Nach einer Reise nach Las Vegas kehrte All Elite Wrestling für die Ausgabe von AEW Dynamite am 11. Februar nach Kalifornien zurück. Die Show fand in Ontario statt und bot mehrere bedeutende Entwicklungen. Kyle Fletcher gewann die AEW TNT Championship, während Thekla sich die AEW Women’s World Championship sicherte. Darüber hinaus feierte das Tag Team Private Party nach mehr als einem Jahr Pause seine Rückkehr.
Im Verlauf der Veranstaltung verschärfte sich zudem die Rivalität zwischen Kenny Omega und Swerve Strickland. Beide gerieten in der Arena aneinander und lieferten sich eine handfeste Auseinandersetzung, die die Spannungen zwischen den beiden weiter unterstrich.
Einschaltquoten von Dynamite im Wochenvergleich
Die Dynamite-Ausgabe vom 4. Februar hatte im Vorfeld für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt. Laut übereinstimmenden Berichten von Wrestlenomics und The Programming Insider erreichte die Folge vom 11. Februar durchschnittlich 604.000 Zuschauer. Das entspricht einem Rückgang von 8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.
Gleichzeitig liegt die Zahl 4 Prozent über dem Durchschnitt der letzten vier Wochen, der bei 583.000 Zuschauern lag. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass Nielsen kürzlich eine Änderung der Methodik vorgenommen hat. Zudem sind Zuschauer, die die Sendung live auf HBO MAX gestreamt haben, in diesen Zahlen nicht enthalten.
Im Vergleich zum Februar 2025 verzeichnet Dynamite im Februar 2026 derzeit ein Plus von 7 Prozent. Betrachtet man jedoch das gesamte erste Quartal 2026, ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 7 Prozent.
In der werberelevanten Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen erzielte Dynamite einen Wert von 0,12 Punkten. Das bedeutet einen Rückgang von 20 Prozent gegenüber der Vorwoche. Gleichzeitig liegt der Wert 20 Prozent über dem Durchschnitt der letzten vier Wochen, der bei 0,10 lag.
Im Vergleich zum Februar 2025 sowie zum ersten Quartal des Vorjahres ist jedoch ein deutlicher Rückgang erkennbar. Mit einem Rating von 0,12 belegte Dynamite gemeinsam mit einer Folge von The Big Bang Theory den neunten Platz in den Prime-Time-Kabel-Rankings. Den stärksten Wert des Abends erzielte die Berichterstattung über die Olympischen Winterspiele 2026 auf dem USA Network.
Grand Slam Australia 2026 im direkten Vergleich
Im Vorjahr hatte AEW mit Grand Slam Australia eine besonders starke Samstagsquote erzielt. Ein wesentlicher Faktor war dabei das NBA All-Star Weekend, das als starkes Vorprogramm fungierte. Ein Jahr später stellte sich die Frage, wie sich das Event ohne diese Unterstützung schlagen würde.
Die Ausgabe 2026 lief zur regulären Sendezeit und musste sich unter anderem gegen weitere Programme sowie gegen die Olympischen Winterspiele 2026 behaupten. Trotz dieser Konkurrenz entwickelte sich Grand Slam Australia erneut zu einem Quotenerfolg.
Wrestlenomics und The Programming Insider berichten von 561.000 Zuschauern insgesamt sowie einem Rating von 0,10 Punkten in der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Im Vergleich zur Vorwoche von AEW Collision, die 388.000 Zuschauer und 0,07 in der Zielgruppe erreicht hatte, bedeutet dies einen Anstieg von 45 Prozent bei den Gesamtzuschauern und 43 Prozent in der Zielgruppe.
Verglichen mit dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 337.000 Zuschauern und 0,05 in der Zielgruppe fiel der Zuwachs noch deutlicher aus. Die Gesamtzuschauerzahl stieg um 66 Prozent, während sich das Rating in der Zielgruppe verdoppelte.
Im direkten Vergleich mit der ersten Ausgabe von Grand Slam Australia aus dem Jahr 2025 schnitt die Veranstaltung 2026 bei den Gesamtzuschauern besser ab. 2025 waren es 502.000 Zuschauer. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen lag 2025 jedoch mit 0,21 deutlich vor dem Wert von 0,10 im Jahr 2026.
Das Main Event von Grand Slam Australia 2026 war ein AEW World Championship Match zwischen MJF und Brody King. MJF verteidigte seinen Titel gegen den Herausforderer, der von Bandido unterstützt wurde und zusätzlich Rückhalt vom australischen Publikum erhielt.
Am Ende setzte sich MJF durch und entschied das Match mit seinem Finisher Heatseeker für sich. Damit blieb die AEW World Championship weiterhin in seinem Besitz.
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