

Wie bereits berichtet, hat die WWE laut mehreren Quellen keine Absicht, Kaiser disziplinarisch zu bestrafen. Man geht intern davon aus, dass die Anklage letztlich eingestellt wird. Bereits in der Nacht der Festnahme sei die WWE über die Details des Vorfalls informiert worden und es gebe keinerlei Backstage-Heat gegen Kaiser.

Reiseerlaubnis erteilt, AAA-Storyline und Verfahren laufen parallel weiter

Kaisers Anwalt beantragte nach der Festnahme beim Gericht die Erlaubnis für Reisen im In- und Ausland, um seinen WWE- und AAA-Verpflichtungen nachkommen zu können. Das Gericht bewilligte den Antrag, da die Staatsanwaltschaft keinen Widerspruch erhob. Die nächste Vorverhandlung ist für den 16. Juli angesetzt, ein möglicher Prozess für den Zeitraum zwischen dem 10. und 28. August.

Kaisers El-Grande-Americano-Storyline bei AAA lief unterdessen unverändert weiter. Das Mask-vs.-Mask-Match gegen Chad Gable bei Noche de Los Grandes am 30. Mai in Monterrey fand wie geplant statt – siehe hier: AAA Noche de Los Grandes: Alle Ergebnisse & Videos aus Monterrey, Nuevo León, Mexiko (30.05.2026)

 

2 Kommentare

  1. Es ist schon komisch, wenn schon der Grund für die Auseinandersetzung gelogen wird – sowohl vonseiten der WWE als auch von Ludwig Kaiser. Wenn er ein Schläger ist, wird er hoffentlich auch vor Gericht zur Rechenschaft gezogen.

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