Undertaker enthüllt seinen höchsten Jahresverdienst – Heyman erklärt seine Rolle beim WWE-Wechsel

The Undertaker als Deadman

Der Undertaker sprach über seinen finanziellen Erfolg und den Einfluss, den die Ratschläge seines Vaters auf seine Karriere hatten. Auch sein früher Wechsel von WCW zu WWE rückte in den Mittelpunkt, als Paul Heyman in einem Interview schilderte, wie er dem Undertaker damals den Weg zur WWE ebnete.

Der Undertaker verdiente in einem Jahr fast 15 Millionen Dollar

Im Gespräch mit „The School of Hard Knocks“ gab der Undertaker an, bereits mit 27 Jahren Millionär gewesen zu sein. Auf die Frage, wie ihm das gelungen sei, antwortete er mit einer Gegenfrage: „Schon mal von WWE gehört?“

Auch zu seinem höchsten Verdienst innerhalb eines einzigen Jahres äußerte sich der frühere WWE Champion. Dieser habe bei knapp 15 Millionen US-Dollar gelegen. Seine Laufbahn im Wrestling bezifferte er im Gespräch auf mehr als 30 Jahre.

Für das Wrestling gab er ein Basketballstipendium auf

Vor seiner Wrestlingkarriere entschied sich Mark Calaway gegen einen anderen sportlichen Weg. Er verließ das College und verzichtete damit auf ein Vollstipendium, das ihm durch Basketball eine finanzierte Ausbildung ermöglicht hätte.

Sein Vater konnte diese Entscheidung zunächst kaum nachvollziehen. Der Undertaker erinnerte sich daran, wie dieser ihm vor Augen führte, was er aufgeben wollte: Er müsse lediglich einen Ball durch einen Korb werfen, damit seine Ausbildung bezahlt werde. Stattdessen wolle er ausgerechnet professioneller Wrestler werden.

Calaway blieb dennoch bei seinem Berufswunsch. In dem Interview erklärte er, welchen Stellenwert die Gestaltung einer unverwechselbaren Figur für seinen späteren Erfolg hatte. In seinem Geschäft gehe es darum, Zuschauer in die Hallen zu bringen. Dafür müsse man ihre Fantasie ansprechen und ihnen etwas bieten, das sich von anderen Darstellern unterscheidet. Gerade in einer Branche, in der vieles nach demselben Muster funktioniere, sei dieser Wiedererkennungswert entscheidend. Das Publikum solle einen Wrestler sehen und ihn unmittelbar als etwas Besonderes erkennen.

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Der Rat seines Vaters bestimmte seinen Umgang mit Geld

Bei finanziellen Fragen orientierte sich der Undertaker nach eigener Darstellung weiterhin an seinem Vater. Dessen wichtigste Empfehlung sei gewesen, stets unter den eigenen finanziellen Möglichkeiten zu leben. Schließlich könne niemand wissen, was der nächste Tag bringe und wie es weitergehe, wenn die Einnahmen plötzlich wegfielen.

Als Beispiel für seinen eigenen Umgang damit nannte Calaway sein Fahrzeug. Obwohl er sich das Auto leisten könne, das er fahren wolle, nutze er einen Ford F-250 aus dem Jahr 2018. Er müsse anderen Menschen nichts durch seinen Besitz beweisen und sei damit zufrieden.

Er sprach offen über seinen Glauben und den Umgang mit Rückschlägen

Im Gespräch bekannte sich der Undertaker außerdem zu seinem christlichen Glauben. Auf die Frage, ob er an Gott glaube, antwortete er zustimmend und nannte Jesus Christus. Er sehe keinen Grund, seine Überzeugungen in der Öffentlichkeit zu verbergen. Er glaube von ganzem Herzen daran, dass Jesus aus einem bestimmten Grund ans Kreuz gegangen sei, nämlich um die Menschen zum Vater zurückzuführen.

Zum Abschluss wurde Calaway gefragt, welchen letzten Rat er einer jüngeren Generation mitgeben würde. Er ermutigte dazu, auch schwierige Phasen anzunehmen. Wer etwas erreichen wolle, werde sowohl Erfolge als auch Niederlagen erleben. Entscheidend sei, sich von keinem dieser Extreme beherrschen zu lassen: „Lass dir den Erfolg nicht zu Kopf steigen und nimm dir das Scheitern nicht zu sehr zu Herzen“, lautete seine Empfehlung.

Paul Heyman schilderte seine heimliche Hilfe beim WWE-Wechsel

Wie Calaways Weg zur WWE zustande gekommen sei, beschrieb Paul Heyman bei „In Depth with Graham Bensinger“. Er lernte den späteren Undertaker nach eigener Erinnerung im Mai 1990 kennen, als er zu WCW zurückkehrte und mit ihm zusammenarbeiten sollte.

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Der damalige kreative Verantwortliche Ole Anderson sah laut Heyman wenig Potenzial in Calaway. Heyman widersprach dieser Einschätzung entschieden. Als im September 1990 Calaways Vertrag zur Debatte stand, unterbreitete WCW ihm nach seiner Darstellung ein zu niedriges Angebot.

Heyman organisierte daraufhin über einen Kontakt ein Treffen mit Vince McMahon. Dabei verstieß er nach eigener Aussage gegen seinen Vertrag mit WCW und Turner Broadcasting. Das Gespräch führte schließlich zu Calaways Verpflichtung durch WWE und seiner Rolle als Undertaker.

Zunächst erzählte Heyman von einem WCW-Mitarbeiter, der dieses Treffen ermöglicht hatte. Auf die Frage nach seiner damaligen Reaktion löste er auf: „Ich fand es großartig, denn ich war diese Person.“

Als Beweggrund nannte er Calaways Fähigkeiten. Während WCW dessen Potenzial verkannt habe, sah Heyman ein außergewöhnliches Talent, das seiner Ansicht nach dort verschwendet worden wäre.

3 Kommentare

  1. Ich kann mich daran erinnern, es war im August 2000, der SummerSlam stand kurz bevor. Durch die damalige Verschiebung der Ausstrahlung um 4–5 Wochen auf TM3 war es sogar schon September 2000. In einer PW-Zeitschrift gab es einen Artikel über The Rock, in dem stand, dass er mit 14 Mio. der damals bestbezahlte WWE-Wrestler war. Dass Taker früher mal 15 Millionen im Jahr verdient hat, ist also gar nicht so unrealistisch. Aber vermutlich kommt man nicht an den Verdienst von Brock Lesnar heran, der 2012 für ein paar wenige Matches 6 Mio. bekommen haben soll.

    • Mich würde in dem Zuge interessieren wieviel davon reines Gehalt waren. Das war sicher nicht mal 10%.

      Der Taker war stets auch ein echtes Merchandise Zugpferd.

      Was bei ihm auch wegen seines Gimmicks aber die meiste Zeit wegfiel waren zusätzliche Einnahmen zb durch TV Auftritte oder Werbung. Da waren andere weit präsenter und konnten zusatzeinnahmen generieren… Natürlich gabs dann auch noch andere Quellen wie das drehen von Filmen ect, aber das will ich mal nicht dazu zählen da dies nichts mit der Wrestling“Figur“ zu tun hat. Bei Werbung und TV Auftritten traten die Wrestler in ihrer Wrestling Rolle unter der Flagge von WWE auf. Und das gabs für den Taker praktisch überhaupt nicht.

      Dafür war er eben ein Merchandise Schwergewicht… seine ganze Karriere lang. Und ist das sogar noch Heute.

      Von daher bin ich mir sicher das der großteil seiner Einnahmen durch Merchandise-Anteile generiert wurde.

      Gemessen daran was er nur für seine Tätigkeit als Wrestler verdient hat, war er sicher nicht so hoch bezahlt wie ein Lesnar oder The Rock die für wenige Auftritte mehr Geld bekamen als ein Taker für ein ganzes Jahr.

      • also er hatte in seiner aktiven Zeit, vor allem aber in den 90er und frühen 00er Jahren einige Auftritte in TV-Shows und auch Schauspielrollen. Womit du jedoch recht hast, sind die Werbeeinnahmen. Aber auch mit der Zahl seinen Zusatz-Auftritte kommt er nicht an Hogan, Cena, uvm. ran.

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