AJ Styles nach seinem Abschied vom Ring: WWE reagiert mit neuem Vertrag – Draft-Planung bleibt offen

AJ Styles ist gut gelaunt und freut sich

AJ Styles hat seine aktive Laufbahn als Wrestler offiziell beendet. Bei der aktuellen Ausgabe von Raw gab WWE bekannt, dass Styles im Jahr 2026 in die WWE Hall of Fame aufgenommen wird. Zuvor hatte er beim WWE Royal Rumble in einem Match, in dem seine Karriere auf dem Spiel stand, gegen GUNTHER verloren. Nach dieser Niederlage erklärte Styles seinen Rücktritt vom aktiven Wrestling.

Im Rahmen der Raw-Ausgabe vom 23. Februar 2026 wurde Styles eine emotionale Würdigung zuteil. Diese gipfelte in der offiziellen Ankündigung seiner Hall of Fame Aufnahme durch The Undertaker. Während derselben Show ließ Styles symbolisch seine Jacke und seine Handschuhe im Ring zurück und unterstrich damit seinen Abschied vom aktiven In-Ring-Geschehen.

Neuer WWE-Vertrag nach dem Rücktritt

Nach seinem Karriereende kamen rasch Spekulationen über die Zukunft des ehemaligen World Champions auf. Unter anderem wurde berichtet, dass All Elite Wrestling im Falle einer Fortsetzung seiner Karriere bereit gewesen wäre, ihm ein lukratives Angebot zu unterbreiten – wir berichteten.

Wie Mike Johnson über PWInsider Elite berichtet, haben mehrere WWE-Quellen bestätigt, dass sich Styles und WWE auf einen neuen Vertrag geeinigt haben. Demnach soll Styles künftig hinter den Kulissen tätig sein und sich insbesondere auf die Entwicklung neuer Talente konzentrieren.

Diese Entwicklung steht im Einklang mit jüngsten öffentlichen Aussagen von Styles, in denen er mehrfach betonte, künftig verstärkt als Mentor für die nächste Generation arbeiten zu wollen. Anstatt den Free Agent Markt zu sondieren oder externe Optionen zu prüfen, bleibt Styles der WWE erhalten und übernimmt eine fördernde Rolle innerhalb der Company.

Klare Worte zu AEW-Gerüchten im Podcast

Im Podcast Talk N Shop bezog AJ Styles ausführlich Stellung zu den Spekulationen rund um seinen Rücktritt. Dabei ging er direkt auf die Vermutung ein, seine Hall of Fame Aufnahme diene lediglich dazu, ihn von einem möglichen Wechsel zu AEW abzuhalten. Diese Darstellung wies er entschieden zurück und stellte klar, dass seine Karriere im Ring tatsächlich beendet ist: „Viele denken: ‚Oh, WWE nimmt ihn in die Hall of Fame auf, damit er nicht zu AEW gehen kann.‘ Leute, ich bin vom Wrestling im Ring zurückgetreten. Mehr ist das nicht. Ich treffe meine eigenen Entscheidungen. Ich war bereit“, erklärte er.

Weitere Zusammenarbeit mit WWE und Fokus auf Nachwuchsförderung

An anderer Stelle im Podcast bestätigte AJ Styles zudem ausdrücklich, dass er weiterhin mit WWE zusammenarbeiten wird. Seine vollständigen Aussagen lauten: „Ich werde weiterhin mit der WWE zusammenarbeiten. Daran wird sich nichts ändern. Ich habe den Traum, junge Talente zu unterstützen. Wenn jemand noch nicht bereit ist, sobald er dort ankommt, ist es meine Aufgabe, ihm hoffentlich dabei zu helfen, diesen Punkt zu erreichen – sodass er es schaffen kann und selbstbewusst in einen WWE-Ring steigt. Dabei helfen zu können, ist ein Segen“, sagte AJ Styles.

Diese Worte decken sich mit den Informationen aus dem Bericht von PWInsider Elite, wonach Styles künftig insbesondere im Bereich Talententwicklung eingesetzt werden soll. Statt über ein mögliches Engagement bei AEW oder ein weiteres Comeback im Ring zu spekulieren, richtet sich der Fokus nun auf seinen Einfluss hinter den Kulissen.

Mit der anstehenden Hall of Fame Aufnahme im Rahmen des WrestleMania 42 Wochenendes und dem neu unterzeichneten Vertrag ist die Zukunft von AJ Styles bei WWE damit gesichert, wenn auch in veränderter Funktion.

Kein WWE Draft für 2026 geplant

WWE-Fans, die auf die Rückkehr des jährlichen Drafts hoffen, müssen sich offenbar weiter gedulden. Nach aktuellen Informationen ist für das Jahr 2026 derzeit kein WWE Draft geplant.

Wie Bodyslam berichtet, hat WWE bislang keinen vorläufigen Termin für einen Draft in diesem Jahr festgelegt. Diese Entwicklung folgt auf das komplette Ausbleiben des Drafts im Jahr 2025. Damals hatte das Unternehmen die Veranstaltung trotz interner Gespräche und externem Interesse nicht durchgeführt.

Gespräche mit ESPN führten 2025 nicht zum Ziel

Dass 2025 kein Draft stattfand, lag laut Bericht nicht an fehlenden Möglichkeiten. Demnach soll ESPN Interesse daran gehabt haben, die Veranstaltung auszurichten. Eine solche Partnerschaft hätte dem Draft zusätzliche mediale Aufmerksamkeit verschafft und ihn einem breiteren Sportpublikum zugänglich gemacht.

Die Gespräche zwischen WWE und ESPN führten letztlich jedoch zu keinem Abschluss. In der Folge wurde der Draft 2025 vollständig ausgelassen. Damit blieb eine zentrale jährliche Strukturmaßnahme im WWE-Kalender erstmals seit längerer Zeit aus.

Stille Kaderwechsel statt großem Event

Anstelle eines formellen Drafts nahm WWE im Laufe des Jahres Anpassungen im Kader vor, ohne diese in Form eines eigenen TV-Events zu inszenieren. Mehrere Superstars wechselten zwischen RAW und SmackDown, zudem wurden NXT-Talente in die Hauptkader integriert.

Diese schrittweisen Veränderungen ermöglichten es WWE, beide Marken neu auszurichten, ohne eine offiziell übertragene Umstrukturierung durchzuführen. Der Bericht deutet darauf hin, dass dieser Ansatz auch 2026 fortgesetzt werden könnte.

Demnach scheint WWE derzeit eher darauf zu setzen, bei Bedarf gezielte und flexible Anpassungen vorzunehmen, anstatt durch ein einzelnes Großereignis umfassende Veränderungen zu erzwingen. Kreative Pläne sollen sich dadurch organischer entwickeln können.

Zukunft des Drafts bleibt offen

In der Vergangenheit galt der WWE Draft als wichtiger Neustart innerhalb des Jahreskalenders. Er brachte häufig neue Rivalitäten, frische Storylines und zusätzliche Dynamik für die zweite Jahreshälfte. Ohne ein solches Event könnten Kaderveränderungen weniger spektakulär wirken, auch wenn sich die inhaltlichen Auswirkungen am Ende ähneln.

Während WWE ihre Medienpartnerschaften weiter ausbaut und verstärkt im Mainstream präsent ist, bleibt unklar, ob und wann der Draft in seiner bisherigen Form zurückkehrt. Zum jetzigen Zeitpunkt sollten Fans jedoch nicht mit einer baldigen offiziellen Marken-Neuordnung rechnen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*