AJ Styles über Kritik an WWE, große Survivor Series-Idee und eine abgelehnte Storyline

AJ Styles blickt direkt ins Publikum
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In seinem „Phenomenal Breakthrough“-Podcast hat WWE Hall of Famer AJ Styles zu mehreren Themen Stellung genommen. Unter anderem sprach er über seine oft diskutierte Loyalität zur WWE, eine mögliche Neuausrichtung der „Survivor Series“ und eine kreative Idee für seine frühere Fehde mit Samoa Joe, die letztlich nie umgesetzt wurde.

AJ Styles erklärt, warum er die WWE weiterhin verteidigt

In den vergangenen Jahren wurde AJ Styles von einigen Fans immer wieder dafür kritisiert, die WWE nur selten öffentlich zu kritisieren. Im Podcast machte er deutlich, warum er dennoch an seiner positiven Haltung festhält.

Styles erklärte, dass er nicht das Unternehmen oder die Marke WWE verteidige. Stattdessen gehe es ihm um die Menschen, die dort arbeiten. Er verwies auf Wrestler, Trainer und Nachwuchstalente im WWE Performance Center, die jeden Tag hart arbeiten und versuchen, sich eine erfolgreiche Karriere aufzubauen. Wer die WWE ständig schlechtrede, treffe seiner Meinung nach auch diese Personen.

Gleichzeitig räumte Styles ein, dass die WWE selbstverständlich nicht perfekt sei und Fehler mache. Dennoch wolle er eine positive Kraft bleiben, solange dort Menschen arbeiten, die ihm wichtig sind. Seine Unterstützung gelte daher vor allem den Mitarbeitern und Talenten hinter dem Produkt.

Survivor Series mit RAW, SmackDown, NXT und AAA?

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die wachsende Zusammenarbeit zwischen WWE und der mexikanischen Promotion AAA. Styles erklärte, dass er sich eine deutlich größere Version der Survivor Series vorstellen könnte. Nach seiner Vorstellung könnten Champions und Topstars von RAW, SmackDown, NXT und AAA in einem gemeinsamen Format gegeneinander antreten. Dadurch würde das Event eine völlig neue Dynamik erhalten.

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Zur Begründung erinnerte Styles an die Survivor Series 2019. Damals wurde NXT aufgrund der Reiseprobleme nach dem Saudi-Arabien-Event kurzfristig stärker in die Veranstaltung eingebunden. Rückblickend bezeichnete Styles diese Entwicklung als einen „seltsamen Segen“, da zahlreiche NXT-Talente dadurch die Gelegenheit erhielten, sich einem größeren Publikum zu präsentieren.

Seiner Ansicht nach könnte eine Integration von AAA einen ähnlichen Effekt haben und der Survivor Series nach vielen Jahren des klassischen RAW vs. SmackDown-Konzepts neuen Schwung verleihen.

Road Doggs Idee für die Fehde gegen Samoa Joe wurde abgelehnt

Besonders interessante Einblicke gewährte Styles bei seinem Rückblick auf die frühere Fehde mit Samoa Joe. Damals sorgte eine Storyline für Aufsehen, in der Samoa Joe vorgab, sich dem Haus von AJ Styles zu nähern und dessen Familie in die Rivalität hineinzuziehen. Vor allem die Szene mit Styles‘ Ehefrau Wendy blieb vielen Fans in Erinnerung.

Styles gab zu, dass er einige Elemente dieser Geschichte bereits damals nicht vollständig nachvollziehen konnte. Seine erste Reaktion auf die betreffende Szene sei gewesen, einfach die Polizei zu verständigen.

Anschließend verriet er, dass Road Dogg eine alternative Idee vorgeschlagen hatte. In dieser Version hätte AJ Styles zunächst den Eindruck vermittelt, er befinde sich tatsächlich zu Hause. Später wäre jedoch aufgedeckt worden, dass alles nur eine Inszenierung war und er Samoa Joe bewusst in eine Falle gelockt hatte. Danach hätte Styles seinen Rivalen überraschend attackiert.

Laut Styles wurde dieser Vorschlag jedoch von Vince McMahon abgelehnt. Die Begründung soll gewesen sein, dass die Zuschauer nicht verstehen würden, was ein Greenscreen ist. Bis heute hält Styles diese Entscheidung für falsch. Gleichzeitig nutzte er die Geschichte, um Road Dogg öffentlich zu verteidigen. Er betonte, dass dieser zahlreiche kreative Ideen entwickelt habe, die nie im WWE-TV zu sehen gewesen seien, weil sie auf höherer Ebene abgelehnt worden seien.

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Gerade weil Road Dogg in den vergangenen Jahren häufig für kreative Entscheidungen kritisiert wurde, sind die Aussagen von Styles bemerkenswert. Der WWE Hall of Famer machte deutlich, dass viele Ideen, die heute gelobt würden, möglicherweise nie das Licht der Öffentlichkeit erblickten, weil sie nie die endgültige Freigabe erhielten.

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