AEW-Talente machen sich nach dem WWE-Abschied bereits offen für Kofi Kingston und Xavier Woods stark

Xavier Woods und Kofi Kingston lachend am Mikrofon
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In der internationalen Wrestling-Berichterstattung gilt eine künftige AEW-Verpflichtung von Kofi Kingston und Xavier Woods mittlerweile als das wahrscheinlichste Szenario. Ein ausführlicher aktueller Hintergrundbericht von Fightful Select sowie mehrere öffentliche Stimmen prominenter AEW-Stars zeichnen ein bemerkenswert geschlossenes Bild. Die Frage ist daher nicht mehr, ob, sondern wann und in welcher Konstellation die ehemaligen New-Day-Mitglieder zu All Elite Wrestling wechseln könnten.

Was der Fightful-Select-Bericht im Detail offenlegt

Sean Ross Sapp lieferte im aktuellen Fightful Select Bericht ein ungewöhnlich klares Stimmungsbild aus dem AEW-Backstagebereich. Demnach habe er mit nahezu einem Dutzend AEW-Quellen über die mögliche Verpflichtung von Kingston und Woods gesprochen, und nicht eine einzige Stimme habe sich gegen die Verpflichtung der beiden ausgesprochen.

Üblicherweise lasse sich bei solchen internen Befragungen mindestens eine abweichende Meinung erwarten, in diesem Fall sei diese komplett ausgeblieben. Mehrere prominente AEW-Namen sollen darüber hinaus aktiv intern für die Verpflichtung lobbyiert haben. Mike Johnson von PWInsider bestätigte unabhängig davon, dass es in AEW-Kreisen spürbare Aufregung über die Aussicht auf Kingston und Woods gebe.

Swerve Stricklands prominentes Bekenntnis bei TMZ

Der bislang sichtbarste öffentliche Pitch kommt von Swerve Strickland, der bei TMZ Inside the Ring erstmals ausführlich zur Lage Stellung bezog. Strickland bestätigte, Kingston unmittelbar nach dessen WWE-Abgang per Textnachricht kontaktiert zu haben, und überschüttete ihn anschließend mit Lob, das weit über übliche Sympathiebekundungen hinausgeht.

Im Wortlaut erklärte er: „Ich würde Kofi zu den fünf besten Wrestlern aller Zeiten zählen. Er ist wirklich ein Vorbild, aber ein Vorbild der allerbesten Sorte, ein perfektes Vorbild.“

Strickland zog zudem eine direkte Linie zwischen seiner eigenen Karriere und Kingstons WrestleMania-Title-Eroberung von 2019. Bei seinem eigenen historischen AEW-World-Championship-Sieg im April 2024, mit dem er als erster schwarzer Wrestler den AEW World Title der Männer gewann, sei Kingstons WrestleMania-Moment eine zentrale Inspiration gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass Kingston und Woods sich nach allem, was sie geleistet hätten, auch eine fünfjährige Auszeit nehmen dürften und genau wüssten, was sie wert seien.

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Bobby Lashley und der Pitch fürs Hurt Syndicate

Eine zweite große AEW-Stimme hat sich beim Podcast „3NT Wrestling and Dirt Sheet Radio” öffentlich festgelegt. Bobby Lashley bezeichnete das von ihm geführte Hurt Syndicate zwar bereits als stark, mit Kingston und Woods wäre die Gruppierung allerdings nicht mehr zu schlagen. Lashley betonte zudem, dass jeder im Wrestling-Geschäft eigenes Geld in Bewegung setzen werde, um die beiden zu verpflichten. Er hoffe, dass sie zu AEW kommen, damit er selbst mit ihnen zusammenarbeiten könne.

Auch MJF, FTR und Renee Paquette stimmen ein

Über die Insider-Berichte und die direkten Statements hinaus hat sich eine breite Welle aus Social-Media-Beiträgen ergeben. MJF setzte einen kurzen Beitrag mit der bekannten „It’s a new day, yes it is“ Spruch ab, die als klare Anspielung auf die berühmte Catchphrase des ehemaligen WWE-Trios gelesen wird.

In den vergangenen Tagen haben auch Dax Harwood und Cash Wheeler Instagram-Stories mit Bezug auf das frühere New-Day-Duo gepostet. Auch Renee Paquette hat sich öffentlich anerkennend geäußert. Damit hat sich eine Front aus internen Pitches und öffentlichen Sympathiebekundungen gebildet.

GalaxyCon-Termine, neue Namen und die 90-Tage-Frist als Zeit-Anker

Kingston und Woods befinden sich derzeit in einer 90-tägigen No-Compete-Klausel, die mit ihrem WWE-Abgang am 2. Mai 2026 begonnen hat. Ein offizieller Auftritt bei einer anderen Promotion wäre somit frühestens Anfang August möglich. Bis dahin füllen die beiden ihren Kalender mit Convention-Auftritten. Konkret bestätigt sind die GalaxyCon-Termine am 23. und 24. Mai 2026.

Beide werden dort unter ihren Außen-WWE-Namen vermarktet, Kingston als „Kofi“ und Woods als „Austin Creed“, was viele Beobachter als Hinweis auf die mögliche Ring-Identität in einer neuen Wrestling-Heimat lesen. Weitere Convention-Auftritte sollen laut Fightful Select in Kürze offiziell angekündigt werden.

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Vertrags-Hintergrund und mögliche Storyline-Andockpunkte bei AEW

Hinter der gesamten Situation steckt eine ungewöhnliche Vertragslage. Kingston und Woods hatten 2025 neue WWE-Verträge mit einer Laufzeit bis 2030 unterschrieben und verdienten laut Fightful tief im siebenstelligen Bereich. Im Frühjahr 2026 bot TKO eine Vertragsrestrukturierung mit deutlicher Gehaltskürzung an, welche beide ablehnten. Bryan Alvarez bestätigte im „Wrestling Observer Newsletter”, dass die endgültige Entscheidung zur Trennung von den beiden ausging und unmittelbar mit dem TKO-Angebot zusammenhing.

Mit Blick auf AEW skizziert WrestleTalk mittlerweile gleich mehrere mögliche Andockpunkte. Realistisch erscheinen ein Forbidden-Door-artiges Match gegen die Young Bucks, die seit Jahren ein Treffen mit dem New Day ankündigen, eine direkte Konfrontation mit dem Hurt Syndicate sowie eine sofortige Title-Herausforderung gegen FTR um den AEW World Tag Team Title.