AEW Double or Nothing: Alle Ergebnisse & Videos aus Queens, New York (24.05.2026)

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AEW Double or Nothing Buy-In
24.05.2026 – Louis Armstrong Stadium in Queens, New York

Die „Buy In“-Pre-Show zu AEW Double or Nothing beginnt mit Renee Paquette im Ring, die die Zuschauer zur Veranstaltung begrüßt. Anschließend kündigt sie Mick Foley an, der unter großem Applaus zum Ring kommt.

Foley richtet zunächst einige Worte an seine Tochter Noelle, die sich im Publikum befindet. Paquette möchte daraufhin wissen, was ihn zu AEW geführt habe. Foley erklärt, er habe sich vor einigen Jahren eine Auszeit vom Wrestling genommen, später jedoch wieder begonnen, Matches zu verfolgen. AEW habe maßgeblich dazu beigetragen, dass seine Begeisterung für Wrestling zurückgekehrt sei.

Zudem erinnert sich Foley daran, vor rund fünfzehn Jahren mit Tony Khan zu Mittag gegessen zu haben. Seit dieser Zeit betrachtet er Khan als Freund. Foley führt aus, Khan habe ihm später signalisiert, Interesse an einer Zusammenarbeit zu haben. Daraufhin habe er deutlich gemacht, dass er selbst Teil von etwas Besonderem sein wolle.

Das Kommentatorenteam, bestehend aus Excalibur, Nigel McGuinness und Tony Schiavone, begrüßt die Zuschauer offiziell zur Pre-Show, während zeitgleich die Entrances für das erste Match des „Buy In“ gezeigt werden.

1. Match
AEW Women’s World Tag Team Championship – 5 Minute Eliminator Match
Divine Dominion: Megan Bayne & Lena Kross (c) besiegten Viva Van & Zayda Steel (w/ Christopher Daniels) nach dem Double Chokeslam gegen Steel (4:46)

Kross brachte Viva Van außerhalb des Rings mit einem Tritt zu Fall. Nach dem Match betrat Christopher Daniels den Ring und wurde von Bayne mit einem Tritt niedergestreckt. Anschließend kamen Anna Jay und Tay Melo mit einem Brett und einem Rohr auf die Bühne, woraufhin Bayne und Kross den Ring verließen.

„The Death Riders“ machen sich gemeinsam mit Marina Shafir durch die Zuschauermenge auf den Weg in die Arena, während „Opps“ geschlossen über die Bühne zum Ring kommen.

2. Match
Trios Match
Wheeler Yuta, Claudio Castagnoli & Danial Garcia (w/ Marina Shafir) besiegten Hook, Anthony Bowens & Katsuyori Shibata nach dem Running Uppercut von Castagnoli gegen Bowens (10:35)

Castagnoli vereitelte einen Pin-Versuch von Bowens gegen Yuta. Später hielten Yuta und Garcia Bowens fest, während Castagnoli ihn mit einem Running Uppercut traf.

Paquette und Foley halten auf der Bühne eine Ansprache. Foley erinnert an seine Freundschaft mit Owen Hart und lobt das Turnier als würdige und besondere Hommage.

Shane Taylor Promotions betreten die Bühne. Orange Cassidy, Mark Briscoe und Roderick Strong folgen gemeinsam mit Harley Cameron und The Rizzler. Die Gruppe positioniert sich zunächst auf der Bühne, bevor Big Boom AJ und QT Marshall zusammen mit Big Justice erscheinen. Kurz darauf machen sich alle Beteiligten gemeinsam auf den Weg zum Ring.

3. Match
10-Man Tag Team Match
Orange Cassidy, Mark Briscoe, Roderick Strong, Big Boom AJ & QT Marshall (w/ Harley Cameron, The Rizzler & Big Justice) besiegten Shane Taylor, Lee Moriarty, Carlie Bravo, Shawn Dean & Anthony Agogo (w/ Christyan XO) nach einer Quadruple Powerbomb gegen Bravo und Taylor (6:30)

Am Ring stand ein Maskottchen, das „den offiziellen Trinkpartner von Double or Nothing“ repräsentierte. Christyan XO klemmte QT Marshall am obersten Ringpfosten ein, während der Ringrichter abgelenkt war. Harley Cameron griff daraufhin ein, riss XO zu Boden und verpasste ihr mehrere Schläge. Kurz darauf sprang Mark Briscoe mit einem Salto auf mehrere Gegner außerhalb des Rings.

Während Big Boom AJs Brust von Blut gekennzeichnet ist, feiert er gemeinsam mit den Babyfaces. Die Heels umzingeln die Gruppe, indem sie sich rund um den Ring auf den Apron stellen. Eddie Kingston, Ortiz und Mance Warner stürmen heraus und vertreiben die Angreifer. Anschließend schwingt Orange Cassidy das Maskottchen auf dem Hallenboden herum.

Mick Foley stellt sich hinter Darby Allin und wird von MJF konfrontiert

Die Szene wechselt zurück zu Renee Paquette und Mick Foley im Ring, die über das Titel vs. Hair Match zwischen Darby Allin und MJF sprechen. Foley macht deutlich, dass er mit einem erfolgreichen Titelverteidiger Darby Allin rechne. Plötzlich unterbricht MJF die Szene mit einem lauten „Nein, nein, nein, nein“ über das Mikrofon und begibt sich zum Ring, während Paquette diesen zügig verlässt.

Im Ring angekommen, geht MJF verbal auf Foley los und erklärt, dieser habe in den wichtigsten Momenten seiner Karriere versagt. Die Zuschauer reagieren mit lautstarken Buhrufen. MJF provoziert das Publikum zusätzlich, indem er sich über die Hoffnung lustig macht, die New York Knicks könnten jemals eine Championship gewinnen. Mit Blick auf Darby Allin erklärt MJF, sowohl Allin als auch Foley seien Außenseiter, die scheitern würden, sobald sie mit dem Rücken zur Wand stünden.

Foley bittet daraufhin um einen Moment, um die Aussagen zu verarbeiten. Er räumt ein, in seiner Karriere viele Matches verloren zu haben, erinnert jedoch daran, dass selbst Dwayne „The Rock“ Johnson vermutlich bestätigen würde, dass auch er einige große Siege errungen habe. Foley kontert schließlich mit einer Spitze gegen MJF und verweist darauf, selbst nie ein Match gehabt zu haben, das bereits nach 2:15 Minuten beendet gewesen sei. Dies bezeichnet er als peinlich.

Mit Blick auf Darby Allin erklärt Foley, dass er selbst immer zufrieden damit gewesen sei, eine Show zu stehlen. Allin hingegen strebe nach deutlich mehr. Foley kündigt an, dass Darby MJF das nehmen werde, was ihm am wichtigsten sei: seinen Titel und seine Haare. Zudem macht sich Foley über MJFs welliges Haar lustig und stellt klar, dass es noch am selben Abend verschwinden könnte.

Kurz darauf verpasst MJF Foley einen Tiefschlag. Noch bevor MJF mit dem Dynamite Diamond Ring nachsetzen kann, stürmt AEW World Champion Darby Allin auf die Bühne und vertreibt ihn aus dem Ringbereich.

Foley erinnert sich anschließend daran, Darby Allin zum ersten Mal gesehen zu haben. Er beschreibt ihn als Sonderling, dem kaum jemand eine große Karriere zugetraut habe. Foley fordert Allin auf, den Sieg für alle Außenseiter zu holen, bevor er seine Ansprache mit einem „Bang, Bang“ beendet.

Zum Abschluss geht das Kommentatorenteam noch einmal die Matchcard der Veranstaltung durch, ehe die Pre-Show endet.


AEW Double or Nothing
24.05.2026 – Louis Armstrong Stadium in Queens, New York

Excalibur, Nigel McGuinness und Tony Schiavone begrüßen die Zuschauer zu AEW Double Or Nothing. Arkady Aura übernimmt die Rolle der Ringsprecherin, ehe die Entrances für das erste Match des Pay-per-Views beginnen.

Adam Copeland betritt die Arena unter lautstarken Reaktionen der Zuschauer, die sein Entrance Theme lautstark mitsingen. Kurz darauf folgt Christian Cage mit seinem Einzug. Excalibur verkündet offiziell eine ausverkaufte Zuschauerzahl von 15.015 Fans. Wenig später machen sich auch FTR gemeinsam mit Stokely Hathaway auf den Weg in die Arena.

Noch vor dem Match entfacht ein lautstarker „Holy S*it“ Chant.

1. Match
AEW Tag Team Championship – New York Street Fight – I Quit Match
Sollten Cope und Cage verlieren, müssen sie sich als Tag Team zurückziehen
Adam Copeland & Christian Cage besiegten FTR: Dax Harwood & Cash Wheeler (c) (w/ Stokely Hathaway) via Stipulation – TITELWECHSEL! (19:35)

Christian Cage wickelte Stacheldraht um das mittlere Seil und brachte Dax Harwood darauf zu Fall. Cash Wheeler legte Adam Copeland einen Stuhl um den Hals und schleuderte ihn gegen den Ringpfosten. Harwood holte einen Werkzeugkasten hervor, während Christian mit einer Zange erst Harwoods Nase und anschließend Wheelers Hoden bearbeitete. Copeland blutete aus einer Wunde nahe seines Auges und kassierte später gemeinsam von FTR einen Spike Piledriver auf dem spanischen Kommentatorentisch. Harwood attackierte Christians verletztes Handgelenk mehrfach, steckte es anschließend in einen Betonblock und schlug mit einem Stuhl darauf ein. Christian provozierte FTR währenddessen mehrfach über das Mikrofon.

Harwood entfernte das oberste Ringseil und würgte Christian damit, ehe Wheeler eingriff und Christian zusätzlich mit Stacheldraht würgte. FTR zeigte gegen Christian die „Shatter Machine“, während Wheeler ihn anschließend mit einem Schraubenschlüssel attackierte. Copeland stoppte den Angriff mit einem Spear gegen Wheeler. Hathaway griff später ein und schlug Copeland mit Christians Uhr nieder, die er um seine Faust gewickelt hatte, woraufhin FTR erneut die „Shatter Machine“ gegen Copeland zeigte.

Beth Copeland kam zum Ring und schlug Hathaway nieder, wurde jedoch von Harwood gegen die Ringtreppe befördert. Harwood übergoss anschließend einen Tisch mit Feuerzeugbenzin und zündete ihn an, während Hathaway Beth festhielt. Wheeler wollte Beth mit einem Spear treffen, verfehlte sie jedoch und beförderte stattdessen Hathaway durch den brennenden Tisch.

Zum Finish setzte Harwood Copeland mit einem angedrohten Conchairto unter Druck und drohte mit Bezug auf dessen Töchter. Beth verpasste Harwood daraufhin einen Tiefschlag, Christian trat ihm ebenfalls zwischen die Beine und nahm ihn in den Sharpshooter, während Copeland gleichzeitig ein Crossface ansetzte. Beth reichte Copeland schließlich einen mit Nägeln besetzten Baseballschläger, mit dem er die Nägel in Harwoods Kopf drückte, bis dieser aufgab.

Neue AEW Tag Team Champions: Adam Copeland & Christian Cage

Copeland, Christian und Beth feiern gemeinsam im Ring und genießen den Moment mit den Zuschauern.

Ein Video stimmt anschließend auf das Match um die AEW International Championship ein, ehe die Entrances der beteiligten Wrestler folgen.

2. Match
AEW International Championship
Konosuke Takeshita besiegte Kazuchika Okada (c) nach dem Raging Fire – TITELWECHSEL! (19:00)

Don Callis verließ das Kommentatorenpult und forderte Okada auf, in den Ring zurückzukehren, als dieser einen Move außerhalb des Rings vorbereitete. Später sprang Callis erneut auf und reagierte entsetzt, nachdem Takeshita auf dem Boden einen Brainbuster gegen Okada gezeigt hatte.

Neuer AEW International Champion: Konosuke Takeshita

Takeshita feiert seinen Sieg im Ring, ehe Don Callis gemeinsam mit Mark Davis und Rocky Romero herauskommt. Die Gruppe provoziert Takeshita und deutet dabei auf den Fleck im Ringboden. Takeshita nimmt sofort eine Kampfhaltung ein, woraufhin Callis Davis und Romero zurückhält.

Kurz darauf ertönt die Musik von Kyle Fletcher. Fletcher begibt sich zum Ring, wirft Takeshita zunächst einen kurzen Blick zu und stellt sich anschließend Kazuchika Okada gegenüber. Callis sorgt dafür, dass Okada, Davis und Romero den Ring verlassen, wodurch sich die Situation zunächst beruhigt.

In der Ringmitte umarmen sich Fletcher und Takeshita scheinbar respektvoll. Fletcher hebt den Belt auf und überreicht ihn an Takeshita, bevor er dessen Arm in die Höhe streckt. Im nächsten Moment schlägt Fletcher jedoch überraschend mit einer Clothesline zu, was sofort laute Buhrufe auslöst.

Okada kehrt an den Ringrand zurück und beobachtet die Szene mit einem Grinsen, während die Zuschauer lautstark „As*h*le“ chanten. Fletcher hebt Takeshita auf, spricht kurz mit ihm und zeigt anschließend einen Brainbuster. Davis und Romero halten Takeshita fest, während Fletcher zusätzlich mit dem Belt zuschlägt. Callis verfolgt die Attacke zufrieden und applaudiert.

Ein Videobeitrag stimmt auf das Match des Womens Owen Hart Cup ein. Darin wird noch einmal ausführlich auf das Turnier eingegangen. Kurz darauf betritt Mina Shirakawa die Arena. Excalibur erinnert die Zuschauer daran, dass die Siegerinnen des Turniers bei All In London am 30. August ein Match um die jeweiligen World Championships erhalten werden. Athena erscheint anschließend mit dem ROH Women’s Championship Belt zum Ring.

3. Match
Womens Owen Hart Tournament – Viertelfinale
Athena besiegte Mina Shirakawa nach dem O-Face (11:00)

Athena beförderte Mina Shirakawa mit einem Dropkick gegen die Absperrung, wodurch die LED-Anzeigetafel ausfiel. Später sprang Shirakawa mit einem Corkscrew außerhalb des Rings auf Athena.

Aus dem aktualisierten Turnierbaum geht hervor, dass Athena im Halbfinale auf die Siegerin des Matches zwischen Sareee und Skye Blue treffen wird.

Ein Videobeitrag stimmt anschließend auf das Match um die AEW Continental Championship ein. Backstage sprechen Mark Briscoe, Orange Cassidy und Roderick Strong Kyle O’Reilly noch einmal Mut zu, bevor dieser seinen Entrance beginnt.

Kurz darauf begibt sich Jim Ross zum Kommentatorenteam und ersetzt Tony Schiavone. Ross zeigt sich erfreut, Teil der Veranstaltung zu sein, und lobt mehrfach die Atmosphäre in der ausverkauften Halle.

Im Backstagebereich ist Jon Moxley zu sehen, wie er sich gemeinsam mit Marina Shafir auf seinen Auftritt vorbereitet. Wheeler Yuta und Daniel Garcia begegnen ihm kurz, ehe Claudio Castagnoli ihm den Belt überreicht. Kurz darauf macht sich Moxley durch die Zuschauermenge auf den Weg in die Arena. Renee Paquette meldet sich währenddessen mit einigen zusätzlichen Kommentaren zu Wort.

4. Match
AEW Continental Championship – Match ohne Zeitlimit
Jon Moxley besiegte Kyle O’Reilly via Submission im Grapevine (18:45)

Kyle O’Reilly traf Jon Moxley außerhalb des Rings mit einem Flying Knee vom Ringrand. Später rollte sich Moxley aus dem Ring, wurde nach seiner Rückkehr jedoch sofort mit einem Stomp empfangen. Während des Matches wurde zudem betont, dass keine Einmischungen erlaubt waren.

Jim Ross sorgt kurzzeitig für Verwirrung, als er fälschlicherweise von einem neuen Champion spricht, jedoch umgehend korrigiert wird. Mark Briscoe, Orange Cassidy und Roderick Strong kommen daraufhin heraus, um nach Kyle O’Reilly zu sehen, während die übrigen Death Riders, mit Ausnahme von PAC, den Sieg von Jon Moxley feiern. Moxley reicht O’Reilly anschließend respektvoll die Hand, die dieser annimmt.

Ein Videobeitrag stimmt im weiteren Verlauf auf das erste Match des Owen Hart Cup der Männer ein. Justin Roberts übernimmt nun die Rolle des Ringsprechers und ersetzt Arkady Aura. Unter lautstarken Reaktionen betritt Will Ospreay die Arena. Zeitgleich kehrt Tony Schiavone an das Kommentatorenpult zurück und ersetzt Jim Ross, während Taz den Platz von Nigel McGuinness übernimmt. Kurz darauf folgt auch Samoa Joe mit seinem Entrance. Will Ospreay greift Samoa Joe bereits vor dem offiziellen Ringgong mit einem OsCutter an.

5. Match
Owen Hart Tournament – Viertelfinale
Will Ospreay besiegte Samoa Joe nach dem Hidden Blade (13:52)

Die aktualisierte Turnierübersicht zeigt, dass Will Ospreay im Halbfinale auf den Sieger des Matches zwischen Mark Davis und Jack Perry treffen wird. Samoa Joe betritt nach dem Match noch einmal den Ring und verbeugt sich respektvoll vor Ospreay, ehe er sich wieder in den Backstagebereich zurückzieht. Ospreay feiert seinen Erfolg anschließend gemeinsam mit den Zuschauern.

Ein Videobeitrag leitet daraufhin das zweite Match des Owen Hart Cup der Männer ein. Prince Nana betritt zuerst die Bühne, bevor Swerve Strickland unter lautstarken Reaktionen folgt. Kurz darauf erscheint auch Bandido mit dem ROH World Championship Belt auf der Bühne.

6. Match
Swerve Strickland (w/ Prince Nana) besiegte Bandido nach dem Housecall Kick (15:20)

Bandido rammte Swerve Strickland gegen die Absperrung außerhalb des Rings. Kurz darauf setzte Bandido Swerve auf einen Stuhl und sprang anschließend mit einem Cannonball-Dive vom Ringrand auf ihn. Später verwandelte Bandido einen Angriff vom Ringrand in einen Poison Rana auf den Boden.

Die aktualisierte Turnierübersicht zeigt, dass Swerve Strickland im Halbfinale auf den Sieger des Matches zwischen Brody King und Claudio Castagnoli treffen wird.

Ein Videobeitrag stimmt anschließend auf das Match um die AEW Women’s World Championship ein. Thekla ist zunächst kopfüber an einem Gerüst der Bühne zu sehen, bevor sie ihren Entrance startet. Im weiteren Verlauf folgen die Entrances von Jamie Hayter, Kris Statlander und Hikaru Shida. Excalibur hebt hervor, dass Statlander vor heimischem Publikum antrete und somit die Lokalmatadorin des Matches sei. Shida bringt zusätzlich ihren Kendo Stick mit zum Ring.

7. Match
AEW Women’s World Championship – Four Way Match
Thekla (c) besiegte Hikaru Shida, Jamie Hayter & Kris Statlander nach dem Stomp gegen Statlander (16:18)

Thekla stach Jamie Hayter in die Augen. Kurz darauf kämpften die Herausforderinnen außerhalb des Rings, ehe Thekla vom obersten Seil auf sie sprang. Später unterbrach Hikaru Shida den Pin-Versuch von Jamie Hayter gegen Thekla mit einem Knee Strike. Gegen Ende des Matches unterbrach Jamie Hayter den entscheidenden Pin-Versuch von Kris Statlander gegen Thekla.

Ein Video zeigt, wie „The Conglomeration“ in einem gewöhnlichen Lastwagen ankommt, während die Mitglieder der Callis Family stilvoll in einer Limousine vorfahren. „The Dogs“ erscheinen wenig später mit einem aufgemotzten Truck. Alle Beteiligten treffen schließlich auf dem Parkplatz aufeinander und machen sich gemeinsam auf den Weg zur Arena. Zurück im Live-Bild betreten zunächst die Heels die Halle.

Ein weiteres Video stellt anschließend die Babyfaces des „Stadium Stampede“-Matches in den Mittelpunkt. Die Gruppe trägt geschlossene Anzüge und posiert gemeinsam zu Metallicas „Devil’s Dance“, während sie mehrfach die Hände zusammenlegt und wieder hebt.

Wieder zurück in der Arena ertönt „Judas“, woraufhin die Babyfaces in ihren Anzügen die Bühne betreten. Zeitgleich schießen auf der Stage Feuerwerkskörper in die Höhe, während die Zuschauer lautstark mitsingen.

8. Match
Stadium Stampede Match
Jericho & The Hurt Syndicate: Bobby Lashley & Shelton Benjamin (w/ MVP) und Jack Perry & The Elite: Kenny Omega und The Young Bucks: Matt Jackson & Nick Jackson besiegten The Demand: Ricochet & The Gates of Agony: Bishop Kaun & Toa Liona und The Don Callis Family: Andrade El Idolo & „Dunkzilla“ Mark Davis und The Dogs: David Finlay & Clark Connors) nach dem Lionsault von Jericho gegen Kaun (31:15)

Kenny Omega und die Young Bucks eröffneten das Match mit gleichzeitigen Suicide Dives gegen ihre Gegner, ehe Shelton Benjamin mit einem Flip Dive nachlegte und Chris Jericho vom Ringpfosten auf alle Beteiligten sprang. Bobby Lashley und Shelton Benjamin prügelten sich im Backstagebereich mit Toa Liona und Bishop Kaun, während Jack Perry Mark Davis mit einem Huracanrana auf den Hallenboden beförderte. Im Ring rissen die Young Bucks, Omega und Jericho ihre Gegner mit mehreren Huracanranas von den Seilen. Die Heels schlugen jedoch zurück und attackierten die feiernden Babyfaces von hinten.

Hinter den Kulissen lieferten sich The Hurt Syndicate und Gates of Agony eine wilde Schlägerei. Lio Rush sprang dabei auf Liona. Andrade El Idolo posierte später mit Fans für Selfies, ehe Luchasaurus mit blonder Perücke auftauchte und Andrade schließlich mit Nebel attackierte. Jericho holte danach eine schwarze Tasche hervor und schüttete Tennisbälle in den Ring. Anschließend beförderte er Ricochet auf die Bälle. Ricochet konterte mit einem Death Valley Driver auf die Tennisbälle.

Im Cateringbereich prallte Andrade gegen Satnam Singh, der daraufhin eine Essensschlacht auslöste. Personen wurden durch Tische geworfen, während Essen durch den Raum flog. Kurz darauf kämpften Jericho und Ricochet hinter den Kulissen weiter. Jericho erhielt von Luther einen riesigen Tennisschläger und schlug damit auf Ricochet ein. Anschließend aktivierte Jericho eine Ballmaschine, die Tennisbälle auf Ricochet schoss, ehe er ihn gegen ein Garagentor schleuderte.

Im Ring zeigte Lashley einen Spear gegen Liona. Mark Davis entdeckte backstage einen mit einem Messer befestigten Zettel an einem Golfwagen, ehe der Jurassic Express mit einem Fahrzeug auftauchte und den Golfwagen sowie ein weiteres Auto rammte. Shelton Benjamin verpasste Liona einen German Suplex von der Ringkante durch einen Tisch auf den Hallenboden. Lashley zeigte gegen Davis erst einen Suplex und anschließend einen Spear durch einen Tisch. Omega führte schließlich einen One Winged Angel vom Ringrand gegen Andrade aus, wodurch dieser durch einen Tisch krachte. Zum Ende stand Ricochet allein sieben Gegnern gegenüber, ehe Kaun Ricochet aus dem Ring schob und selbst mehrere Superkicks kassierte. Jericho traf Kaun anschließend mit einem Lionsault und holte den Sieg.

Die Babyfaces feiern ihren Sieg im Ring, während „Judas“ ertönt. Nachdem sich die übrigen Beteiligten zurückgezogen haben, stellt Chris Jericho außerhalb des Rings einen Tisch auf. Jericho steigt die Ringtreppe hinauf, zeigt als Tribut an Sabu in den Himmel und springt anschließend mit einem Splash durch den Tisch. Taz erinnert am Kommentatorenpult daran, dass Sabu einst sogar Tische zerstört habe, auf denen niemand gelegen habe, nur um einen Sieg zu feiern.

Ein Videobeitrag stimmt anschließend auf das Main Event des Abends ein. MJF betritt die Arena und bleibt zunächst auf der Bühne stehen, während sein Blick auf die beleuchtete Haarschneidemaschine fällt, die neben einem Friseurstuhl auf einem Tisch platziert ist. Kurz darauf macht sich MJF auf den Weg zum Ring und posiert dort auf dem mittleren Seil, ehe plötzlich das Licht in der Halle erlischt.

Es folgt ein aufwendig produziertes Video, in dem ein Mann in ein Taxi steigt und erklärt, dass das Main Event unmittelbar bevorstehe. Darby Allin ist anschließend in einem Tunnel unter einer Straße zu sehen, während sein Belt auf seinem Bauch liegt. Allin richtet sich auf und läuft weiter durch den Durchlass, während über ihm Fahrzeuge vorbeifahren. Kurz darauf springt er auf sein Skateboard.

Zurück in der Arena brechen laute „Darby“-Chants aus, ehe Allin mit Kapuze die Bühne betritt. Sein Blick richtet sich zunächst auf die Haarschneidemaschine und den Friseurstuhl, bevor er langsam zum Ring geht. Dort angekommen legt Darby seinen Belt auf die Matte und kniet sich davor. Wenig später erhebt er sich und nimmt seine Kapuze ab.

9. Match
AEW World Championship – Title vs. Hair Match
MJF besiegte Darby Allin (c) nach dem Side Headlock Takeover – TITELWECHSEL! (23:10)

Darby Allin brachte MJF früh mit einem Side Headlock Takedown und einem Dropkick aus dem Ring in Bedrängnis. Ein Suicide Dive misslang jedoch, als Darbys Füße das oberste Seil trafen und er hart auf dem Hallenboden landete. MJF nutzte dies aus und schleuderte Darby mit einer Powerbomb auf den Ringrand. Anschließend zeigte MJF einen Cutter vom obersten Seil sowie einen Powerbomb Backbreaker für mehrere Near Falls. Darby konterte später einen Avalanche Tombstone Piledriver mit Ellbogenschlägen, ehe beide unsauber auf der Matte landeten. Kurz darauf traf Darby MJF mit einem Suicide Dive über das Kommentatorenpult.

Auf dem Ringrand wich MJF einem Coffin Drop aus, wodurch Darby mit voller Wucht auf dem Apron aufschlug. Danach drehte MJF die Ringtreppe auf die Seite und zeigte einen Package Piledriver darauf. Darby kämpfte sich mit einem Scorpion Death Drop zurück ins Match. MJF fing später einen Coffin Drop mit hochgezogenen Knien ab und erzielte beinahe den Sieg. Es folgte eine Reihe schneller Near Falls und Konter, darunter ein Code Red von Darby sowie mehrere Scorpion Death Drops.

Als Darby erneut einen Suicide Dive zeigen wollte, zog MJF den Kameramann in den Weg, wodurch Darby mit der Kamera kollidierte. Anschließend schleppte MJF Darby auf die Bühne und setzte ihn in einen Friseurstuhl, während er nach einer Haarschneidemaschine griff. Darby konterte mit einem Guillotine Hold und legte MJF anschließend auf einen Tisch. Danach kletterte Darby auf die Spitze des Bühnenaufbaus, zollte mit den „Bang Bang“-Gesten Cactus Jack Tribut und sprang mit einem Coffin Drop von der Konstruktion durch den Tisch auf MJF. Dabei zog sich Darby eine blutende Kopfverletzung zu.

Zurück im Ring traf Darby MJF mit einem weiteren Coffin Drop und setzte danach einen Scorpion Death Lock an, brach jedoch erschöpft zusammen. MJF konterte später Darbys nächsten Angriff, indem er ihn mit dem Schritt auf die oberste Ringecke krachen ließ. Anschließend zeigte MJF einen Avalanche Tombstone Piledriver vom mittleren Seil und beendete das Match schließlich mit einem Side Headlock Takedown zum Sieg.

Neuer AEW World Champion: MJF

Nach dem Match erhält MJF den Belt und feiert seinen Sieg in der Ringecke, während Sanitäter Darby Allin versorgen. Allin wird schließlich auf eine Trage gelegt, doch MJF gönnt ihm keinen ruhigen Abtransport und beugt sich demonstrativ mit erhobenem Belt über ihn.

Plötzlich stürmt Kevin Knight heraus und vertreibt MJF aus dem Ringbereich. Knight steigt auf den Ringrand und scheint MJF lautstark zur Rede zu stellen. Im nächsten Moment sorgt er jedoch für einen schockierenden Moment, als er sich mit einem UFO Splash auf den weiterhin an die Trage geschnallten Allin stürzt und ihn mitsamt der Trage zu Boden reißt.

Das Publikum reagiert zunächst mit völliger Stille, dann hallen laute Buhrufe durch die Halle. Knight blickt finster auf Allin herab, während selbst MJF für einen kurzen Moment überrascht wirkt. Kurz darauf beginnt MJF jedoch zu applaudieren und begrüßt Knights offensichtlichen Gesinnungswandel.

Während die Sanitäter Allin erneut auf die Trage helfen, endet die Großveranstaltung.

3 Kommentare

  1. Boah… das hat sich angefühlt wie ne 180° Grad Wende. Und zwar absolut positiv.

    In den letzten PPVs war es oft ein ähnliches Bild, sehr viele Eingriffe, dazu ein Blade-Job nach dem anderen kaum ein Match ging mal „Sauber“ zu Ende mit nem klaren Sieger. Darunter litt dann auch die Qualität der Matches denn ständiges Eingreifen und zu häufige Siege unter kontroversen Umständen ruinieren das Gesamtbild schnell. Ein Match kann noch so toll sein, wenn man es durch Eingriffe oder schlechtes Finish beendet, ist was vorher geschah irgendwie nix mehr wert.

    Das war bei diesem PPV komplett anders… jedes Match war stark bis sehr stark… hatte ne klare Linie, klare Finishes und kein Eingreifen oder sonstwas. Nein jedes Match lief sogar völlig sauber ab ohne das sich die Heels irgendwelche Vorteile ergaunert haben. Und keinerlei Blade-Jobs. Es gab zwar hier und da etwas Blut, das waren aber Blessuren… (ok Darbys Kopfwunde war etwas mehr als ne Blessur… der ist böse auf dem Hinterkopf gelandet).

    Wer sagen wir mal nur das letzte Jahr AEW PPVs gesehen hat, könnte glauben das hier ganz neue Leute das booking übernommen haben. Es war ein völlig anderes Gesicht das AEW hier gezeigt hat. Und zwar eines das ich sehen will. Die aller ersten PPVs waren so wie dieser hier oder nahe dran.

    Endlich mal wieder ein PPV ohne Ekelkram und ohne durchgehende Eingriffe… so ist das wirklich klasse. Die Matches waren passend dazu auch durchgehend hochklassig. Vielleicht mit Ausnahme vom Stampede Match, das muss man aber nicht als „Match“ ansich sehen, sondern als langes Unterhaltungssegment… und unterhaltsam war das.

    eine Sache hat mich jedoch sehr gestört, gleich zu Anfang des PPVs… nämlich „Spike“. Es war so offensichtlich nen Gummi-„spike“ das wirkte echt albern. Wozu den überhaupt bringen wenn man da so einen schlecht gemachten Gummi-kram nimmt? Das ist doch wirklich albern, dann lasst den doch einfach weg. Dax sagt I Quit weil er super wiches Gummi an den Kopf gerieben kriegt… ach kommt schon. Aber das habe ich dann auch recht schnell abgehakt und verdrängt. Das nächste mal lasst den Gummi-Spike aber weg bitte.

    Bei einigen Matches war ich mir nicht sicher wer gewinnen würde. Wäre zb durchaus denkbar gewesen das Cope&Cage nicht gewinnen, auch das Darby den Titel abgibt hatte ich nicht unbedingt erwartet. Alle anderen Sieger waren aber eigentlich vorher klar. Außer beim Stampede Match, da hab ich eher mit Ricochets Bande gerechnet… aber ist eigentlich auch egal da ich wie gesagt das nicht als richtiges Match sehe.

    Die Stimmung war durchgehend auch der Wahnsinn, die akustik der Arena trug dazu bei… diese Eventhallen in New York sind schon geil wenn sie voll sind, das ist richtig laut.

    Auch das Ende des PPVs war gut. Ich kann mit Kevin Knight nicht sonderlich viel anfangen, aber tatsächlich könnte dieser Heelturn das sein was nötig ist um ihn richtig interessant zu machen. Mal sehen ob das klappt… so Highflyer wie er funktionieren selten als Heel. Bin gespannt obs mit ihm hinhaut. Frischen Wind richtung Mainevent kann man aufjedenfall gebrauchen, warum nicht auf diese Weise?

    Also alles hat gepasst… es war ausverkauft, geile Stimmung, geile Matches… kaum Schatten, sehr viel Licht.

    PPVs dieser Art kann man natürlich nicht jeden Monat liefern auf diesem Niveau, aber ich wünsche es mir. Meiner Meinung nach war es wohl der stärkste PPV seit rund einem Jahr den ich Company Übergreifend gesehen hab. Ganz starkes Double or Nothing. Da muss All-In in 3 Monaten richtig einen raushauen um das zu toppen.

    Achja… Interessant das Mick Foley nur in der Preshow ne kurze Rolle spielte. Vielleicht wollte man aber auch den Fokus auf den Wrestlern und die tollen Matches lassen und nicht durch Mick ablenken. Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung.

    Ein wirklich gelungener Event, mehr davon bitte.

  2. Ganz ehrlich?

    Nach fast jedem Match ist irgendetwas „besonderes“ passiert.

    Das hat dem Auftauchen von Knight echt einfach nur geschadet.
    Man rechnet ja mittlerweile schon damit dass nach dem Match nochmal etwas kommt….

    • Ja ok das stimmt allerdings. Aber lieber das man dies nach dem Match macht als mittendrin oder davor.

      AEW tut sich schwer darin die goldene Mitte zu finden bei solchen Dingen… wenn sie Eingriffe von außen in Matches machen, dann bei nahezu jedem… wenns blutig wird, dann bei fast jedem Match, wird in einem Match unsauber gewonnen, dann quasi in jedem wo der Heel gewinnt… und so weiter.

      AEW folgt irgendwie stets einem Muster bei ihren PPVs. So auch bei diesem… jedes Match hatte nen klaren Sieger, kein Blade-job und keine Eingriffe… dafür passierte jedesmal irgendwas im nachgang. Das ist mal ok, aber nach jedem Match nutzt sich das ab und man ahnt dann auch schon früh das was kommt. Das Kevin Knight heel turnen würde war in dem Moment klar als er raus kam… denn andernfalls machte sein Auftritt 0 Sinn. Wobei wirklich Sinn ergab das so auch nicht… aber zu mindest ist er jetzt Heel was ne Chance ist das er eventuell interessant wird.

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